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WolfManE30

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  1. mit abs ist das problem des schleuderns ein wenig abgeschwächt. jedoch regelt das abs im e30 nicht radselektiv, d.h. in dem moment wo die zu leichte hinterachse überbremst, wird an allen rädern der bremsdruck zurückgenommen, bis wieder alle räder den erlaubten schlupf aufweisen. die vorderachse hätte in diesem moment aber noch haftung und somit bremskraftreserven gehabt. überbremst also die hinterachse bevor die vorderräder zu rutschen beginnen (was der fall ist, bei falscher bremskraftverteilung) verliert man ingesamt an bremsleistung, und der bremsweg wird länger. aus den von richard genannten gründen sollte die bremskraftverteilung stets so ausgelegt sein, dass die vorderräder ZUERST die haftung verlieren. damit die spurgebende hinterachse das fahrzeug gerade halten kann.
  2. du verstehst aber schon, dass das nur eine kenngröße ist, die anzeigt wie lange das öl noch halbwegs flüssig ist. auch bei 10 oder 20 grad wärmer bleibt ein mächtiger unterschied bestehen. der vergleich sollte nur zeigen, dass nur eines von beiden wirklich als winteröl geeignet ist. eine abweichung von ca. 6% lass ich als vergleichbar gelten. die unterschiede der 15w-40er unterschiedlicher hersteller und spezifikationen sind da mindestens so groß... aber nichts für ungut. jeder darf in den motor füllen was er mag
  3. naja... die waren damals im straßenbild ebenso präsent wie der e30 es zu seiner zeit war. nur weil vom e30 mehr bis heute überlebt haben, soll dieser nicht erhaltungswürdig sein? ich kenn einige leute, die in den 80ern 02er als billige wintersemmeln verheizt haben, inkl. heute sehr gefragten modellen wie dem ti und tii. damals waren das auch einfach nur billige gebrauchte... die tatsache, dass unser staat das nutzobjekt "pkw" tatsächlich als "automobiles kulturgut" betrachtet ist an sich ja schon eine feine sache. dann sollte man jedoch nicht das urteil fällen, dass ein corsa historisch weniger bedeutend ist als ein mercedes sl. wenn man erst bedenkt, wie der käfer und der golf ganze generationen geprägt haben, darf das h-kennzeichen nicht nur für seltene exemplare gelten.
  4. das wichtigste wurde bereits gesagt. - auf keinen fall den rost mit brantho überpinseln. evtl. einölen ist besser. unter einer lackschicht rostet es viel stärker, als wenn der rost offen liegt und trocken ist. - türen NICHT in die erste raste fallen lassen. sonst hängen deine scharniere durch. alternativ lieber die türdichtung ausbauen, trocken und dunkel lagern, und die türe vollständig schließen. das gleiche gilt für die motorhaubendichtung. - gasdruckfeder der motorhaube aushängen. - kofferraum kannst du leicht einen spalt offen lassen, wenn du die federn aushängst und den schließhaken auf einem holzbrett aufliegen lässt. - keinesfalls die handbremse anziehen, festrostungsgefahr. um das bei den betriebsbremsen zu vermeiden, schiebe ich mein auto über den winter in die garage, statt es mit dem fuß auf der bremse drin abzustellen. dann liegen die beläge keinesfalls mehr an der scheibe an. - mit keilen gegen wegrollen sichern, oder sonst den rückwärtsgang einlegen (der einzige ohne synchronisierung). - 2-takt-öl vor dem volltanken dem benzin zugeben soll auch gut gegen korrosion helfen. danach ruhig noch ein paar km fahren, damit das öl auch benzinleitungen und ventile erreicht. eine mischung von 1/100 stört dabei deinen motor im normalen betrieb kein bisschen. - schrauben, etc. fetten schadet nie. finde die idee mit dem bio-sägekettenöl klasse. damit kann man bedenkenlos den ganzen unterboden tränken, ohne später regebogenspuren auf nassem boden zu hinterlassen. - standräder und abdeckplane aus stoff wurde ja bereits genannt. - öl im brennraum schadet auch nichts, ebenso wie frisches öl vor der einmottung. dann lagert sich weniger dreck während der standzeit ab. - KEINESFALLS öl und frostschutz ablassen, sonst kann dir im dümmsten fall der motor von innen verrosten. lieber auf eine ordentliche 50/50 frostschutz/wasser-mischung achten. - batterie würde ich verbaut lassen, und einmal jährlich nachladen. schont die batterien im KI.
