honyama
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Wirklich ne klasse Halle und Respekt zu dem Ehrgeiz. Glücklicherweise hab ich die ganzen Themen bei meiner Restauration schon ziemlich durch. Wenn ich das Bild grad so sehe- kriegt man den M20-Motor samt Getriebe wirklich so problemlos aus der Karosserie rein und raus? Ich Trottel hab bisher immer erst den Motor (ohne Visco / Kupplung) eingesetzt und dann umständlich das Getriebe von unten eingebaut und über den Extra-Aufwand müssen wir beim besten Willen nicht reden... Grüße hony
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Hallo wertes Forum, bitte haut mich nicht, wenn ich diese Leiche ausgrabe und ein wiederholtes Mal schände. Hat jemand ein spezifisches Verbrauchskennfeld für den M20-Motor? Die meisten Veröffentlichungen in der Fachliteratur basieren auf optimierten Serienmotoren. Weiß jemand zufällig, wie sich das Muscheldiagramm verändert, wenn ein (leistungsgesteigerter) Saug-Otto-Motor mit scharfer Nockenwelle vorliegt? Hintergrund: Ich plane aktuell als kleines "Forschungsprojekt" einen 6 Gang-Umbau auf M20B28-Basis und würde diesen so auslegen, dass ich bei 100 km/h mit 2000 U/min in der Ebene unterwegs wäre (via S2,65 Diff ausm TDS). Mein M20B28-Motor liefert bei 2000 U/min max. 210 Nm und somit knapp 44 kW. Bei 100 km/h im Anhängerbetrieb habe ich einen groben Leistungsbedarf von ca. 25 kW. Dies wiederum entspräche einem Mitteldruck (pme) von ca 6 bar oder grob 120 Nm. Unter Berücksichtigung eines spez. Kraftstoffverbrauchs von ca. 280 g/ kWh wären das ca. 8 Liter Verbrauch pro 100 km/h. Leider finde ich keine näheren Angaben zu einem klassischen Saug-Ottomotor aus den 80ern um diese theoretisch errechneten Werte auf Plausibiltät zu prüfen. Grüße hony
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Hallo, Hab nicht nur den BC2 ausgebaut, sondern das Tastaturlayout liegt als Einzelteil vor. An wen kann ich mich dann wenden zwecks Bedruckung? Bzw. wie hast du es gemacht? Grüße hony
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Hallo, Bin aktuell auch daran einen Bc2 aufzuhübschen. Kann man die Aufkleber oder die Tastatureinlage gerade irgendwo kaufen? Grüße Hony Hallo, Bin aktuell auch daran einen Bc2 aufzuhübschen. Kann man die Aufkleber oder die Tastatureinlage gerade irgendwo kaufen? Grüße Hony
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Hallo, Warm hat der blaue Tempfühler etwas über 200 ohm. Ist soweit in der Vorgabe. Hab heute den Motorkabelbaum gewechselt und eine eigene Kraftstoffversorgung gebastelt. Der Motor läuft immer noch bescheiden bzw. Unverändert. Ich gebs nun auf. Die Kompressionswerte lagen ja auf allen Zylindern um die 9.5 Bar und vermutlich wird er innermotorisch/mechanisch nen Schaden haben. Adieu mein 1. 2.8l Motor und langfristig welcome back alter 2.0 Suffkopf. Auto wird jetzt erstmal abgemeldet und ins Eck verfrachtet. Falls jemand noch nen Tipp hat- immer her damit. Wenn ich irgendwann mal lustig bin, dann widme ich mich der Schadteilanalyse. Grüße Hony
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Thema Diesel: Gute Idee, ich werd mal nen Kanister mit ner Pumpe direkt an die Einspritzleiste klemmen und das Benzinpumpenrelais ziehen, dann weiß ich mehr. Grundsätzlich glaub ich nicht, dass Diesel im Tank habe, weil ich hab bereits 2x nachgetankt und ich hatte mal einen alten Opel Omega B, bei dem versehentlich 1 Liter Diesel im Benzin-Tank gelandet ist- der lief so gut wie gar nicht mehr. Ich glaube eher, dass ich ein Problem im Motorkabelbaum habe, bzw. irgendein Bauteil falsche Werte liefert und dadurch mein Steuergerät keine Zündverstellung und somit sauberes Hoch-bzw. ausdrehen ermöglicht. Grüße hony
