...auf die Gefahr hin, das mich die üblichen Verdächtigen (die, die Postings nur überfliegen und nicht verstehen) blöd anmachen werden... natürlich (!) hat der Fahrer ALLES falsch gemacht was man nur falsch machen kann und natürlich verdient er eine dafür angemessene Strafe (von mir würde es neben anderem auch ein lebenslanges Verbot zum Erwerb des FS geben bei Chance zur Resozialisierung erstmals nach 20 Jahren) und natürlich hat er eine schwere Schuld auf sich geladen (die dieser Art von Typen meist wurscht ist), ABER zu einem Unfall gehören oftmals 2... Recht ist Recht und Vorfahrt ist Vorfahrt, "meine" Spur" ist "meine" Spur, trotzdem kann ich im Verkehr nicht einfach abschalten und darauf vertrauen das sich alle anderen Regelkonform verhalten. Wenn der Verursacher der Skaterin entgegenkommt stellt sich mir die Frage, wo sie ihre Augen und vorallem ihre OHREN hatte...? Nochmal, Schuld im eigentlichen Sinne hat der PKW-Fahrer, trotzdem frage ich mich wo die Skaterin mit ihren Gedanken, ihren Augen und ihren Ohren war ? Mein Selbsterhaltungstrieb i.V.m. meiner Erfahrung das ich permanent von Idioten umgeben bin, sorry, ständig mit dem Fehlverhalten anderer rechnen muß, hätte mir hier das Leben gerettet. Wie oft sind Kopfhörer, Smartphones und geschnatter mit den Freunden wichtiger als der Straßenverkehr ? Bei uns im Landkreis passierte im letzten Winter ein ähnlicher, vermeidbarer Unfall. Ein als Drogenkurier observiertes Päarchen im e39 wollte sich der Kontrolle entziehen, flüchtete, durchbrach (umfuhr) mehrere Sperren, raste morgens um 6h mit 100 Km/h durch einen kleinen Ort, verlor die Gewalt über den Boliden und erfasste auf dem Bürgersteig der anderen Straßenseite eine Passantin, die gerade ihr Kackerle zum absetzen ausführte. Auch damals habe ich mich gefragt, ob die Frau gehörlos war... (nebenbei, das Päarchen ist mittlerweile verurteilt) Fazit : träumen beim Verkehr ist langweilig tut aber niemanden weh, träumen im Verkehr kann tödlich enden...