Welche Spezialwerkzeuge? Nichts was in einer normalen Schlosserkiste nicht auffindbar wäre. Bei Lager oder Synchronringtausch sollten sich auch keine Maße verändern, ansonsten hat man die falschen Teile besorgt. So groß sind die Fertigungstolleranzen auch nicht. Einziges Argument, die Zeit. Getriebe zerlegen und zusammenbauen ist etwas twicki wenn man es noch nicht gemacht hat. Der Sperrbolzen sollte zu erst raus. Beim fünften Mal ausbauen und zerlegen mit Lager auf den Antriebswellen drehen und wieder einbauen war ich in 2,5 Std. fertig. (Hatte leider die Lager falsch montiert und beim fünften zerlegen erst entdeckt) Ein gebrauchtes Getriebe kann aber auch seine Tücken haben und man baut es wieder aus. Also ist die Zeit auch relativ. Mein Getriebe habe ich von innen gesehen und weiß nun, dass dieses noch weitere 200tsd km seinen Dienst verrichten wird. Einziger Verschleiß war das Lager der Eingangswelle. Die Synchronringe hatten noch die Verschleißrillen wie am ersten Tag. Was der TE mal kontrollieren sollte, ob die Kupplungsscheibe auf der Getriebeeingangswelle rutscht. Im Werk wird "sehr mit Fett gespart" und die Teile werden meist trocken montiert. Der Bandarbeiter behält dadurch saubere Finger. Bei meinem E30 hat sich auf der Verzahnung von der Getriebe-Eingangswelle Flugrost gebildet und die Kupplungsscheibe hat sich beim Kupplungstreten nicht mehr richtig von der Schwungscheibe gelöst. Beim Schaltvorgang wird das Getriebe teilweise weiter vom Motor angetrieben und die Gänge lassen sich schwer schalten. Um das zu verhindern gibt es extra ein Kupplungsnaben Fett.