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Servus, ich habe mich heute mal wieder dem Auto angenommen und den Zahnriemen gewechselt. Steuerzeiten passen leider- kein übersprungener Zahnriemen. Auto läuft immer noch beschissen, doch inzwischen kann ich ein wenig mehr sagen. In kaltem Zustand fährt das Auto ansatzweise, solange man nicht mehr als Halbgas gibt. Betriebswarm ist der Leerlauf einigermaßen i.O., doch jedes Gasgeben endet damit, dass die Drehzahl absackt und er knapp ausgeht. Auch langsames Gasgeben mag er nicht. Drosselklappenstecker aufgesteckt dreht er im Leerlauf nach langem Rumstottern, wenn er das Gas dochmal annimmt, bis max. 3800 Umdrehungen und bleibt dann stehen. Zieht man den DK-Stecker ab, dann nimmt er das Gas zwar immer noch schlecht an, dreht dann jedoch wenigstens bis grob 5500 Umdrehungen und bleibt dort wie unsichtbar stehen. Den DK-Schalter werde ich gemäß folgender Anleitung prüfen: https://www.e30.de/fotostory/f02284/f02284b.htmDer Widerstandswert des blauen Tempfühlers passt. Daran alleine wirds jedoch nicht liegen. Meine Theorie ist, dass der Motor grundsätzlich mal zu fett läuft, sobald er aus seinem "Leerlaufprogramm" rausgeht. Verwunderlich ist für mich nur, wieso der DK-Schalter einmal die Drehzahl beeinflusst und warum er einmal bei grob 3800 stehen bleibt und abgesteckt bei 5500. Grüße hony
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Geb mich geschlagen. Der Vollständigkeit halber ein Link zum SQR88 Woodstock im roten Audi: https://radio-bastler.de/forum/showthread.php?tid=10332 Wenn ich später noch am E30 vorbeikomme, dann kommt das Konterbild ausm Vfl. Grüße hony
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Hey, ich hab das Blaupunkt einfach an die originale 4 Lautsprecher-Verdrahtung (ohne Überblendregler) geklemmt und die 4 Serienlautsprecher durch das Soundsystem (bzw. diese Lautsprecher) samt Spiegelhochtöner ersetzt. Mein Auto war zuvor ne Buchhalter-Ausführung, daher hatte ich leichtes Spiel mit der Nachrüstung. Der Klang ist für diese "Sparlösung" in der Limo wirklich top! Im Cabrio betreib ich das andere SQR in Verbindung mit einer BQA107-Endstufe (4x25W) und da ist der Klang offen immer noch recht dürftig. Da muss ich nochmal Hand anlegen, aber hab noch nicht alle Beiträge hier im Forum gelesen um eine unsichtbare Lösung vornehmen zu können. Wie aber Georg-M3 schreibt- man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Radios durch die Bank bereits 30 Jahre aufm Buckel haben. Und wenn ein Defekt eintritt, dann wird's mühsam. Den kompletten Schaltplan gibt´s gratis im Netz, Teile hingegen nicht mehr bzw. nur gelegentlich überteuerte Schrottgeräte bei Ebay. Doch das sehe ich recht entspannt. Die Motoren, Steuergeräte, Instrumente, Anzeigen, Sensoren, Benzinleitungen, Achsteile, Gummis usw. in unseren E30´s sind auch alle ähnlich alt und werden irgendwann mal verrecken. Da kommts auf das olle Radio auch nicht mehr an. Grüße hony PS: Beleuchtung ist orange, stimmt. Nur ATA & BC2 haben rotes Display. Ich finde die alten Blaupunkts passen gut rein.
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Also bevor ich für einen der verlinkten Oldschool-Kasten Geld ausgebe, würde ich gleich zu einem Ende 80er Jahre "Highend-Modell" der Gattung Blaupunkt SQR88 Woodstock / Memphis oder zumindest SQR48 Nashville (4x10W) greifen. Vorteil der SQR88-Modelle:"echte" 4x20 W, Klinkeneingang vorne am Display (Handy/MP3-Player via Kabel sekundenschnell angeschlossen), verdammt guter Empfang und Sound, viele Einstellungsmöglichkeiten, schickes 80er Jahre Design, wenn auch die Beleuchtung orange statt klassisch rot wie bei ATA/BC2 ist. Man merkt, dass die Radios einen damaligen Neupreis von über 1000 DM hatten und viel Technik bieten. Hinten kann über den 8 poligen DIN-Stecker so ziemlich alles angeschlossen werden- Verstärker (Low-Signal-Ausgang), CD-Wechsler, elek. Antenne etc. In meinem VFL hängt das Radio ohne Verstärker am Sound-System und bietet einen besseren Klang als ein Soundsystem-Serienradio mit der ollen BMW-Blaupunkt-Endstufe mit 4x15W. Ich habe 2 SQR88 im Einsatz und bin seit Jahren total begeistert. Einzig kritische Nachteile: Gebraucht sehr teuer (mind. 250 Euro) und Ersatzteilversorgung quasi nicht existent. Wenn man ein intaktes erwischt- Freude pur und Dank Klinkeneingang zeitgenössisch. Übrigens hab ich diese Erkenntnis unserem werten Forenkollege Steve90 zu verdanken. Hast immer noch was gut bei mir Grüße hony
