Was mich wundert ist, dass die Kipphebelwellen in so kurzer Zeit wieder so einen dicken Belag haben. Zum Kipphebelwechsel muss die Welle raus und dann wird Die, durch das rausziehen sauber. Und außerdem, wer macht den Kopf nicht sauber wenn er diesen zerlegt? Entweder wurde hier ein anderer gebrauchter Kopf verbaut, oder es war wirklich „nur“ eine low budget Reparatur wegen der hohen Laufleistung. Wenn ein Kipphebel defekt ist werden die wohl auch nur die eine Kipphebelwelle gezogen haben und nur den Kipphebel gewechselt. Vermutlich auch noch das eine Ventil. Die Nockenwelle muss dazu auch nicht raus. Zum Kopf abbauen muss auch nicht unbedingt das Öl raus. Das ist ja unten in der Ölwanne. Die, haben das einfach drin gelassen. Low Budget Bei 180.000 sollte man an die Schaftdichtungen, Kolbenringe und Kurbelwellenlager auch mit denken wenn schon die Nockenwelle neu soll. Das wäre dann eine große Revision. Innerhalb 10.000 km kann man mit 15W40 keine Nockenwelle ruinieren auch wenn vorher 5W irgendwas drin war. Die 0,5 mm Einlaufspuren sind über die 180.000 km entstanden. Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, dass es bei den Nockenwellen, auch original BMW, Härteunterschiede gibt. Bei drei zerlegten b25 Motoren mit ähnlichen Laufleistungen von 150.000 km, hatte der eine eingelaufene Nockenwelle, der andere eingelaufene Zylinder und der dritte war soweit noch akzeptabel. Meine Nockenwelle z.B. hat jetzt fast 280.000 auf der Uhr und sieht noch sehr gut aus.