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Ja ja, immer diese obdachlosen Cabrios . Meins muss auch frieren, hat sich aber wenigstens ein wärmeres Mützchen angezogen. Gruß Markus
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Habe das gestern abend mal (am 320i) ausprobiert, weil ich nach Öl- und Filterwechsel gerne erstmal nur per Anlasser das Öl überall hinbringe und dazu das Benzinpumpenrelais gezogen hatte: Der Drehzahlmesser zuckt nur gelegentlich kaum wahrnehmbar, wahrscheinich ist die Anlasserdrehzahl einfach zu gering. Andererseits hatte doch wohl schon dein Motor-Vorbesitzer Probleme mit dem Drehzahlmesser. Der wird aber unabhängig von Einspritzung und Zündung über einen eigenen Ausgang am Steuergerät angesteuert. Wichtiger in deinem Fall ist, dass das Steuergerät auch bei der niedrigen Anlasserdrehzahl saubere Signale von Kurbelwellen- und Nockenwellensensor bekommt, und das ist ja der Fall, da ja sowohl Zündfunken und Sprit sauber und in der richtigen Reihenfolge kommen. Bleiben meiner Meinung nach nur noch das Thema "Luft" und natürlich die Kompression. Was die Luft angeht, noch drei Dinge die du überprüfen könntest: 1. Auch die Abgasseite gehört dazu, der Motor muss auch ausatmen können. Wie sieht dein Kat aus? Waren eventuell Lappen in den Krümmer oder in´s Hosenrohr gestopft, die du vergessen hast beim Motoreinbau wieder herauszufischen? 2. Das Thema Lappen gilt ebenso für die Ansaugseite. 3. Eine Überraschung, die ich selber im Sommer erlebt habe, nachdem mein Cabrio fast 8 Jahre gestanden hat: Der LMM war festgegammelt. Angesprungen ist der Motor damit zwar nach langem Orgeln, aber hat überhaupt kein Gas angenommen und ist dauerhaft mit etwa 500 U/min vor sich hingerumpelt, weil der LMM "geschlossene Drosselklappe" gespielt hat. Gruß Markus
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Hmmm, auch wenn sich das mit der Krümmer-Temperatur nach einem Kompressions-Problem anfühlt: Auch auf zwei Zylindern müsste er, wenn auch arg rumpelig, laufen... bevor du jetzt ein anderes Messgerät besorgst würde ich noch etwas anders überprüfen: Zündung scheint ja zu passen Sprit scheint auch zu passen (es kommt welcher, und zu viel ist´s wohl auch nicht, da er auch ohne Benzin, aber mit Starpilot auch nicht startet) Also bleibt noch: Luft Mal ganz einfach gefragt, weil man an die einfachsten Dinge manchmal garnicht denkt (und hau´ mich nicht dafür, wenn du das schon versucht hast): Hast du schonmal probiert, beim Startversuch etwas Gas zu geben? Wenn ich mich nicht irre hat der M42 ja einen zweipoligen Leerlaufregler wie der M40. Ist der elektrisch defekt oder wird nicht angesteuert, ist er durch Federkraft geschlossen (oder er klemmt vielleicht in "geschlossen"-Stellung), ohne Gas geben ist es die Drosselklappe auch. Dann bekommt der Motor so wenig Luft, dass es nicht zum Anspringen reicht. Gruß Markus