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Hallo, hab ein altes Blaupunkt Nashville SQR 48, welches einen Code verlangt- BP8891x1305936. Kann da auch jemand helfen? Grüße hony
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Hallo wertes Forum, Gibt es hier einen alten Blaupunkt Spezl?? Hab zwei alte 80er Jahre Blaupunkt Radios des Typs Sqr88 (Memphis und Woodstock) liegen. Beim einen sind 2 Birnchen defekt und beim anderen funktioniert die Pegelanzeige nicht. Kann mir jemand sagen wie man diese Radios in Eigenregie zerlegen und prüfen kann? Grüße Hony
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Hallo Jan, Danke für den Hinweis- ist mir bereits bekannt. Nach dem letzten gestrigen Teiletauschen hat er unter Last nur noch bis 4000 Umdrehungen gedreht und blieb dann quasi stehen. Von dem her vermute ich nun definitiv ein elektrisches Problem mit Hauptübeltäter Drehzahlsensor. Am Wochenende tausch ich den aus und hoffentlich ist das Thema dann erledigt. Hab in meiner ganzen Schrauberkarierre noch nie einen so schlechter werdenden Motorlauf erlebt. Grüße hony PS: Daumendrücken. :freak:
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Hallo, Benzindruckregler, Steuergerät alles ohne Erfolg getauscht. Als nächstes ist der Drehzahlsensor dran. Zahnriemen hab ich gepruft, ebenso die Nockenwelle. Ansonsten muss ich ehrlich gestehen, dass ich mit meinem Latein am Ende angekommen bin. Alle Stecker geprüft und mit Kontaktspray behandelt. Ich finde einfach nichts. Grüße Hony
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Guten Morgen werte Forengemeinde, schlechte Neuigkeiten! Es ist weder der Kat, noch die Benzinpumpe / Filter. Hab ihn ohne Auspuff laufen lassen und er nimmt das Gas immer noch äußerst schwerfällig an und dreht nur langsam hoch. Beim Fahren ist kaum mehr Leistung vorhanden um die Fuhre in Bewegung zu setzen. Jetzt ist guter Rat langsam wirklich teuer. Als nächstes werde ich das Steuergerät, Zündkabel 6 mit Knubbel, Benzindruckregler und den Drehzahlsensor wechseln. Dabei auch auch den Einspritz-Zentralstecker unter der Ansaugspinne abziehen und mit Kontaktspray behandeln. Ansonsten fehlen mir langsam aber sicher die Ideen- Zündspule und Verteilerkappe gäbe es noch, blauer Tempfühler, Zündkerzen.. jedoch sind das alles eher Bauteile die schlagartig verrecken und nicht so so einen schleichenden Leistungsverlust provozieren.. Grüße hony
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So liebe Leute, es gibt Neuigkeiten. Zum einen: Der 2. M20B28 werkelt seit einigen Monaten in meinem Alltags-Touring, aber konnte noch nicht gefahren werden, da der Innenraum und sonstige Baustellen noch nicht vollendet wurden. Mit meinem ersten 2.8l (VFL-4-Türer) war ich am Wochenende in Prag und erstmals auf der Rückfahrt bemerkte ich, dass er nicht mehr so richtig "bissig" ist, wie er sonst so war. Da ich sonst immer alleine fahre und in CZ zu dritt+Gepäck unterwegs war, hab ich es zunächst darauf geschoben. Jedenfalls bemerkte ich, dass er mit jeden Kilometer gen Heimat langsamer wird. 180 km/h- mehr war nicht mehr drin (ansonsten zu 3. 220 km/h ohne Probleme). Ok, evtl. schlechten Sprit erwischt? Tank komplett leergefahren und daheim dann wieder getankt- ohne Verbesserung. Dann prüfen: - LMM-Stauklappe ist freigängig (und quergetauscht mit intaktem), - Lambda kurzzeitig abgesteckt- keine Verbesserung. - Zündkerzen allesamt rehbraun - Luftfilter geprüft, i.O. und übergangsweise auch entfernt - Kompression auf allen 6 Töpfen bei mäßiger Batteriespannung zum Orgeln ungefähr 9,5 bar (betriebswarm gemessen!). Sicherlich kein TOP-Wert, aber in Anbetracht der Vorgeschichte (Sandstrahlgut, schwächelnde Starterbatterie) und scharfen Nockenwelle noch nicht so, dass sich allein damit der gefühlte Leistungsverlust von über 150 Ps erklären liese. Kompression soll laut BMW-Werksvorgabe 10-11 bar betragen. Hab ihn leider nie in Neuzustand gemessen, daher fehlt mir aktuell der Vergleich. Zuletzt dann mit gefühlten 