  5. ich kenn das aus meinem bekanntenkreis als den "twingo effekt". insgesamt 3 twingos erster generation wurden da in den letzten jahren auf autobahnausfahrten ins gelände geschossen, weil das auto beim plötzlichen bremsen hinten zu leicht wurde. (man sollte meinen, die leute hättens nach dem 2ten mal gelernt )
  6. entweder, wie daniel sagt, habt ihr staub und rosteinschlüsse überlackiert. oder der rost kommt eben doch von der rückseite des blechs durch, dann ist es mit optischer rostbeseitigung auf der vorderseite leider nicht getan. besonders häufig ist das an falzen und anderen stellen mehrlagigen blechs der fall. wo man gar nicht von beiden seiten rankommt, sollte zumindest der hohlraum mit fluidfilm o.ä. getränkt werden. billige/schlechte grundierung ohne echten rostschutz kann ebenfalls ein grund sein. hab schon sehr mäßige erfahrungen mit rostschutz-haftgrund aus dem baumarkt gemacht.
  7. das geht so lang gut, bis du mal den prüfer wechselst, und der neue einen furchtbar schlechten tag hat. mein 02er hatte auch reifengrößen eingetragen, von denen es immer hieß, die trage keiner ein. hab ich auch schön die füße stillgehalten, und beim tüv dumm gestellt. es gibt aber durchaus auch fälle, wo eintragungen ausgetragen wurden, oder in diesem fall das H ganz schnell wieder weg sein kann. zugegeben, sind einzelfälle, aber ich finde es gefährlich pauschal zu sagen "schiet egal was verbaut ist, das kriegt man eh durchs H-gutachten durch, weils bei mir auch geklappt hat".
  8. manschetten e30-hydrolenkung und e36-hydrolenkungen sind, wenn ich mich recht erinnere, diesselben. spureinstellen auf jeden fall. so genau kannst du die länge der spurstangen nicht anpassen, und die räder werden auch nicht still stehen bleiben. schließlich musst du zur montage der spurstangen die lenkung mindestens einmal von linksanschlag auf rechtsanschlag drehen. was jedoch geht, ist mit ausreichend augenmaß die spur so einzustellen, dass du problemlos bis zur nächsten werkstatt fahren kannst.
  9. so pauschal würde ich mich darauf nicht verlassen. ein bisschen verantwortung liegt schließlich auch immer bei der werkstatt, so schwer das bei manchen werkstätten auch zu glauben sein mag es wäre schließlich noch viel teurer gewesen, unterschiedliche bremssättel und halter zu gießen, statt einfach den kolbendurchmesser anzupassen. richard hat prinzipiell vollkommen recht. die ab werk festgelegte bremskraftverteilung hat sicher ihren grund, und das werden die nicht einfach in der kaffeeecke entschieden haben. ABER die bremskraftverteilung ab werk ist stets konservativ sicher, also frontlastiger ausgelegt als physikalisch zwingend notwendig. ich glaube daher, dass der unterschied kaum spürbar sein wird. erst recht nicht im normalen fahrbetrieb. wünsche nur jedem viel spaß, dem auf nasser straße in einer langen autobahnkurve auf einmal der popo rumkommt...
