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Der E-Auto Thread


Empfohlene Beiträge

Ging uns ähnlich:

 

Neupreis Kauf: ca. 35.000€, nach 4 Jahren mit ca. 70-80TKM werden die Dinger für knapp 20T€ gehandelt -> ca. 15.000€ in 4 Jahren.

Leasing: 48 * 320€ = 15.360€

 

Bleibt sich in etwa gleich. Vor dem Hintergrund, dass die Anforderungen an ein Auto in 4 Jahren die gleichen sein werden, hätten wir auch kaufen und weiterfahren können. Da beide Modelle bei ca 300€/Monat sind, haben wir uns für Leasing entschieden.

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am vor 5 Minuten schrieb emmac:

Konkretes Beispiel: für meine Frau habe ich einen Fiat 500e mit dem großen Akku geleast. Arbeitsweg: 20km einfach. Leasingrate: 99€ / 24 Monate / 15‘km pa. Bei 16kW/h Verbrauch macht das <5€/100km.

Das ergibt <2.400€ in 2 Jahren kalkuliertbarer(!) Wertverlust!! Mit welchem vergleichbaren Kaufauto wäre das möglich? Günstiger kannst Du bei dem Profil nicht mobil sein.


Die tatsächliche genaue Rechnung würde ich wirklich mal interessant finden. 
 

Meine Recherche sagt eher folgendes:

 

Ein Fiat 500e mit dem großen 42-kWh-Akku kostet bei einer Laufleistung von 15.000 km pro Jahr und einer Laufzeit von 24 Monaten monatlich etwa 160 bis 250 Euro brutto, abhängig von Ausstattung und Anzahlung. 
 

Die Gesamtkosten für das Leasing des Fiat 500e (42 kWh, 24 Monate, 15.000 km/Jahr) belaufen sich über die gesamte Laufzeit hinweg auf ca. 5.000 bis 7.300 Euro für die reinen Vertragskosten (ohne Betriebskosten).

 

Die echten Gesamtkosten für den Fiat 500e (42 kWh, 24 Monate, 15.000 km/Jahr) betragen inklusive aller Betriebskosten ca. 8.540 bis 11.000 Euro über die zwei Jahre hinweg.

Das entspricht realen Monatskosten von ca. 355 bis 458 Euro, wenn man jeden Cent vom Reifen bis zum Ladestrom einbezieht.
 

Das ist immer noch günstig keine Frage.
 

Ziehe ich das jetzt zehn Jahre so durch bei rund 400€ im Monat gebe ich in zehn Jahren rund 50.000€ aus für einen italienische Kleinwagen mit eingeschränkter Reichweite der mir nicht gehört. Wer sich diesen Spaß leisten kann sieht man ja auch hier. 
Ich würde es genau so machen. Nur feiern würde ich das nicht.

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Die tatsächliche genaue Rechnung würde ich wirklich mal interessant finden. 
 
(…)

Ich würde es genau so machen. Nur feiern würde ich das nicht.

Siehst Du, und genau das ist der Punkt wo ich sage, Du denkst sehr egozentrisch.

Also nochmal: meine Werte sind real und trotzdem nur exemplarisch zu sehen.

Meine Frau fährt als Drittwagen den Fiat mit >250€ Gesamtkosten im Monat. Zum pendeln und Einkaufen absolut mehr als ausreichend. Ob Du mit die Werte nun glaubst oder nicht, überlasse ich ganz Dir.

Und ich feiere es absolut, wenn ich ein Auto für so niedrige Kosten fahre.

Hast Du Dir mal ausgerechnet, was ‚Deine‘ Verbrenner über 10 Jahre Dich kosten? Wertverlust, Verschleiß, Versicherung, Steuern, Wartung, Antriebskosten, Reparaturen? Kannst ja mal Deine KI fragen, die weiß bestimmt die Antwort, die Du glaubst. Mir und anderen glaubst Du ja nicht, auch wenn konkrete Zahlen auf den Tisch kommen (Zitat: „Die tatsächliche genaue Rechnung würde ich wirklich mal interessant finden“)

Von dieser Liste fällt für unseren Fiat nur Wertverlust, Versicherung und Antriebskosten an. Der Rest entfällt

Ich bleibe dabei: BEV fahren ist eine Frage des Wollens, nicht des Könnens und auch nicht der Kosteb

 

 

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am vor 21 Minuten schrieb emmac:

Hast Du Dir mal ausgerechnet, was ‚Deine‘ Verbrenner über 10 Jahre Dich kosten? Wertverlust, Verschleiß, Versicherung, Steuern, Wartung, Antriebskosten, Reparaturen? Kannst ja mal Deine KI fragen, die weiß bestimmt die Antwort, die Du glaubst.