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Möglich ist ein nicht öffnender Druckregler schon (Und ja, die Pumpe kann mehr Druck als der Regler regelt. Muss sie auch, sonst würde der Druckregler nicht funktionieren, der regelt den Druck ja herunter). Meistens sorgt aber eher eine gerissene Membrane für zuviel Sprit. Zieh´ mal den Unterdruckschlauch am Regler ab, wenn da Sprit ´drinsteht, ist die Membran kaputt und der Sprit wird dir direkt in die Ansaugbrücke gepumpt. Was auch noch für ein Zuviel an Sprit sorgen kann, ist ein klemmender Luftmengenmesser, der in offener Stellung hängen geblieben ist. Zündungsmäßig sieht das im Video für mich tatsächlich richtig aus. Du könntest ja mal versuchen, was der Motor ohne Benzin, nur mit Startpilot, macht. Einfach das Benzinpumpenrelais herausziehen und während des Startversuchs von einem Helfer ordentlich Startpilot vor den Luftfilter geben lassen. Gruß Markus
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Nö, die ist wie beim M40 teilsequentiell in Zweier-Gruppen. Aber wäre sowieso wurscht, dann liegt das Benzin eben eine Weile doof vorm Einlassventil herum, hauptsache es ist überhaupt da. Aber da war @OllIS schneller und hat mich ja schon zitiert. Wenn der Motor aber auch mit Startpilot nicht laufen will, kann es ja nicht an mangelndem Sprit liegen. Vorausgesetzt es liegt kein heftiger mechanischer Fehler (keine Kompression) vor, muss es meiner Meinung nach an der Zündung liegen. Eventuell kannst du ja noch ein Video bei abgenommenem Ventildeckel drehen, wo man gleichzeitig die Nockenwellen und die Zündfunken sieht, um zu sehen, ob im richtigen Takt gezündet wird. Ach ja: Der DZM bekommt sein Signal von einem Extra-Ausgang am Steuergerät und hängt nicht an den Zündungs-Ausgängen mit ´dran. Gruß Markus
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Bin mir da nicht sicher, weil ich den M42 nicht wirklich kenne. Ich glaube aber, das ginge nur mit Gewalt, weil die Steckergehäuse unterschiedlich sind. Meiner Meinung nach hättest du dann aber weder Funken noch Einspritzsignal, weil die Sensoren sozusagen "umgekehrt" funktionieren: Der NW-Sensor über einen Pin, der KW-Sensor über eine Zahnlücke. Dass das vertausch funktioniert, kann ich mir nicht vorstellen.
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1-4 und 2-3 wäre richtig.
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Doch, das ist normal. Zuerst werden alle Ventile gleichzeitig angesteuert, erst wenn der Motor läuft und über den Nockenwellensensor die Zündreihenfolge erkannt wird, wird auf teilsequentiell (in Zweiergruppen) umgeschaltet. Zu deinem eigentlichen Problem: Ich tippe da auch am ehesten auf vertauschte Zündspulen. Hat der Vorbesitzer dir gesagt, wie er das Drehzahlmesser-Problem versucht hat zu beheben? Hat er eventuell am Steuergerätestecker aus- und dann (vielleicht falsch) wieder ein-gepinnt? Also am besten durchmessen oder mindestens mal wie von @Sebastian_H vorgeschlagen den NW-Sensor abstecken, um "wasted spark" zu zünden. Gruß Markus
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Ob das jetzt ein Vegaz-Teil war oder nicht, jedenfalls sah es gleich aus: Da war Nacharbeit nötig. Schon @Mahathma hatte sich ja bei seinem Billig-Kat über die Lautstärke beschwert, mein Schrauberkumpel hatte neulich auch einen, aber mit Vorschalldämpfer, unter sein 318i-Cabrio geschraubt. Ergebnis: Brüllend laut. Gefunden hben wir dann das: Und von innen: Das Gewindestück für die Lambdasonde war nicht rundherum verschweißt. Holger hat dann zur Radikal-Methode gegriffen und das Hosenrohr vom alten Original-Kat an das Zubehör-Teil geschweißt. Gruß Markus
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Ausstellfenster: Seitenscheiben aus Rahmen ausbauen?