  10. olivenöl in russland. respekt! dein opa wusste eben, was gut ist
  11. möglich sicherlich, aber warum sollte man das unbedingt fürs doppelte geld produzieren, wenn dieser viskositätsbereich mit herkömmlichen mineralöl abgedeckt werden kann... wie ich das sehe, bestätigen diese datenblätter alles, was bislang gesagt wurde. nahezu gleiche viskosität bei 100°C, drastisch unterschiedlicher "pour point", also erstarrungspunkt, der über 20°C auseinander liegt. als es diesen winter teils über -20°C hatte, hättest du dieses 15w-40 bereits problemlos in der hohlen hand durch die wohnung tragen können, ohne dass es zwischen den fingern hindurch tropft. wie ich bereits sagte... die nachteile sind bei reinem sommerbetrieb geringer, im winterbetrieb gewaltig. vorteile ergeben sich hingegen gar keine, wenn man "alte motoren" mit "altem öl" füttert. und dieser mythos der schädlichen motorreinigung gilt für hochwertiges, und somit gut additiviertes mineralöl gleichermaßen.
  12. @willi: hut ab! das hast du sehr gut zusammengefasst, UND mit beispielen belegt. dann müssen die schwer belehrbaren nicht einmal selber den schluss von der theorie auf die anwendung ziehen edit: vllt. hast du ja mal lust einen schönen wiki-eintrag daraus zu machen. mein grundlagen-pdf darfst du dafür gerne auch verwenden. wobei... das thema wurde schon so oft besprochen. an der breiten meinung hat das bislang nichts geändert.
  13. @spiggy: so war das gar nicht gemeint. wollte nur noch ein bisschen weiter ausholen mit meiner erklärung. nichts für ungut
  14. da steckt viel wahres in dieser aussage. wahr ist jedoch auch, dass mineralisches öl deutlich schneller altert, und somit schneller und mehr ablagerungen bildet. gerade wenn man weniger häufig das öl wechselt, oder viel langstrecke fährt, wo das öl aufgrund der herrschenden temperaturen überhaupt erst altert, ist man mit modernen ölen gut beraten. ich habe letzten sommer meinen touring mit 5w-40 hc-synthese öl befüllt. während sonst das teilsynthetische 10w-40 bereits nach kurzer zeit dunkelbraun war, ist es jetzt nach 10tkm immer noch hellbraun. die braunfärbung stammt hauptsächlich von der oxidation des öls. man sieht also, dass das synthese-öl auch jetzt noch deutlich fitter ist. die angst vor dem ablösen alter ablagerungen ist durchaus nicht unbegründet. allerdings kann ein mineralisches öl mit gutem additivpaket genau den gleichen effekt bewirken. soll das heißen, dass man nur billige baumarktöle fahren sollte, damit der motor weiter verdreckt anstatt ihn mit gutem öl fit zu halten?
  15. da gibts hier ein paar leute, die schon mehrfach versucht haben diese weisheiten zu predigen, mich eingeschlossen. teilweise lassen sich nicht einmal gestandene kfz-meister und dipl.-ingenieure von den vorteilen der bösen, modernen öle überzeugen... ich hab mal am prüfstand das verschleißverhalten mit künstlich gealterten synthetikölen untersucht. der unterschied zu mineralölen ist wahrlich erschreckend. spätestens dann will man wirklich alle 5000km das mineralische wechseln, oder findet sich mit den vorzügen von synthetiköl ab. anbei für die, die es interessiert eine kurze zusammenfassung der kleinen ölkunde für euch zur information. dass es hierbei um getriebeöl geht, soll niemanden verwirren, ändert an den grundlagen bezogen auf motoröl überhaupt nichts. ich möchte nur darauf hinweisen, dass dieser auszug mein geistiges eigentum darstellt, und ohne ausdrückliche genehmigung nicht vervielfältigt und veröffentlicht werden darf! Grundlagen_Getriebeöl_Aufbau_Additivierung_Klassifizierung.pdf
  16. musst du nicht, aber die von heiko durchgeführten messungen zur abweichung der bauhöhe der unterschiedlichen lg-gehäuse bleibt bestehen. der höhenunterschied lässt sich nicht wegdiskutieren verbaubar sind dabei die lenkgetriebe auch bei abweichungen der unterlegten distanzstücke im mm-bereich ohne größere negative auswirkungen.
