Soviel zur Theorie der Frontantriebsjünger, verfochten mit Rasmussens Argumenten der 30er Jahre. . Es ist ja erwiesen das moderne Frontantriebsautos keinerlei störende Mitteltunnel haben und jeder weiß das ein frontgeriebener Audi A6 Avant z.B. einen erheblich größeren Kofferraum hatte als ein Opel Omega Caravan oder ´nen E-Klasse "T". Man stelle mal einen 20 Jahre alten E30 (ja als Raumwunder verschrien) neben einen gleich alten Audi 80 und öffne die Heckklappen, es ist sofort sichtbar welchen Vorteil die platzsparende Hinterachskonstuktion des Frontkratzers bringt. Ich stelle wahlweise auch meinen veralteten Hecktrieb E30 (bekanntermaßen nur auf Raumnutzung konzipiert) mal neben ein Golf 3 Cabrio. (um mal nicht den Einser Golf zu bemühen) oder Audi 80 Cabrio. Selbstverständlich ist die Raumökonomie und "gutmütiges Fahrverhalten" (wieviele hatten sich tot gefahren bis die Karre "Pflicht-ESP" bekam?) bei einem Sportwagens vom Schlage Audi TT ausschlaggebendes Argument das Ding als "Sportler" mit Frontantrieb zu verkaufen. Sachen wie ständiges Untersteuern bis zum plötzlichen unkontrollierbaren Abflug, Antriebskräfte die an der Lenkung zerren, leistungsstarke Autos die kaum von der Stelle kommen wenn das ESP nicht ein paar hundert PS abwürgt, Wendekreise wie eine 747 um nicht nach jeder Kurve die Antriebe mit´nem Handfeger ein zu sammeln spielen natürlich nur auf der Rennstrecke eine Rolle. Warum bauen übrigens die Frontkratzer"sportler" die breiten Räder zur "Heckantriebssimulation" bis heute nach hinten? :brüll: Kann es sein das Dinge wie Raumökonomie nicht das geringste mit dem Antriebskonzept, sondern mit der Gesamtkonzeption des Fahrzeugs zu tun haben? Der Frontantrieb wurde einst als billige Alternative schwach motorisierte für Kleinwagen geschaffen, und genau das ist er, weiter nichts.