Wie erklärst Du Dir dann, dass ich sogar schon mal Urlaub aus dem vorletzten Jahr übernommen hab? Oder schon mal im Mai 93 noch 24 Tage aus 92 hatte (plus die 30 regulären plus Zusatzurlaub)? Wenn bei uns ein Projekt Zeitprobleme hat und man danach ggf. direkt auf Baustelle fährt und dort mal eben 6-9 Monate bleibt, dann passiert das schnell mal. Es mag ja sein, dass irgendwoi irgendeine Regelung steht, aber eine Firma die den Urlaub erst aus betrieblichen Gründen erst immer weiter schiebt und ihn dann nachdem er zum 31.3. nicht genommen werden konnte einfach verfallen lässt wird selbst in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit entweder bald keine Arbeitnehmer mehr haben, oder einen sonderbar hohen Krankenstand, weil die Leute sich den Urlaub dann eben auf gelben Urlaubsschein holen. Mir ist durchaus klar, dass alles gesetzlich irgendwie geregelt ist. Aber gesetztlich sind auch nur N Tage geregelt, während in diversen Tarifverträgen höhere Zahlen stehen und dann gibts sogar noch regelungen die Firmenintern sind. Ich kriegt z.B. ab 2013 einen Tag Urlaub mehr pro Jahr als Treuebonus weil ich dann die 25 Jahre voll hab. Zu dem Fall von Torsten würde ICH in seiner Situation folgendes machen. Er hat nix spezielles vor, das Kosten verursacht, wie z.B. eine Pauschalreise gebucht. Daher würde ich an seiner Stelle, nachdem er es WEISS, dass was schief gelaufen ist am Montag in der Arbeit antraben, aber nicht einfach kommentarlos an die Arbeit gehen, sondern erst diese Sache klären. Entweder kann er danach oder zumindest ab Dienstag nach Hause, oder er wird GEBETEN seinen Urlaub zu verschieben, weil was schief gelaufen ist. Einfach akzeptieren "da is was schiefgelaufen, Pech" würde ich definitiv NICHT - da wäre meine erste Frage, was denn gewesen wäre, wenn ich NICHT zufällig amn Samstag vorbeigeschaut hätte bzw. dort nicht jemanden getroffen hätte der mir das gesagt hätte? Wenn das Arbeitsverhältnis nicht gerade Sklaverei ist, dann weiß auch jemand aus der Führungsebene, dass da was schiefgelaufen ist, wofür Torsten nix kann und wird ihm das anrechnen, dass er flexibel handelt und wird zumindest dafür sorgen, dass der Urlaub entweder kurz danach angetreten werden kann, oder T. zumindest einen Tag frie bekommt um die dringenden Behördengänge zu erledigen. Georg