Ja, das steht jetzt an bzw. geht der "Generationenwechsel" langsam los. Ob sich das aktuell bereits auf Preise großartig niederschlägt (langfristig wird es das, so meine Vermutung), ist eben die Frage. Selbst wenn man 5k von den Internetangeboten abzieht, sind gepflegte Exemplare dann immer noch mit einer Stange Geld zu bezahlen und beim Geld hört bekanntermaßen die Freundschaft auf. Insofern ist Geldkritisch vermutlich eher so zu verstehen, dass man einen gewissen Preis will (der durchaus unter den Internetpreisen liegen kann) und wenn der nicht kommt, verschiebt man die Sache. Bei Autos aus dem Nachlass sollte man grundsätzlich schnell handeln, denn irgendwer in der großen Gemeinde der "Erben" hört dann mal was von Garagengold und die Debatten gehen los, von wegen, bloß nichts verschenken. Ist der deal dagegen (hoffentlich mit dem echten Erben bzw. zum Verkauf Berechtigten) gemacht, können sich die Damen und Herren dann gerne unter einander streiten. Ich habe das jetzt schon mehrfach mitbekommen. Die ersten, die das Haus ausgeräumt haben, wollten das Auto schnell los werden, fairer Preis oberhalb der der Abstauberei war andiskutiert und auf einmal melden sich Klugscheißer aus der 2. Reihe, Ergebnis, Autos sind bis heute nicht verkauft, dümpeln entweder noch am Originalstellplatz herum, weil man ja auch meint, das Haus müsse "mindesten xy bringen" oder in einer Garage einer meist dann jetzt jüngeren Person, die natürlich jetzt "liefern" muss, nachdem er den Älteren gesagt hat, dass sie ja nicht so "doof" sein sollen .... ja, so ist das Leben. Autos verkauft man am besten dann, wenn man es nicht unbedingt muss, genauso, wie man Autos am besten dann kauft, wenn man gerade keines akut braucht.
PS: Audi Cabrio? Dann warte mal ab, bis es die ersten Mucken macht, Du auf V.A.G.-Fehlkonstruktionen und "Nicht mehr lieferbar" stößt sowie auf einen absolut unkomfortablen Shop der Audi Tradition und Du wirst noch mehr zum BMW Fan, als Du es ohnehin bist ...