Ja das habe ich schon oft ausgerechnet. Und ja es ist auch mehr als man denkt, keine Frage. Besonders günstig waren bei mir bis jetzt ein meine e30, zwei w124 und selbst der e38. Teuer war der Golf 7. 

 

am vor 21 Minuten schrieb emmac:

Meine Frau fährt als Drittwagen den Fiat mit >250€ Gesamtkosten im Monat.

Dazu muss man eigentlich nichts mehr sagen… ? 

 

am vor 21 Minuten schrieb emmac:

Von dieser Liste fällt für unseren Fiat nur Wertverlust, Versicherung und Antriebskosten an. Der Rest entfällt emoji6.png

Also es gibt keine Anzahlung? Bekommt man die wieder?
Es gibt keinen Restwert ggf. nachträglich Kosten?

Keine Überführungsgebühr?

Keine Kosten für Ladekarten?

Eine Kostenlose Pv Anlage zu Hause?

Extra Kosten weil man den Vollkasko Zwang hat?

 

Aber gut worum geht es: um ein drittes Auto… und genau von solchen Leuten kommt dann sowas:

am vor 21 Minuten schrieb emmac:

Ich bleibe dabei: BEV fahren ist eine Frage des Wollens, nicht des Könnens und auch nicht der Kosten

 


Bearbeitet: von Christian R
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Du willst es einfach nicht verstehen, weil Dein Horizont den Radius 0 hat und das nennst Du dann Standpunkt.

Hab doch geschrieben, dass es nur exemplarisch ist. Das kannst Du auf jede Fahrzeugklasse übertragen/skalieren, aber immer Äpfel mit Äpfel vergleichen. Deshalb ist es scheißegal, ob es ein Erst- oder Drittwagen ist!

Und Nein, ich hatte bei diesem konkreten Angebot keine Anzahlung, keine Überführung, keine Abo-Kosten für Ladekarten, keine PV, ich lade zu Hause für 29,4ct/kWh

Die Kosten für Schäden, die anfallen können, hast Du auch bei Eigentum wenn Du es verkaufst.

Ich wiederhole mich: Du hast für jede Lösung ein Problem.

Man KANN elektrisch günstiger fahren als mit vergleichbarem(!!) Verbrenner. AUCH ALS Durchschnittsverdiener. Man muss es nur WOLLEN

Und damit bin ich raus aus der Diskussion. Kannst Deine absoluten Mikrokosmos-Weisheiten hier gerne weiterverbreiten

 

 

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am vor 18 Minuten schrieb ripeete:

das geht hier langsam in einen schwanzvergleich über

Nö, sonst hätt ich schon gewonnen 😂

 

Ernsthaft, die Diskussion ist tatsächlich interessant, weil sie die Realität ganz gut abbildet. Es gibt Argumente, Vorbehalte, Interessen und weils um heilige Blechle geht auch Emotionen.

 

Für mich gibts nen Unterschied zwischen Hobby (E30, gerne ne Spur lauter und schneller als Serie, Freude am Fahren, schalten, kuppeln, blablabla) und Alltag. Und FÜR MICH und meine Gegebenheiten ist E-Mobiliät mehr als ne Alternative. Die Autos sind, Stand heute, günstiger in den Betriebskosten, schneller, leiser. Auf dem Gebrauchtmarkt sickern die Autos langsam durch, so wie sich alle anderen Innovationen (ABS, ESP, Klima, Airbags, ...) auch immer von teuer nach günstig, von neu nach alt, von großes Auto nach kleines Auto auch durchgesetzt haben. Und wie auch bei allen anderen Innovationen gibts frühe Nutzer und konsequente Verweigerer.

 

Die eigene Situation (vorhandenes Budget, Wallbox möglich, Fahrprofil, ...) macht dann den Umstieg möglich, sinnvoll oder eben nicht. Man muss das vielleicht auch etwas weniger religiös betrachten....aber das ist in einem Forum, in der die Zylinderzahl kontroverser diskutiert wird als die Frage katholisch oder evangelisch vermutlich schwierig 😁

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am vor 36 Minuten schrieb emmac:

Du willst es einfach nicht verstehen, weil Dein Horizont hat den Radius 0 hat und das nennst Du dann Standpunkt.

