Auf der Heimfahrt am Do. ist mein Getriebe gestorben. (273400 km) Es hat sich mit lauter werdendem Mahlgeräusch angekündigt. Nach einem Stopp auf dem Parkplatz war im Stand schon ein deutliches Bollern zu hören, aber es war noch dicht. Also bin ich weiter, weil ich hatte noch ca. 200 km. Beim hochbeschleunigen auf der BAB sprang dann der 4. Gang raus, also von 3 nach 5 geschaltet. Überraschung, im 5. rutscht die Kupplung bei 3000 RPM durch. Ich bin die restlichen 200 km im 3. mit LKW-Geschwindigkeit gefahren. Zu Hause gleich auf die Grube und nachgeschaut, da kam das Öl langsam aus Kupplungsglocke. Das Getriebe war so heiß dass man sich die Finger dran verbrannt hat. Nach dem Ausbau war klar wer der Verursacher war. Das Pilotlager, es hatte sich nach 110000 km aufgelöst, dadurch taumelt dann die Eingangswelle beim einkuppeln, das Lager der Antriebswelle im Getriebe wird zerstört und dessen Reste wiederum zerstören den Wellendichtring. Dann kann das Öl ungehindert an der Welle entlang in die Kupplung. Dass es dem Aggregat etwas wärmer war als gewöhnlich, kann man am fest gebacken Schiebestück des Kupplungsdrucklagers und an der Verfärbung der Antriebswelle sehen. Ich hatte ja noch ein Ersatzgetriebe da, mal sehen wie lange das jetzt zusammen mit dem neuen Pilotlager hält.