cabriolet antwortete auf Herbert_1980's Thema in Allgemeines
Ich meine aus der Erinnerung heraus, dass die B-Säulen-Blende an der Scheibe verklebt ist, bei der oberen und unteren Leiste weiss ich´s nicht, aber irgendwo ist der Kram auch noch vernietet. Wenn du die Scheibe komplett mit allen Zierteilen vom Auto abbaust, müsstest du das aber sehen können. Ich hatte mein linkes Ausstellfenster ausgebaut, um herauszufinden, warum es immer am hinteren Ende heruntersackt. Ergebis: oberer Gewindebolzen für die B-Säule nahezu ohne Gewinde , selber versucht, das zu zerlegen, hatte ich aber wegen Kleber und Nieten erst garnicht. Statt der durchdrehenden originalen Mutter ist jetzt eine Langmutter ´drauf. Gruß Markus -
Nach der Restauration meines Tourings Kofferraugummi undicht
cabriolet antwortete auf tunraaa's Thema in Allgemeines
Hatte das bei meinem Roten nach der Unfall-Instandsetzung auch. Erst beim Schlacheten eines anderen Tourings bin ich dann darauf gestoßen, dass die Heckklappendichtung ab Werk wohl mit Dichtmasse eingeklebt ist. Die war jetzt natürlich nicht mehr vorhanden und das Wasser ist unter der Dichtung "durchgekrabbelt". Ich weiss nicht, was BMW da original verwendet hat und habe einfach aus dem Baumarkt Acryl-Dichtmasse für den Außenbereich als "Kleber" genommen. Gruß Markus -
Mich würde das auf jeden Fall interessieren. Ich kann mir zwar grob vorstellen, was du meinst. Die Schürze hat ja oben eine Art "Lippe", die dann in der Stoßstange liegt. Dann wären die Bohrungen im von mir verlinkten Bild also nur für "Angst-Schrauben". Ebenso in der einzigen, die ich bisher "in echt" gesehen habe... da waren mindestens 20 Löcher drin, allerdings war das Ding aber auch völlig schief und irgendwie wabbelig. Da hätte ich mich niemals getraut, das nur hinter die Stoßstange zu hängen/klemmen.
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Ich habe so ein Ding bisher nur einmal im Original gesehen, und das war regelrecht mit Schraublöchern zersiebt. Ich würde also sagen: An geeigneten Stellen Löcher durch Zend(er)-Schürze und Frontblech bohren und festschrauben. Habe mal ein Bild vom originalen 80er-Jahre Zender-Teil aus dem Netz gefischt und dir da die Bohrungen umrandet. Soweit ich mich erinnere, müssten radlaufseitig von hinten noch mehr sein, sind auf dem Bild natürlich nicht zu sehen. @touringDani wird da aber wohl mehr zu sagen können, vor allem ob sich weiter unten noch mehr sinnvolle Möglichkeiten zur Befestigung finden. Gruß Markus
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Wenn du es schaffst, die Gasanlage so auszutricksen, dass die auch auf Gas starten kann: Benzin-Tank inc. Entgasungs-Gedöns/Aktivkohlefilter, Filter, Leitungen, Einfüllstutzen, Einspritzleiste weg (also alles, was du nur für Benzin und nicht für´s Gas brauchst) bringt grob überschlagen ca. 15kg. Hat ein Bekannter bei seinem Subaru so gemacht, der hat aber die Möglichkeit, seine Gasanlage selber zu programmieren. Was hast du da eigentlich für ein Monster von Gasanlage eingebaut, dass die mehr als 50kg wiegt? Ich hätte da eher auf 30 bis maximal 35kg getippt (Leergewicht natürlich). Gruß Markus
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E30 elek. angetriebene Ausstellfenster