Danke für den Hinweis. Vielleicht hätte ich es ja verstanden wenn Du auf meine Fragen geantwortet hättest. 
 

am vor 36 Minuten schrieb emmac:

Und damit bin ich raus aus der Diskussion. Kannst Deine absoluten Mikrokosmos-Weisheiten hier gerne weiterverbreiten

Also Du wirst persönlich betitelst mich quasi als dumm und entziehst dich dann einer Diskussion. Stark. Da bin ich auch raus weil ich im Gegensatz zu dir gern andere Argumente zulasse egal ob ich das Gegenüber für dümmer oder intelligenter als mich selbst halte. Aber meinen Horizont mein Mikrokosmos und so weiter möchte ich hier weder mit dir noch mit anderen diskutieren.

 

 


Bearbeitet: von Christian R
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Kann man ein heute gebraucht erworbenes E-Fahrzeug nach ein paar Jahren überhaupt noch weiter verkaufen??

Ich glaube diese Frage kann Dir heute niemand seriös beantworten

 

 

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Das weiß heute keiner....genausowenig, wie sich der Markt für gebrauchte Hybriden/Verbrenner entwickeln wird. Oder der Aftermarket für Batterietechnik. Oder der für E-Motoren.

 

Für den BMW I3 gibts bereits eine Firma im Großraum Stuttgart, die defekte bzw Akkus mit zu gering gewordener Kapazität zu Festpreisen tauscht, auf Wunsch auch gegen einen größeren.

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am vor 44 Minuten schrieb c318:

Kann man ein heute gebraucht erworbenes E-Fahrzeug nach ein paar Jahren überhaupt noch weiter verkaufen??

Bei älteren Fahrzeugen kommt es halt drauf an wie die Reichweite am Anfang war und wie sie ist wenn der Akku um XX Prozent nachgelassen hat.

Es wird Fahrzeuge geben die immer noch ne gute Reichweite haben (Tesla), für die sich eine Reparatur lohnt (I3) und welche die dann wirklich frühzeitig den Weg allen irdischen gehen weil halt die Entwicklung hier rasant fortgeschritten ist, seitdem sich die ganze Welt darauf gestürzt hat.

 

Bei den jetzt neu auf den Markt gekommenen Fahrzeugen sehe ich das Problem nicht mehr. Ein BMW iX3 mit ne WLTP Reichweite von 799km hat dann halt noch 600 und die Ladetechnik ist auch mittlerweile so, dass man am Schnellader bei der PZ Pause (Pinkeln +  Zigarette) wieder Saft für 2-300km nachfüllen kann.

 

Was noch mal nen deutlichen Ruck geben kann ist die Feststoffbatterie. Wenn die Marktreif ist, geht die Ladungsdichte noch mal sprungartig nach oben und das Gewicht um 20-30% runter. Da würden dann auch die aktuellen Fahrzeuge nen Sprung nach unten machen.

 

Ich sehe das für mich z.B. so:
Aktuell fahr ich mit Freude noch mal den Z4 als Verbrenner und wenn ich den mal verkaufe dann werd ich mich wahrscheinlich auf dem Markt nach BEV der jetzt aktuellen Generation umschauen und eines kaufen das von den Daten und vom Preis am besten zu mir passt. Ob das dann 5 oder 8 Jahre alt ist - das wird man sehen und die Entwicklung auf dem Markt wird es zeigen.

Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

 

Mein E30 Cabrio ist hier zu sehen und der ganz offene Klassiker hier

Und wenns mal Probleme mit anderen BMWs außer dem E30 gibt kann man ja hier mal fragen. :-)

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Autos kauft man /oder least man am besten, wenn man gerade akut keines braucht. Dann kann man auch mal was Günstiges erwischen. Gilt gerade bei Leasing-Fahrzeugen. Wenn man aber wegen Defekt, Unfall etc. schnell Ersatz braucht, dann ist das u.U. teuer.

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Leasing ist meiner Meinung nach im Privatbereich Quatsch oder Luxus. Ein Kleinwagen mit niedrigen monatlichen Leasingkosten kann man auch gleich finanzieren - Dann hat man bei fast identischen Kosten nach 4 Jahren das Auto da stehen und kann entweder abgeben oder einfach weiterfahren. 

