Ich finde nicht, dass man das, was man hier sieht zwingend strahlen muss. Das kann man auch mit anderen Mitteln abschliefen und vernünftig mit Rostumwandler etc. behandeln. Wir haben mal ein ganzes Auto mit einer billigen Hobby-Pistole gestrahlt. GWir mussten damals den richtigen Modus finden aus Strahlgut, dessen Nutzungsdauer, Düsengröße und Druck. Wir haben immer mit viel zu viel Druck gestrahlt. Mit einer Hobby-Pistole geht das nach 2 Tagen Übung nicht viel langsamer als im Video. ABER: Mann muss eine gut abgetrennte fast hermetisch abgerieglete Ecke in der Halle haben, gute Schutzkleidung (Augen, Ohren, Hände) und sich trotzdem auf eine Riesensauerei einstellen. Das war vor 10 Jahren. In dem Auto hört man heute noch den Sand rieseln und kann den aus den Ecken raussaugen ! Und: Das große Problem bei den Hobby-Pistolen ist, dass sie relativ schnell im Bereich der Düse durchgestrahlt sind. Und dann muss man sich ne neue Düse bauen. Ich schätze wir haben für das ganze Auto ca. 15 Düsen benötigt. Lass dir jemanden kommen für die kleine Ecke, wenn Du es unbedingt strahlen muss (innerer Zwang, oder ). Sonst mach es mit vernünftiger Rostentfernung und -umwandlung, Epoxygrundierung, Lackaufbau und Hohlraumversiegelung. Hält dann je nach Qualität der Arbeit 10-20 Jahre. Danach muss man neu planen . Oder besorg Dir nen guten Karosseriebauer, der flext den rostigen Mist auch noch raus und macht das neu. Strahlen is irgendwie eh nur ne Notlösung.....