ich erinnere mich an erzählungen meines opas, als in deutschland jegliche nicht-deutschen begriffe verboten wurden, inkl. derer aus dem lateinischen, griechischen oder französischen. war ja schließlich nicht braun, äh... ich meine deutsch genug für die zeit! ohne jetzt eine debatte über die tiefen empfindlichkeiten unseres völkchens lostreten zu wollen, ist das trotzdem das erste was mir zu "sprachverboten" von offizieller stelle einfällt. was ich aber eigentlich sagen möchte: manche leute wollen einfach nicht begreifen, dass sprache schon immer etwas dynamisches war. wenn ein paar konservative lehrer ein problem damit haben, sollen sie doch bitte auch gleich das altdeutsch aus dem vorherigen jahrtausend zur alltagssprache erklären. ich will nämlich gar nicht wissen, was die leute die damals den bayern ihr schönes neu schwanstein und konsorten gebaut haben zur respektlosen sprache dieser heutigen, angeblichen respektpersonen sagen würden... oder wie wäre es mit latein? oder was auch immer die neandertaler gesprochen haben... wer definiert denn bitteschön was zu welchem zeitpunkt angemessen, üblich oder zeitgemäß ist? wohl noch am ehesten die leute, die die sprache sprechen. wenn die mehrheit von denen "tschüss", "tschö", "adieu", "sers", "ade", "bis bald" oder "ciao" sagen möchte, sind es eher die "grüß gott"-sager, die sich ihnen gegenüber unhöflich verhalten.