 

Ausgenommen sind extreme Lockangebote beim Leasing, wie es sie teilweise gibt - Da kann das schon mal reizen.

 

Viele Hersteller bieten nach Wartung im Vertragsautohaus 1 Jahr Garantieverlängerung (meist für die gängigsten Teile) an - Das geht dann bis ins 10. Jahr oder länger - Da muss man sich dann auch um E-Motoren oder Akkus keine großen Sorgen machen.

 

Ein großes, luxuriöses E-Auto würde ich aber auch lieber leasen - Das wollte ich nicht 10 Jahre oder länger an mich binden :roll:

 

Nur so am Rande. Das war im Zeitraum zwischen 2017 und 2025:

 

Die Rechnung was ein Verbrenner kostet habe ich mal bei meinem EX-Daily grob überschlagen. Das Ding war ein altes Mittelklasse-SUV mit 4x4 und 2t Anhängelast. Gebraucht gekauft und 65.000 km gefahren in 7,5 Jahren. Durch den hohen Verbrauch waren es etwa 2000,- Sprit im Jahr. Wartung kostete so gut wie nix - Einmal neue Bremsscheiben, 2x neue Klötze. Kaputt war auch nix großes bis auf einmal Batterie und ein NW-Sensor, Mittelrohr und Endtopf, kleine Achslager (Japaner halt8-)). Dazu der Wertverlust von ca. 3000,-. Einmal habe ich noch den Radlauf geschweißt, macht eine billige Karro-Bude auch um 1000,-. Sind dann in Summe vielleicht 22.000,- an Kosten. Zu der Zeit hatten meine Kumpels schon lustig Fahrzeuge geleast für min. 300,- im Monat  = Macht in 7,5 Jahren alleine schon 27.000,- an Leasingkosten - Da ist der Kraftstoff aber noch nicht mit drin. Klar, ich habe die Arbeiten am Alten selber gemacht aber für das Geld kann ich auch mal den einen oder anderen Samstag etwas tun.

 

Heutzutage ist bei einem E-Auto die Kraftstoffrechnung natürlich auch eine andere, aber: Erst mal braucht man PV+Wallbox, zweitens bekommt man ein E-Auto mit 2t Anhängelast nicht gerade günstig und drittens gibts da immer noch die Sache mit der Reichweite - Ich hätte beim Familiendaily keinen Bock bei der Urlaubsfahrt an die Ostsee 2-3x eine Ladepause zu machen mit Kindern. Ich bin letztes Jahr z.B. in einer Nacht komplett vom Schwarzwald nach Dänemark gedüst - Nur 1x kurz tanken :-D Auch irgendwie Luxus.

 

Anno 2018 an der Ostsee: 

20180805_150121_resized.jpg

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am vor 39 Minuten schrieb venom84:

...ein altes Mittelklasse-SUV mit 4x4 und 2t Anhängelast...

 

lustig Fahrzeuge geleast... 

 

Wie war das mit Äpfel und Birnen? Haben die Kumpels dann auch "alte Mittelklasse SUVs" gefahren? Oder doch komfortblere, sicherere, bequemere neue Autos?

 

Wenn für Dich die eine Fahrt im Jahr das Kriterium ist, nachdem die anderen 364 Tage und die Fahrten an diesen Tagen ausgerichtet werden, dann bist Du vermutlich mit einem Verbrenner besser bedient. Ich bin aktuell am überlegen, trotz Wohnwagen auch das Erstauto von PHEV auf BEV umzustellen, obwohl die Reichweite im Gespannbetrieb vermutlich auf 200km schmilzt. Warum? Weil das 2-4 Fahrten im Jahr sind, auf denen es 2-3 Ladestopps à 20 Minuten ausmacht (die zu 50-100% ohnehin als Pinkelpause angefallen wären).

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am vor 46 Minuten schrieb Banditmerlin:

Wenn für Dich die eine Fahrt im Jahr das Kriterium ist, nachdem die anderen 364 Tage und die Fahrten an diesen Tagen ausgerichtet werden, dann bist Du vermutlich mit einem Verbrenner besser bedient. Ich bin aktuell am überlegen, trotz Wohnwagen auch das Erstauto von PHEV auf BEV umzustellen, obwohl die Reichweite im Gespannbetrieb vermutlich auf 200km schmilzt. Warum? Weil das 2-4 Fahrten im Jahr sind, auf denen es 2-3 Ladestopps à 20 Minuten ausmacht (die zu 50-100% ohnehin als Pinkelpause angefallen wären).

