Mit solchen "Test-Ständen" beschallen wir seit Jahrzehnten (!!) diverse Feiern an Waldränden oder wo sonst Musik gebraucht und nicht zwingend Strom vorhanden sind...
Habe selbst 2 solcher Gerätschaften und in der Firma nochmal eine - da ich von berufswegen die Radios aus unserem Kundenstamm auf Defekte prüfe bevor sie zur Schadenabwicklung zum Zulieferer gehen.
Ist eigentlich ganz einfach und auch gar nicht so stromzehrend solange man ohne Endstufen baut. Und mit modernen Radios hast du schon ordentlich Leistung um ein gutes 2-Wege System zu befeuern.
Wichtig ist hier die sorgfältigkeit beim Bauen.
Also:
- ISO Verkabelung (gibts auf dem Schrottplatz, Fzg. Hersteller erstmal egal, außer du willst den BMW Blockstecker)
- MDF Holz fürs Gehäuse
- Lautsprecher deiner Wahl (mind. 2 - zum Testbetrieb besser 4, dann können Fader, Balance usw einfacher getestet werden)
- Batterie aus PKW - hier reglementiert dich die Gehäusegröße die du bauen willst
- Polklemmen (ebenfalls Schrottplatz oder auch Baumarkt, Autoteilehändler, etc)
- Lautsprecherkabel
- UKW (und ggf. DAB+) Antenne
Das wars fürs erste.
Wenn du das ganze längerfristig nutzen möchtest, z.B. als Werkstattradio, dann empfiehlt sich ein 12V Netzteil wie man es früher z.B. beim CB Funk verwendet hat. Sowas gibts immer mal günstig auf Kleinanzeigen.
Vorteil gegenüber den alten, großen Batterieladegeräten, die sowas zwar auch betreiben können, aber IMMER unschöne Brummgeräusche fabrizieren: Beim Netzteil (es reichen 2-4 Ampere) ist das Brummen weg.
Hier ein Beispiel für ein solches Netzgerät:
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/netzteile-fuer-zb-cb-funk/2858988627-168-2146
Kann dir auch bei Gelegenheit mal 1-2 Bilder machen, das aus der Firma ist schnell zusammengeschustert und hat aufgrund der externen Stromversorgung und ständig wechselnder Radios keinen Radio-Einbauschacht bekommen. Auch die Kabel liegen in der Firma ausserhalb, weil ich hier ja ständig die Komponenten wechsle.
Bei den beiden (großen!!) Geräten zuhause liegt das alles schön im Innern des Gehäuses, die Lautsprecherkammern sind absolut dicht und machen in Verbindung mit einem alten JBL 3-Wege System richtig Pegel. Zuhause treibe ich das mit einer alten JVC Headunit an und schließe über 3,5mm Klinke ein altes Ipad etc an. Das liegt aber nur an der Ermangelung von Bluetooth an dieser Headunit.
Was ich nicht habe, ist die Anschlussmöglichkeit über den Blockstecker, weil ich zuhause lediglich Zubehör-Radios betreibe. Aber dieser Umstand ließe sich relativ einfach beheben und man könnte den Kabelstrang auch teilen, heißt wahlweise ISO oder BMW Blockstecker verwenden, eingeschleift wären beide.
Meine Geräte haben als Stromquelle entweder ein Netzteil wie aus dem Link, habe aber auch die Möglichkeit mittels Polklemmen eine Autobatterie zu nutzen (für Unterwegs, am Lagerfeuer im Schrebergarten, etc).
In Zeiten von leistungsfähigen Bluetooth Boxen bleiben die großen Geräte aber meistens mittlerweile zuhause wenn wir an 2-3 Wochenenden im Jahr nochmal 20 Jahre alt sind