Mein Vater hatte das Problem. Bei ihm lief es auch bis zum Umfallen und bis hin zur Arbeitsunfähigkeit. Er nahm damals die Hilfe eines Psychiaters in Anspruch, der ihm zum Autogenen Training riet. Eventuell wurden zur Begleitung der Behandlung auch Medis verabreicht, aber die Kernpunkte waren Gespräche, Therapie und Autogenes Training. Als dann vor einem Jahr bei mir das mit den Panikattacken anfing, hat mir ein Gespräch mit meinem alten Herrn sehr geholfen. Der Hinweis, dass es psychsomatisch ist, dass man also keinen realen Grund für die Panik hat, hat mir ermöglicht sowas im Ansatz zu ersticken. Wie Grimmjar schon sagte, Durchatmen, Fokus verschieben...ich streiche mir noch über den Arm und sage mir kurz, dass alles in Ordnung ist. Dann freue ich mich, dass ich es im Griff habe. Seitdem ich das weiß, tritt es auch immer seltener auf. Weiß nicht mal mehr, wann das letzte Mal war. Allerdings konzentriere ich mich in letzter Zeit auch mehr auf die positiven Dinge im Leben und steiger mich bei negativen Dingen nicht mehr so rein. Professionelle Hilfe sei dem TE natürlich trotzdem angeraten! Nur Medis halte ich bei der beschriebenen Situation für übertrieben. Gruß Heiko