  17. meine rede seit langer zeit. leider dringt diese wahrheit nur sehr langsam durch... zugegeben, die nachteile sind bei reinem sommerbetrieb geringer, als wenn der motor auch im winter kaltgestartet wird, aber die vorteile bleiben.
  18. ich habe das gefühl, dass die VA-träger sich recht leicht mal ... äh ... anpassen, wenn sie ein bisschen gequetscht werden. ich musste damals 10mm unterlegen, und das ganze hat einwandfrei gepasst. die hier dokumentierten unterschiede beziehen sich immer auf die bauhöhe der beiden lenkgetriebe im vergleich, und stellen somit das eigentlich korrekte maß dar. eine evtl. verbogene achsträgerlasche würde ich nicht als referenz nehmen, aber zeigt auch, dass es nicht auf den mm genau sein muss.
  19. orange sind die sensoren alle. das mit "spritzwand aufweiten" meinte ich vorher mit notwendigen änderungen. das ist eben bei der nicht-airbag-lenksäule nicht so!
  20. das hatte ich mal probiert. die hatten keine ahnung. noch nicht einmal, was bei denen genau im fass drin ist konten sie mir sagen. das problem der angaben in der BA ist immer, dass dort der damalige stand der technik festgehalten wurde. in der BA vom 02er werden einbereichsöle SAExx empfohlen. die würde heute keiner mehr freiwillig fahren. ähnlich verhält es sich beim e30. 5w-40 und 0w-40 gab es in den 80ern schlichtweg noch nicht. dass diese deswegen weniger gut geeignet sind, sagt die BA also nicht aus definiere "dickeres öl"?
  21. wenn alf sagt, dass variante "1"ist"" trotzdem dicht ist, würde ich das erst einmal so glauben. mehr sorgen mache ich mir um die dicken innengewinde-fittinge, sollten diese, wie angekündigt, nicht in die halterunten passen.
  22. ich glaub ich steh gerade auf dem schlauch... darum geht es hier doch gar nicht? an erster stelle gilt es doch, ein missverständnis aufzuklären, das daraus resultiert, dass eine nachbarin nicht kommunikations- und konfliktfähig ist. wer weiß, was die da auf dem rathaus alles erzählt hat, und wer aus ihrem bingo-verein evtl. dort zufällig dienst schiebt...
  23. WolfManE30

    Licht elektrik

    @bzking: ich verstehe leider überhaupt nicht was du gemacht hast... licht an, licht aus, schalter an, licht aus? vllt. kannst du das ja nochmal genauer beschreiben, dann kann dir auch jemand helfen satzzeichen verbessern manchmal die lesbarkeit der sätze würde als erstes alles zurückbauen, was du da reingebastelt hast. irgendwas ist ja offenbar schiefgelaufen. das erleichtert die fehlersuche ungemein, wenn nicht ein paar unbekannte kabel lose herumhängen.
  24. recht hast du da auch richtig. ausreichend druck im gesamtsystem und ausreichend schmierfilmstabilität in den einzelnen lagerspalten sind jedoch nicht immer dasselbe. ABER, ich glaube auch, dass außer uns paar verrückten sich keiner so kirre macht wegen dem bisschen motoröl. die amis schmeißen alle 3000 meilen die billigste mineralölplörre in ihre motoren, und die autos laufen trotzdem
  25. von all den genannten ölen das einzige (mit ausnahme von honig, atf und addinol ), das ich wirklich und allen ernstes nicht gutheißen kann in den alten e30-motoren. zu geringe heißviskosität für alte motoren mit großen toleranzen und lagerspalten.
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