Das ist genau der Punkt, den die viele Leute anführen. An 2-4 Fahrten im Jahr wird das Fahrzeug ausgerichtet. Und dann werden Gründe aufgeführt, warum ein BEV nicht geeignet sei. Und dann kommt noch dazu, dass das erstmal etwas Neues ist, was sich bewähren muss (zutiefst menschlich) kombiniert mit extrem hohen Kosten. Sowas schreckt halt ab.

 

Auch wichtig: man muss sein Verhalten umstellen und tatsächlich ein wenig mehr vorausschauend planen. "Ich brauche fürs Tanken 5 Minuten und kann dann 1.000km am Stück fahren" geht dan nicht mehr so gut.

 

Die Ausrichtung am maximalen Bedarf haben wir mit unserem Alhambra auch gerade. Allerdings nur, weil wir durch die Anschaffung des BEV und Wegfall von Kindersitzen jetzt auch mit fünf Personen die Alltagsfahrten mit einem Kompaktklassefahrzeug erledigen können. Der Alhambra wird seit einem Jahr nur noch für die Urlaubsfahrten, teils mit Anhänger, und vor Ort genommen, wenn ein Anhänger erforderlich ist. "Leider" lohnt es sich nicht, diesen Bedarf durch AHK und Leihen eines großen Fahrzeugs abzudecken. 

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am vor 21 Minuten schrieb Banditmerlin:

Wie war das mit Äpfel und Birnen? Haben die Kumpels dann auch "alte Mittelklasse SUVs" gefahren? Oder doch komfortblere, sicherere, bequemere neue Autos?

Das waren z.B. Audi A4 (aber nichts besonderes, eher low entry) - Da ist nichts komfortabler außer vielleicht der bessere Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Mein Alter hatte bereits ESP, Elektrische Diffsperre, Einstiegsleuchten, überall Zurrpunkte und Steckdosen, Panoramaglasdach, gekühlte Getränkehalter, Verstellbare Rückenlehnen hinten etc. Und auch noch nicht das ständige Gebimmel neuer Autos - Auch ein Komfortpunkt für mich.

 

Klar, der Audi hatte wohl marginal die besseren Fahrleistungen und vermutlich zusätzlich noch Windowbags, aber ob das jetzt den Ausschlag gibt wenn man wie ich und ihr gerne mal Autos aus den 80/90er fährt...

 

Ich hatte auch die Golf GTi Fraktion in der Kumpelschaft - Das kann man aber wirklich nicht vergleichen, sowohl von den Fahreigenschaften als auch von den monatlichen Kosten her.

 

am vor 20 Minuten schrieb Banditmerlin:

Wenn für Dich die eine Fahrt im Jahr das Kriterium ist, nachdem die anderen 364 Tage und die Fahrten an diesen Tagen ausgerichtet werden, dann bist Du vermutlich mit einem Verbrenner besser bedient. Ich bin aktuell am überlegen, trotz Wohnwagen auch das Erstauto von PHEV auf BEV umzustellen, obwohl die Reichweite im Gespannbetrieb vermutlich auf 200km schmilzt. Warum? Weil das 2-4 Fahrten im Jahr sind, auf denen es 2-3 Ladestopps à 20 Minuten ausmacht (die zu 50-100% ohnehin als Pinkelpause angefallen wären).

 

Für mich sind die Urlaubsfahrten ein Kriterium - Ich arbeite jeden Monat weit über 200h und wenn ich Urlaub habe möchte ich einfach nicht 120 fahren "müssen" weils günstiger ist und Ladestopps im Voraus planen - Sorry, das ist meine Sache, da tickt jeder anders. 

 

Ich habe nichts gegen BEV - Nur für das große Alltags-Familienauto nehme ich doch lieber Verbrenner/Hybrid, solange es noch geht.

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Dein Urlaubsargument kann ich voll und ganz nachvollziehen...teile es aber (seit Neustem) nicht mehr.

