Ich häng' mich mal an einer Öldiskussion an bevor ich ein neues Thema dazu aufmache. Vielleicht interessant für den einen oder anderen, abseits von Premiumversprechen und detailliertem Ölwissen der einzelnen Hersteller und Öle, was ich eh nicht habe. Ich wechsele regelmäßig einmal im Jahr. In die AG Motoren M20/M10 kommt mineralisches Markenöl 15W40 (weil ich es im Gebinde preiswert kaufe), in die S14 TWS lt. Herstellerangabe. Im Getriebe fahre ich ebenfalls mineralisches 80W90. Ich weiß nicht, ob das gut oder richtig ist, Probleme gab's jedenfalls noch nie. Das was ich aber noch nicht gelesen habe und neu in der Öldiskussion sein könnte. Ich wechsele immer nur nach ausgiebigem Warmfahren, am besten so, dass man sich die Flossen an der Schraube verbrennt, damit das Öl möglichst dünnflüssig ist und so viel Rückstände mitnimmt wie möglich. Wie es heute in Werkstätten üblich ist (abends hinstellen und am nächsten Tag kalt wechseln lehne ich ab) So hat jeder, auch ich, halt seine Ölmacke. Mein ältester ist dieser hier. Als er vor rund 12 Jahren in unseren Besitz überging sah er schlechter aus, hatte übliche, leichte Ölrückstände, Ablagerungen im Kopfbereich, aber nichts wirklich schlimmes. Was aber trotzdem regelmäßig besser wurde. Anfangs (die ersten drei Jahre) bekam er die Wechsel noch halbjährlich quasi zum Spülen, seitdem jährlich. Heute beim Ventile einstellen habe ich mal zwei Bilder aus dem Kopf gemacht, wie sowas bei einem noch nie offen gewesenen Motor aussehen kann - trotz 37 Jahren. Einmal mit Blitz, einmal ohne, daher die unterschiedlichen Belichtungen. Leider ist das eine Bild etwas unscharf geworden, ich denke aber, das es trotzdem sichtbar wird, was ich meine.