sogar da hab ich erst diesen sommer die erfahrung gemacht, dass viel von der bereits verbauten hardware abhängig sein kann. hatte alte scheiben auf meinem touring, die vor 2 jahren beim vorbesitzer mal neue beläge bekommen haben. allerdings waren damals die scheiben schon so runter gewesen, dass die beläge sich nie anständig an die lauffläche angepasst haben. ergebnis: kein druckpunkt, schwammige kraftdosierung und sehr miese verzögerungswerte. dazu kommt noch ein ganz leicht undichter bkv. daher im sommer neue markenscheiben und beläge, geschaut, dass die sättel wieder sauber und gangbar sind, und auf einmal verzögert das auto wieder knackig. allerdings auch wieder nicht so gut wie das cabrio, was mit "eigentlich" gleichem setup fährt. dort bekomm ich problemlos auf trockener straße die 215er nagelneuen pirellis zum blockieren. ein mangel an reiner bremskraft ist also nicht vorhanden. und trotzdem geb ich dir recht. der e46 bremst kräftiger und gleichzeitig besser dosierbar. nicht immer entspricht das gefühl der besseren bremse bei neueren autos der wahrheit, teilweise ist die bremskraftunterstützung auch nur deutlich höher. nimm als beispiel den 911er porsche der 964 baureihe, wenn man es nicht erwartet, hat man das gefühl die bremse ertreten zu müssen, damit man überhaupt langsamer wird. das auto bremst hervorragend, aber schlichtweg mit höheren bedienkräften als heute meist üblich. bist also auf jeden fall nicht schlecht beraten mit einer größeren bremse. wollte nur anmerken, dass es verkehrt ist, IMMER die schuld bei dimensionierung der e30 bremse zu suchen, und das scheint angekommen zu sein.