 

Wir fahren je nach Jahr 3- 4 mal mit dem Wohnwagen weg, davon idR 2 längere Urlaube, die dann auch mal in Dänemark (1050km) oder Cavallino (850km) und haben schulpflichtige Kinder, sprich "s'pressiert". Ich hab aber seitdem ich von Verbrenner auf PHEV umgestiegen bin mal beobachtet, wieviele Zwangspausen (tanken, Pipi) wir machen und stelle fest: ein E-Auto würde die Fahrten nur sehr unwesentlich verlängern.

 

 

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Diese Stopps zum Laden redet man sich aber auch gewaltig schön (immer dieses "was sind schon 20 Minuten" Gelaber -  am Ende ist es dann doch ne Stunde oder mehr und man fährt entsprechend lahm). Ich muss beruflich 3 x im Jahr nach Berlin, sind 450km einfach. Da fahre ich durch und komme auch nach 4 Stunden (meist mit kleinem Stau) an, ohne gerädert zu sein. Im 29 Jahre alten Audi A4 b5 mit funktionierender Klima auch alles andere als belästigend - alte Kassetten ins Radio und Musik dudelt, es ist kühl, der Audi ist keine Klapperkiste, mehr brauch ich nicht, insbesondere brauche ich keine Groß-Displays, Lenkung, die schwerer wird, wenn man mal die Spur wechselt ohne zu blinken etc. - und in fucking Berlin juckt es auch nicht, wenn das Auto evtl. ne Delle mehr bekommt, die bei einer Leasing-Rückgabe zum deal-breaker werden kann.

 

Gerade eben mit dem e91 > 800km nach Dänemark gefahren. 1 x tanken 10 Minuten inklusive Schlange stehen (kurz vor 12, danach wurde es 20 Ct teurer. In DK Benzinpreis konstant 2,21 Euro e5, keine Schlangen um 11.45 Uhr vor Tankstellen) und mit dem restlich vollen Tank juckle ich die Woche schon in DK herum bei Verbrauch <7Liter (mit einem 20 Jahre alten 6-Zylinder! Flaches Land mit Straßen, wo man eh nicht so schnell fährt, machen es möglich). Das ganze mit 40 Minuten Fährfahrt von Puttgarden nach Rödby und in knapp über 8 Stunden war ich am Ferienhaus (gut, Glück gehabt, seitdem der Norden seit einigen Jahren so beliebt ist, hat man mittlerweile eigentlich regelmäßig Staus - fahre seit Jahrzehnten da rauf und kann die Entwicklung vergleichen). Erste Shopping Fahrt in DK & Sundowner am Strand war dann auch noch drin.

 

Den A4 habe ich jetzt bald 24 Monate. 7200.-  (~ 300 Euro fiktive "Leasingkosten" für ein Fahrzeug dieser Klasse) hat mich die Karre inkl. Beseitigung Rep-Stau + 1 neue Markenreifen (Goodyear) auf Felgen, die ich eigentlich nicht brauchte, auch gekost, hat jetzt noch bis 11/27 TÜV und hat bei schnellen Verkauf 2000.-, mit Glück 2.500.-, Restwert. Nächstes Jahr kriegt die Karre der Sohn dann geschenkt, daher für mich kein großes Argument mehr.

 

Beim e91 325i e91 ist auch schon ordentlich Geld rein geflossen für Reps, neue Reifen etc., aber wir haben ihn über 7 Jahre bereits. 7x 12 = 84 Monate  x 300= 25.200.- Euro. So viel haben wir im Leben nicht in das Auto reingesteckt (Gekauft einstmals für 7.200) und es hat immer noch einen Restwert von 5tsd (die 6 Zylinder sind erstaunlich stabil).

 

Ja, Benzin ist natürlich teurer (8,5 Liter auf 100km) und wird teurer werden, aber ich war nie in der Dienstwagen-Bubble und 2 oder Drittfahrzeuge sind mein Hobby, also mein Privatvergnügen, was nicht zählt. PV, WP und damals auch Klima im Haus hat uns der Habeck üppig subventioniert (vermutlich wäre die Gesamtrechnung vom Handwerker 10 bis 15 k billiger gewesen, wenn es KEINE Subventionen gegeben hätte - wir hätten uns vermutlich auch ohne Subv. dafür entschieden), aber nur, weil ich Strom im Sommer (! - was ist mit dem Rest vom Jahr?) zu viel habe, schmiere ich mir doch keine 10.800- Euro für 3 Jahre ans Bein, wenn die alten Autos nur noch dadurch substantiell an Wert verlieren, in dem ich sie zu Schrott fahre,

 

Es bleibt dabei: Jeder muss selber genau rechnen und die Glaskugel Zukunft dabei selber interpretieren. Wer ne Flotte gut funktionierender, alter Autos hat, hat aus meiner Sicht kein echtes finanzielle Argument, sich nur, weil die Alte kreischt, ich brauch was Neues ("Denk an die Kinder", da fühle ich mich "sicherer" etc. - bei ner China Dschunke frage ich mich auch, ob die wirklich "sicher" sind :watch:), nochmal Ausgaben zusätzlich ans Bein zu schmieren.

