Was ich meine ist, daß ein großer Teil der Hitze auch in den Motorraum ausstrahlt und eine Senkung der allgemeinen Umgebungstemperatur doch nur von Vorteil sein kann - jedenfalls besser als wenn sich alles unter der Haube staut und die Arbeit der Wasserkühlung unnötig erschwert. Denn gerade die beiden hinteren Zylinder bekommen weniger Fahrtwind ab als der vordere Motorbereich - und dann ists dort hinten allgemein etwas heisser. Der Zylinderkopf hat zwar keine Kühlrippen, aber alleine das Material des Kopfes bzw. der Kopf selbst gibt nach aussen hin Wärme ab. Diese Wärme schafft man nun weg und senkt die Umgebungstemperatur, was sich vielleicht (leicht) unterstützend auswirken kann, auch wenn das eigentliche Kühlmedium Wasser ist bzw. sich das meiste Innen abspielt. Warum bauen sich denn einige Leute einen E-Lüfter mit Nachlaufregelung ein ? Man möchte mit dem Nachlauf doch hauptsächlich erreichen daß nach dem Abstellen des Motors die heisse Umgebungsluft weggeleitet wird, um die Zylinderkopfdichtung zu schützen (Temperaturstau vermeiden). Da die Wasserpumpe bei einem abgestellten Motor nicht arbeitet, also die WASSERKÜHLUNG diesmal nichts reissen kann sorgt der E-Lüfter für alles weitere. Demnach hat also von aussen einwirkende, zirkulierende Luft anscheinend doch einen nicht unerheblichen Einfluß auf die allgemeine Kühlung, oder ? Vielleicht bringt die Zufuhr von Fahrtwind nicht viel, aber völlig falsch kann meine Denkweise doch nicht sein ? Nur ist eben die Frage was man da ausknobeln könnte ? Wäre es nicht möglich daß die Spannungsrisse am Kopf nicht auch daher stammen weil aufgrund ungleicher Fahrtwindverteilung der vordere Bereich ein paar Grad kühler ist als der hintere Bereich ? Wie gesagt, sind halt nur Vermutungen und ich lasse mich gerne eines besseren belehren.