cabriolet antwortete auf E30_BMW_FRANKFURT's Thema in Ausstattung
Im Nullzwo komme ich sogar vom Fahrersitz aus ´ran (der ist halt doch ein gutes Stück kleiner), aber auch im E30 habe ich die Ausstellfenster sehr oft geöffnet. Ich mache die inzwischen nicht mehr von innen auf und zu, sondern gehe zuerst von der "falschen" Seite an´s Auto. Beifahrertür auf, herumgegriffen und Fenster auf, Tür zu. Zur Fahrerseite und vor´m Einsteigen auch da erst zum Fensteröffner gegriffen. Muss aber dazu sagen, dass ich ja recht groß gewachsen bin, für kleine Leute oder bei kurz geratenen Armen wird das wohl auch schwierig. Auf lange Sicht werde ich wohl aber auch irgendwie auf elektrisch umbauen. Man wird ja nicht jünger... Gruß Markus -
Neues Verdeck und damit verbundene Fragen/Antworten
cabriolet antwortete auf masipulami1's Thema in Karosserie
Auch ich war dann am Samstag mal beim Rainer. Mein Cabrio bekam seinen neuen Hut bei Rainer zu Hause in einem Pavillon, beheizt mit Gas-Ofen und Infrarot-Strahlern. Zur gezielten und sauberen Arbeitsweise brauche ich ja wohl nix mehr sagen, das haben andere vor mir ja schon getan. Was aber noch keiner gesagt hat: Hätte ich das selbst versucht, hätte ich bei dem Tanz durch´s Auto bestimmt einiges zerstört, wäre auf den hinteren Aschenbecher getreten oder auf die Hebel zur Sitzverstellung... Aber bei Rainer saß nicht nur jeder Handgriff, sondern auch jeder Tritt mit schlafwandlerischer Sicherheit, was einmal mehr seine Erfahrung mit dem E30 zeigt: Dann lasse ich jetzt mal einfach Bilder sprechen: Vorher: Das berühmte Messer und der erste Schnitt (wer´s nicht ertragen kann, bitte weggucken ): Altes Verdeck weg: Der Reste-Haufen (die Jacke von Rainer natürlich nicht mitgerechnet), ein großes Stück Alt-Stoff lag außerdem wie oben zun sehen noch zum Schutz auf dem Kofferraumdeckel: Und dann wächst alles wieder zusammen: Und natürlich das Endergebnis: Schade nur, dass das Verdeck dann erstmal geschlossen bleiben musste, am Wochenede war ja noch echtes Cabrio-Wetter und dieses Jahr bin ich ja bis jetzt immer mit Hardtop unterwegs gewesen. Nochmal vielen Dank an Rainer (und Max, der auch da war, aber kein Verdeck gemacht, sondern am Haus und an seinem E39 gearbeitet hat), nicht nur für das neue Verdeck, sondern für einen interessanten und lehrreichen Tag und auch für das "Drumherum" mit Kaffee und tollen (nicht nur Benzin-) Gesprächen. Und natürlich auch ein dickes Dankeschön an Rainers bessere Hälfte für die leckere Suppe. Gruß Markus -
Unter Volllast soll die Lambdaregelung auch garnicht funktionieren. Mit Regelung wärst du ja immer bei Lambda 1, und genau das kannst du unter Volllast nicht brauchen. Einmal, weil´s gesünder für den Motor ist, zum anderen, weil du in der Gegend von Lambda 0,9 bis 0,85 die höchste Leistung hast. Genau das passiert auch beim E30 mit Werkskat, die Lambdaregelung wird über den Volllastschalter außer Betrieb gesetzt. Schaltplan zur GAT-tronic (ich vermute mal die 27/1) finde ich im Netz zwar keinen, aber meiner Meinung nach sollte das System den Volllastschalter auch nutzen, um sich bei Volllast zu deaktivieren. Gruß Markus
