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choppa

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  1. Man kann über die vielen Dinge nur spekulieren und jeder hat wahrscheinlich auch andere gute oder schlechte Erfahrungen gemacht. Aber Fakt ist: Den Prüfer interessiert der momentane Zustand des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Abnahme. Und es zählt das, was in den Papieren eingetragen ist. Wenn ich dem Kerl nun erzähle ich möchte später noch dies und das abstellen, wird es unter Umständen auch nichts mehr an der Lage ändern. Schließlich herrscht beim TÜV keine Verhandlungsrunde, da zählen technische Fakten. Und wenn ein Fahrzeug bei der Vorführung auf 5 Sitzplätze zugelassen ist, diese aber nicht zum Zeitpunkt der Abnahme vorweisen kann, dann kann der TÜVer eben auch "Nein" sagen. (Je nach Pingelfaktor) Ein Beispiel: Fahre ich mit defekter Servolenkung vor, wäre es im Prinzip technisch kein Problem. Es könnte nichts passieren, man müsste halt nur kräftiger Lenken. Ähnliches bei defektem ABS - der Wagen könnte trotzdem noch voll gebremst werden. Defekte Nebelleuchten sind auch nicht tragisch - sterben wird keiner davon. Aber selbst wenn ich dem Prüfer dann erzähle ich hätte schon Ersatzteile bestellt oder wenn ich das Argument benutze: "Andere Autos haben noch nicht mal ABS / Servo / Nebellicht", dann würde man trotzdem durchfallen. Klar ist dies alles kein Vergleich zu einer fehlenden Rücksitzbank, aber wie Spiggy schon schrieb sind die TÜV-Leute bei uns sehr pingelig - warum nicht evtl. auch woanders ? Es wäre schon sehr ärgerlich wegen so einer Kleinigkeit durchzufallen. In der Praxis könnte ich mir bei unseren Ingenieuren in Hamm sogar vorstellen daß sie das fremde Lenkgetriebe gar nicht bemerken würden, aber eben die fehlende Rücksitzbank Nun ja, ich wünsche dir (wenn Du es versuchst) daß Du mit einem halbwegs normalen Menschen sprechen kannst. Zum Glück sind nicht alle Prüfer gleich. P.S. Ein Kollege von mir ist bei uns in Hamm wegen einer nicht funktionierenden Wischwasseranlage (hintere Heckscheibe / Fiat Brava) durchgefallen - kein Witz !
  2. In den Fahrzeugpapieren sind normalerweise 5 Sitzplätze eingetragen, wenn nun die Rückbank fehlt und der Prüfer pingelig ist, könnte ich mir vorstellen daß er sich auch dabei quer stellt.
  3. Naja, auf jeden Fall nichts mit driften - dazu ist mir mein E30 doch zu schade Aber wenn es um Nicknames geht bin ich sehr kreativ
  4. Ja, ein ungeladener Kondensator hat einen Innenwiderstand von fast 0 Ohm. Je mehr er sich aufläd, um so höher wird sein Innenwiderstand - bis praktisch unendlich. Kondensatoren mit grossen Kapazitäten müssen daher immer über einen Widerstand langsam aufgeladen (oder entladen) werden. Die sonst auftretenden Ströme sind enorm und können heftige Schäden anrichten. Wenn der Kondensator dann endlich aufgeladen ist und als Unterstützung zur HiFi-Anlage verwendet wird, sollte der Widerstand wieder entfernt werden. Der Kondensator soll die Endstufe schließlich bei einem Strommangel tatkräftig unterstützen. Mit einem Widerstand dazwischen würde er nur sehr langsam seine Ladung abgeben und praktisch keinen Effekt bringen. Den Widerstand brauchst also nur, wenn Du den Kondensator das 1. mal an das Boardnetz anschliesst, um die hohen Stromspitzen zu vermeiden. Weiterhin benötigst Du ihn, um den Kondensator bei einem Ausbau sicher entladen zu können. Im laufenden Betrieb ist kein Widerstand nötig (und sinnvoll) weil der Kondensator ja immer am Strom hängt und (wie oben beschrieben) seine unterstützende Ladung schnell abgeben können muß.