 

 

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Ich finde dieses zwanghafte Missionieren derer, die den E-Kram als heilige Kuh betrachten, einfach widerlich.
Fahrt doch was ihr wollt, aber zwingt nicht jedem, der das anders sieht, eure Meinung auf.
Wenn man lange genug rechnet macht man wahrscheinlich sogar plus...
Mal ehrlich, eine Hutschachtel wie Fiat 500 für solche Beträge, einfach lachhaft.
Ich persönlich zahle ein Auto weder ab noch lease ich eins, weil auf Pump bedeutet in dem Fall, kann ich mir nicht leisten.
Sich etwas leisten können ist immer noch Geld hinlegen, Dingens mitnehmen.
Ausgenommen Immobilien.

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Scheinbar ist die Frage der Antriebsform tatsächlich religiös, sonst müsste man nicht "missionieren"

 

Gott sei Dank ist es jedem freigestellt, wie er von A nach B kommt, aber hier (wie auch an anderer Stelle) scheint mancher zu reagieren wie im Sandkasten, wenn das Schäufelchen weggenommen wird, sobald es um E-Autos geht 

 

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Frag nicht wie viele Seiten die PHEV vs. BEV Threads bei uns im Forum mittlerweile haben und so manches kommt gebetsmühlenartig immer wieder. :roll:

 

am vor 47 Minuten schrieb touringDani:

Ich persönlich zahle ein Auto weder ab noch lease ich eins, weil auf Pump bedeutet in dem Fall, kann ich mir nicht leisten.
Sich etwas leisten können ist immer noch Geld hinlegen, Dingens mitnehmen.
Ausgenommen Immobilien.

Grundsätzlich bin ich da bei Dir (auch wenn ich selbst schon Autos finanziert habe weil parallel noch andere Ausgaben waren).

Ich wurde noch genau so erzogen und früher bekam auch nicht jeder einfach so (am besten Online ;-) ) einen Kredit. Das hatte eine ganz andere Hemmschwelle als man noch in der Bank antanzen musste und zwei Stunden lang jegliches Einkommen offenlegen musste.

Das hat sich dermaßen geändert - jeder Supermarkt bietet Ratenzahlung an mit 1,9 zugekniffenen Augen in der Hoffnung dass der Kredit nicht platzt - aber Hauptsache ein 75" 8k TV für 2t€ wurde zusätzlich verkauft.

 

Auch Privatkundenleasing ist erst in den letzten ~ 20 Jahren in der Gesellschaft angekommen - vorher gabs das gar nicht.

 

Man muss nicht jede "Mode" mitmachen oder sich selbst und seine Anschauungen verbieten. Wenn mir dann aber einer vorjammert, dass es für nen Urlaub nicht reicht weil ihn seine diversen Raten jeden Monat auffressen, darf er sich nicht wundern, wenn ich ihn erst auslach und dann nur mit "selbst schuld" kommentiere.

Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

 

Mein E30 Cabrio ist hier zu sehen und der ganz offene Klassiker hier

Und wenns mal Probleme mit anderen BMWs außer dem E30 gibt kann man ja hier mal fragen. :-)

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Privatkundenleasing gibt es schon deutlich länger, nur so richtig "Mainstream" ist es erst die letzten paar Jahre geworden (meine Erfahrung). Ist halt perfekt für Leute, die immer das neuste Fahrzeug haben wollen aber sich um nichts kümmern möchten.

 

BTW: Ich bin auch so erzogen, dass wenn man das Geld nicht hat, auch nichts auf Pump gekauft wird. Aber: Wenn ich so viel Kohle habe und in einen ETF investiere, der im Schnitt 5-8% Rendite pro Jahr bringt und das Auto kann ich um 1,99% finanzieren, sieht die Rechnung wieder anders aus :watch:. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt...Aber das ist ein anderes Thema. 

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