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Wenn ich das im Video richtig sehe, drehst du den Schlüssel bis in Start-Position, es tut sich aber nix und die Kontrolleuchten brennen mit unveränderter Helligkeit. Das heisst, der Magnetschalter vom Anlasser bekommt keinen Strom. Da fallen mir spontan folgende Möglichkeiten ein: - Zündanlassschalter (das Elektroteil auf der Rückseite vom Zündschloss) kaputt - Kabel vom Zündanlassschalter zum Magnetschalter (am Anlasser) unterbrochen - Massekabel vom Motor zur Karosserie unterbrochen. Was mir sonst noch im Video auffällt, aber mit dem Start-problem wohl eher nix zu tun hat: Deine SI blinkt gemeinsam mit der "Check"-Kontrolle. Normal ist das nicht. Und dein Drehzahlmesser steht "irgendwo". Gruß Markus
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Du musst von hinten anfangen, die Scheibe herauszuschneiden. Irgendwann hängt dann alles "nur noch" an der C-Säule zusammen, da musst du dann mit einem scharfen Messer oder Spachtel (Schneidedraht geht nicht, da machst du nur mehr kaputt) vom Kofferraum aus zwischen Scheibe und C-Säule. Von vorne aus Richtung der Türen kommst du nicht dazwischen (da sitzt einerseits eine Dichtung, andererseits ist die Blende da ja auch gewinkelt)! Wie ich oben schon sagte, ist das mal mehr, mal weniger flächig verklebt. Bei meinem 324TD touring waren es links nur zwei kleine Kleberkleckse, auf der rechten Fahrzeugseite war´s aber fast vollflächig. Ich habe pro Seite je nach Klebermenge (auch an den Scheiben ist das unterschiedlich) zwischen 2 und 5 Stunden gebraucht. Da waren sämtliche Verkleidungen im Kofferraum und die Leisten außen aber schon abgebaut sowie der Dachhimmel draußen. Ich habe mal ein Bild herausgesucht von einem anderen Schlachtauto, es ist kaum zu erkennen, aber ich habe das mal bearbeitet und überallwo Kleber ist mal rot gemalt. Hier war der Kleber sparsam verwendet. Die Sauerei auf dem Seitenteil kommt übrigens daher, dass ich mit Kriechöl gearbeitet habe, damit meine Schneidwerkzeuge besser gleiten. Im Innenraum sah das ähnlich aus, würde ich also bei einem Auto, das nicht geschlachtet wird, nicht so machen. Womit du auch rechnen musst (aber auch das habe ich oben schon gesagt): Es gehen gerne bei der Aktion auch andere Sachen zu Bruch, eventuell musst du sogar C-Säule und Scheibenrahmen neu lackieren. Und der alte Kleber muss auch irgendwie weg. Neu kleben musst du später auch noch, und das mit passend ausgerichteten Scheiben. Sitzen die später zu weit innen (dringend passende Abstandshalter basteln!) oder schief, kannst du von vorne anfangen . Also nochmal: Ich würde an deiner Stelle versuchen, die Blenden in montiertem Zustand zu retten. Alternativ kann ich nachsehen, wie gut die Teile in meinem Fundus noch sind, ich fürchte aber, die sind auch gammelig und mindestens eine krumm. Die habe ich nämlich nur noch, weil sie noch an den Scheiben kleben, und um die Scheiben ging´s mir beim Schlachten. Gruß Markus
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Das hier sind die Steuergeräte, die original in meinem 324TD touring Bj. ´89 drin waren: Die anderen (von denen wahrscheinlich sowieso das Mengensteuergerät defekt ist) habe ich auf die Schnelle nicht wiedergefunden. Gruß Markus
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Ich schau´am Wochenende mal nach.
