Finde ich gut, wenn der Schaden ins Verhältnis zum Zustand des getroffenen Autos gesetzt wird. Ich machte das bis heute immer von meinem "Gegenüber" abhängig, einmal stritt er alles ab, nachdem ich ihn beim Wegfahren wieder eingeholt habe (kleiner Kratzer am Stossfänger=grosser Schaden für ihn), das anderemal war es ein nettes Ehepaar, die mit Zettel und Polizei alles getan hatten, um sich bemerkbar zu machen (=Nullschaden für Sie). Umgekehrt habe ich leider auch schon die merkwürdigsten Abzockgeschichten erlebt, zuletzt war es der Werkstattbesitzer, dessen Kunde das Auto auf der Straße abgestellt hatte ("gib mir 100 EUR und alles ist vergessen"). Der Kunde hat aber erst durch meinen Anruf (über Polizei ausfindig gemacht) von dem Schaden erfahren... Das Auto selbst wurde 14 Tage später nochmals fremdgetroffen, dann aber richtig mit Kotflügel & Co. Es war mir ein Freudenfest, die doppelte Abrechnung des Stossfängers den Versicherungen aufzuzeigen... Naja, 12 Monate später wurde das gute Stück (Liebhaberauto...) endlich verschrottet (mit gerichtetem Kotflügel aber der Stossstange, die noch immer meinen Kratzer trug). Am langen Ende zahlen wir eh alles über die Prämien selbst, soll also jeder so halten, dass er sich morgens noch gerne im Spiegel ansehen mag!