Das is nicht typisch deutsch sondern das ist "nachgedacht was Sinn macht" in Verbindung mit etwas technischem Verständnis. Wenn es für Dich nahezu gleiche Qualität hat ob ein Scheinwerfer im Glas speziell eingefärbt wurde oder ob eine Folie davorgeklebt wurde dann hast Du das nicht. Außerdem hat so eine Folie einen absolut unberechenbaren Lichtbrechungskoefizienten. Man kann sich auch "einbilden" viel zu sehen. Is genau wie mit den eingefärbten Rückleuchten. Da heißt es auch "die sind doch noch hell genug" - aber dass die gemessene Lichtstärke drastisch abnimmt und nur diese dafür verantwortlich ist wie gut man die Dinger sieht, wenns etwas diesig ist, das wird nicht berücksichtigt. Es mag auch sein, dass Du mit eingeschaltetem Fernlicht im Nebel weiter sehen kannst - bzw. der Meinung bist dass es so sei. Da Du aber im Nebel langsam zu fahren hast und es außerdem eher interessant ist wie der Straßenverlauf ist, ist das nicht so wichtig - dafür sind die Nebel-SW da. Wichtig ist eher dass Du mit Deinen SW jemanden blendest, den Du noch gar nicht siehst weil eben dessen Abblendlicht noch nicht bis zu Dir durchgedrungen ist. Wo ich Dir recht gebe ist, dass die Leuchten auch Begrenzungsleuchten heißen, weil sie die Konturen des Fahrzeugs anzeigen. Und genau deswegen müssen sie immer an sein, damit man bei ausgefallenem Abblendlicht im dunkeln noch sehen kann, dass da ein Auto kommt und kein Motorrad. Georg