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Nachdem du ja meine Punkte 1 (undichte Spritleitung) und 3 (Steuergeräte) nun mehr oder weniger ausgeschlossen hast: Zur der Bosch VP15 ähnlichen VP37-Pumpe bzw. genauer: Zu deren Mengenstellwerk gibt´s ein pdf: http://community.dieselschrauber.org/download.php?id=301 Das ist zwar auf VW/Audi bezogen und deshalb nur bedingt brauchbar, da du weder VAG-Com noch einen Bordcomputer nutzen kannst, gibt aber einen guten Einblick, was sich darin alles befindet und wie du das zerlegst, reinigst und wieder zusammenbaust. Wie schon oben gesagt: Deine Probleme sind von den frühen VAG-TDIs bestens bekannt, sehr oft lässt sich das wirklich durch Reinigen retten. Ob das bei der Überholung deiner Pumpe gemacht wurde ist fraglich, denn das Mengenstellwerk bleibt gerne unangetastet, weil Einstellmöglichkeiten meistens nicht vorhanden sind. Und genau da liegt auch das Problem, wenn du das selber machen willst: Ohne passende Diagnosemöglichkeiten oder eben einen Bordcomputer kannst du zwar im Inneren alles perfekt wieder zusammenbauen, die Mengen-Einstellung von außen durch Verschieben geht dann aber nur durch Try and Error (Also möglichst die Mitte finden zwischen den Stellungen, in denen der Motor im Lerlauf sägt, weil Soll- und Ist-Drehzahl zu weit auseinanderliegen. Und dazwischen sind nur wenige Zehntel Millimeter.) Mehr Unterlagen zur DDE1 und zur VP15 habe ich leider nicht, aber mein Angebot steht natürlich noch: Falls du noch weitere Steuergeräte durchprobieren willst, kann ich dir meine gerne schicken. Gruß Markus
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Beim E30 trifft das nicht zu, da gibt´s beim Turbodiesel keine Vorförderpumpe. Der Sprit wird nur von der Einspritzpumpe angesaugt, deshalb auch mein Hinweis auf eventuell undichte Schläuche. Gruß Markus
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der Trend geht zum Oldtimer-Alltagswagen
cabriolet antwortete auf iS_Simon's Thema in Bilder & Videos
123ignition und Pertronix Ignitor sind aber zwei verschiedene paar Schuhe: Die 123ignition-Geschichte ist ein kompletter Verteiler, digitalgesteuert und je nach Ausführung vom Nutzer selbst programmierbar. Das Ding ersetzt also deinen kompletten Verteiler. Das Pertronix-Teil dagegen ist nur der "Unterbrecherkontakt", der hier kontaktlos wird. Kontaktlose Zündung hast du im E30 aber eh schon, das heißt, das macht für dich keinen Sinn (mal abgesehen davon, dass es mechanisch auch nicht passt) . Gedacht ist das für ältere Verteiler, die noch echte Unterbrecherkontakte haben: Kontakt ´rausschrauben und Pertronix ´rein. Der eigentliche Verteiler bleibt dabei unangetastet, das heisst, wenn der ausgelutscht ist und die Verstellkurven nicht mehr stimmen, sind die hinterher auch nicht besser. Gruß Markus -
Sicherung tauschen kannst du ja mal probieren. Wenn das nix bringt, fallen mir spontan noch drei weitere mögliche Übeltäter ein: 1.: Undichte Spritleitungen und/oder zugesetzter Filter. Die Einspritzpumpe saugt ja das Diesel selber an, wenn da etwas undicht ist, zieht die ganze Geschichte Luft. Das solltest du aber sehen können, genau dafür ist ein Stück Spritleitung durchsichtig und du kannst Luftblasen erkennen. 2.: Kaputte Einspritzpumpe. Der 324TD hat ja E-Gas, also keinen mechanischen Gaszug. Das Steuerelement, das in der Pumpe die Signale vom Steuergerät wieder in eine mechanische Regelerstellung "übersetzt", verschleißt gerne. Fahrer früher Audi/VW TDI können da ein Lied von singen, und die Pumpen waren ähnlich aufgebaut. 3.: Kaputtes Steuergerät. Die Dinger sind so langsam in dem Alter, dass sie den Geist aufgeben. Eine vierte Möglichkeit wäre ein kaputter Pedalwertgeber. Den würde ich aber gerne ausschließen wollen, da der auf die Leerlaufdrehzahl meines Wissens keinen Einfluss hat. Von meinem TD habe ich noch Steuergeräte ´rumfliegen. Je zwei für die Mengenregelung und zwei für den Spritzbeginn (Wobei ich bei einem Mengensteuergerät den Verdacht habe, dass es auch nicht richtig funktioniert, mein Autochen ist damit gehoppelt wie ein Karnickel). Die könnte ich dir alle zum Testen zur Verfügung stellen. Und dir natürlich auch verkaufen, wenn du feststellst, dass dein Wagen damit wieder läuft. Gruß Markus