Ein Sanierungskonzept eines "Investors" sieht heute so aus: Man erkläre das man die Absicht hat den Laden weiter zu führen wenn sich das Land "beteiligt". Man erklärt weiterhin leider 2/3 der Belegschaft entlassen zu müßen, die restlichen aber garantiert für 1 oder 2 Jahre zu beschäftigen, wenn das Land.... Den Laden bekommt man für den symbolischen Euro und die "Investitionskosten" teilt man sich etwa 1 "Eigeninvestition" (nicht das man dazu etwa eigenes Geld riskieren würde, das "Risiko" gibt man auch weiter...) und 9 Teilen die der Staat aus verschiedenen Förder-/Investitionsschuhschussprogrammen zuschustert....schließlich garantiert man ja für 2 Jahre die kläglichen Reste weiter zu..... Man lässt sich mit diversen Landespolitikern und Gewerkschaftsfunktionären ob seinen "uneigennützigen Rettungseinsatz" feiern. Nach Ablauf der "Garantiefrist" (vielleicht auch ein halbes Jahr drüber, man ist ja kein Unmensch), weil man ja sonst unter Umständen Zuschüsse zurück geben müßte, erklärt man das der Standort nicht mehr zu halten sei, weil eh viel zu teuer und außerdem der Fachkräfte(also die, die man alle entlassen mußte)mangel....und macht den Standort (falls noch Interese am Namen besteht) oder den gesamten Laden (dessen gesamtes Know How man inzwischen kassiert hat) zu. ..man hat es aber schließlich versucht.