  5. Hallo, eine defekte Lüfterkupplung kannst Du ganz einfach feststellen: Bei kaltem Motor dreht der Lüfter nur mäßig mit - so auf Standgasniveau. Du könntest ihn praktisch mit der Hand festhalten (bitte trotzdem den Fingern zuliebe nicht versuchen *g*) Wenn Du jetzt am Gaszug ziehst und die Motordrehzahl stark erhöhst, ändert sich die Drehzahl des Lüfters praktisch überhaupt nicht, weil die Viskokupplung diesen mechanisch vom Motor abkoppelt. Der Lüfter tuckert also weiter auf niedrigem Niveau vor sich hin und dessen Drehzahl steigt auch nicht proportional zur Motordrehzahl an. Sobald das Kühlwasser Betriebstemperatur erreicht hat, muß der Lüfter bei Erhöhen der Motordrehzahl spürbar kraftvoller und schneller mitlaufen. Dies kann man sehen und auch deutlich hören (aufrauschendes Geräusch von den Lüfterflügeln) Dümpelt der Lüfter jedoch genau so schnell wie anfangs vor sich hin, ist die Viskokupplung defekt und ein Austausch ist notwendig. Am besten solltest Du dann ein Neuteil kaufen, weil die meisten gebrauchten aufgrund falscher Lagerung defekt sind (Viskolüfter müssen stehend gelagert werden)
  6. Ich habe schon längere Zeit in diesem Forum herumgelesen, finde es echt gut gemacht und habe mich heute endlich einmal registriert. Hier scheinen wirklich nette Leute anwesend zu sein, die auch sehr hilfsbereit sind. Schönes Forum ! Eine kurze Beschreibung zu meiner Person: Ich komme aus Hamm (NRW), bin 37 Jahre alt und fahre einen 325i Bj 1988 Wie ich sogar feststellen konnte "geistert" hier auch ein Bekannter von mir rum, der gerade mal 4km von mir entfernt wohnt - wie klein doch die Welt ist Bei Gelegenheit werde ich auch mal mein Profil weiter ausbauen. Wir lesen uns .... driftgott
  7. Diesen Ärger kenne ich nur zu gut. Es liegt einfach an dem Material des Zahnriemens. Manche haben da schlechte Gummimischungen. Kleine Story dazu: Ich hatte vor rund einem Jahr bei BMW Originalteile gekauft, um gute Qualität für so ein wichtiges Bauteil zu erhalten. Direkt nach dem Anlassen des Motors knarzte der Zahnriemen jedoch fürchterlich. Es trat erst auf, wenn der Motor warm wurde. Mein Kollege und ich guckten uns ungläubig und leicht wütend an. Das konnte einfach nicht wahr sein. Der Kollege von mir hat selber schon 14 Jahre bei BMW gearbeitet und bestimmt 50-70 Zahnriemen an einem E30 getauscht - daher war ein Einbaufehler eigentlich ausgeschlossen. Da mich dieses Geräusch tierisch nervte (so darf ein 6-Zylinder nicht klingen), tauschte ich den Zahnriemen noch einmal aus. Um alle Fehlerquellen auszuschliessen kaufte ich auch eine neue Spannrolle, weil ich ja nicht wissen konnte woher dieses Quitschen nun kam. Dieses mal verwendete ich Teile aus dem Zubehörhandel, weil ich nicht einsah viel Geld für Original- material auszugeben was anscheinend auch nicht qualitativ besser ist. Der neue Zahnriemen stammte von einem Markenhersteller (Continental) aber auch dieser verursachte Quietschgeräusche - jedoch bei weitem nicht so schlimm wie der originale von BMW Abhilfe schaffte ich nun mit einem speziellen Zahnriemenspray und bis heute ist Ruhe. Ich nehme mal an daß für unsere alten Fahrzeuge einfach nur steinalte Zahnriemen in den Verkaufslägern herumliegen. Falls Du nochmal an dein Fahrzeug ran gehen solltest, dann achte am besten auf das Produktionsdatum des Ersatzteils. Ein weiterer Freund von mir ist übrigens Meister bei Bosch und er hat selber schon öfters Probleme an VW-Fahrzeugen von Kunden gehabt. Bei einem Dieselmodell musste er ebenfalls 2x den Zahnriemen austauschen, weil da aufgrund mieser Gummimischungen "Knarzgeräusche" entstanden. Es sieht so aus als wenn die Ersatzteile schlechter werden. Ich hatte mich damals noch bei meinem BMW Händler beschwert, aber machen kann man da auch nicht viel, weil man es halt selbst eingebaut hat und einem immer Fehler unterstellt werden. Ich hoffe Du kriegst es in den Griff, denn ich weiß wie erbärmlich dieses Geräusch klingt.
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