Ok, dann stimmt das also nicht. Alles klar. Es war also nur bei mir und meinen Kollegen so, dass man damals überall halbwegs fahrtüchtige Autos für einen oder einen halben Azubilohn gefunden hat. Mein 200 SX war anno 2006 zwar optisch ein Frankenstein, aber er fuhr. Dazu gab es noch einen 3,5t Kastenwagen voll mit Ersatzteilen. Das ganze kostete 1500€. Das würden heute alleine die Teile bringen und jeder hätte $-Zeichen in den Augen.
Dass es Fakt ist, lässt sich übrigens einfach beweisen: Hier der Link - Wenn das bei Neuwagen so ist, schlägt das logischerweise auch auf die Gebrauchtwagen durch.
https://www.autofachmann-autokaufmann.de/dat-report-entwicklung-autopreise-50-jahre-a-e709b7992c42ed65f07defca1d7dd325/
"Und siehe da: Auch diese inflationsbereinigte Kurve weist deutlich nach oben. Heute müssen private Kunden im Schnitt 80 Prozent des Jahreseinkommens für den Neuwagenkauf aufwenden. Diese Quote ist damit mehr als doppelt so hoch wie vor 50 Jahren."
"Das ist heutzutage auf jeden Fall schwerer. Neue Autos sind für junge Leute kaum finanzierbar und auch bei "altem Schrott" möchte jeder sich eine goldene Nase verdienen." Ein Narrativ, was sich hartnäckig hält, aber eben auch stimmt...