50 PS herumgefahren und die Durchschnittsverbräuche des BC2 zeugten ebenfalls von einem höheren Verbrauch, den er tatsächlich aber gar nicht hat. (9,5 - 10l, trotz äußerst sportlicher Fahrweise). Also schließe ich ein zu fett laufen auch aus. Ich muss nur viel Gas geben um überhaupt vorwärts zu kommen, was sich dann im errechneten Verbrauch niederschlägt. Spritfilter ist zwar erst 15.000 KM alt, aber den werde ich gleich tauschen, ansonsten fällt mir spontan nur noch der Kat ein. Ggf. ist dieser auf der langen Strecke geschmolzen . Er rappelt aber nicht und am Endtopf kommt -gefühlt- eigentlich noch ein ausreichender Luftstrom an. Beim M40 sind mir schon 2 Kats gebrochen und da war die Leistung dann schlagartig weg- je nach Position des Innenlebens. Aber vielleicht kennt jemand ja das Symtom: Man gibt Gas und es kommt einfach nichts, als würde jemand den Luftfilterkasten zuhalten. Langsam dreht er im Stand hoch als wäre es ein alter Einzylindertraktor und reagiert zeitversetzt auf jede Drosselklappenbewegung. Fährt man dann, wird jedes Anfahren zur Geduldsprobe und auch im oberen Drehzahlbereich kommt einfach keine Leistung. Geht man dann von Vollgas nur noch auf Halbgas, dann hat man das Gefühl, dass er jetzt etwas stärker "beschleunigt" und mit dieser Drosselklappenstellung eher klar kommt. Gibt man dann manchmal wieder Vollgas, dann verschluckt er sich gelegentlich. Sonst noch jemand ne spontane Idee? Benzindruckregler? Schwächelnde Benzinpumpe? Mein Plan: 1. Benzinfilter wechseln, Benzindruck bzw. Fördermenge messen, nötigenfalls Austausch der geräuschlosen Pumpe 2. Abgasanlage am Krümmer lösen und Drehzahlverhalten beachten, => Austausch Kat. 3. BC2, Sperrdiff ausbauen, Kanister Benzin drüberkippen VFL abfackeln. Ansonsten kann ich mich nur wiederholen: Nach 15.000 KM im VFl begeistert mich der 2,8er-Umbau noch immer. Er lässt sich "sparsam" mit 8,5-10L auf Langstrecke und vor allem schaltfaul fahren und bei Bedarf hat er sehr viele Reserven. Grüße hony
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Auf jeden Fall die Ventilschaftdichtungen tauschen und Nockenwelle, Kipphebel und Kipphebelwellen auf Verschleiß prüfen, ggf. ersetzen. Grüße hony
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Hallo Georg, Ich habe mich ein wenig unglücklich bzw. unpräzise ausgedrückt. "Relais zieht an und Strom liegt an".. letzteres hab ich via Multimeter geprüft- also erst stupides Quertauschen und dann gemessen. Ich werde mich aber die nächste Zeit nochmal rantasten- Danke für deine ausführliche Beschreibung. Mein lieber Freund Elektrik... ich komme.. Grüße hony
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Langsam frage ich mich wirklich was du möchtest... Einmal solls ein (Cabrio-Alltags-) 2,8l Spaß-Motor sein und jetzt?! Der M20 ist thermisch schon recht anfällig. Wenn man jetzt noch die Bohrung erhöht, dann bleibt immer noch weniger Wandstärke am Block übrig. All das geht tierisch auf die Langlebigkeit und wofür das ganze? Ein paar Nm mehr? Wenn der Motor eh die meiste Zeit im unteren Drehzahlbereich gefahren wird, dann lohnt sich der ganze Aufwand mit Block schleifen usw. doch gar nicht. Da würde ich ein Komplettset M30B34 kaufen, dann hat man 310 NM und 211 PS. Ich klinke mich jedenfalls hiermit höflich aber bestimmt aus dem Thema aus. Grüße hony
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Bei 5000 Euronen Budget steht dem Aufbau doch nichts im Wege. Ran an den Werkzeugkasten! Ich möchte dich lediglich motivieren, es von Anfang an richtig zu machen. Wünsche frohes Schrauben!
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Guten Morgen, hat mir jemand ein paar Tipps? Wäre echt supi. Grüße hony
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Kann ich so voll und ganz unterschreiben. Habe einen 1987er VFL nach 15 Jahren Dornröschenschlaf wiedererweckt, weil ein Gutachter sagte, dass ich nur die Mängel zu beseitigen hab, die er in 2 Minuten drüberschauen findet, und dann ein vorläufiges H-Kennzeichen ausstellt, damit ich eben "mal 6 Zylinder E30" fahren kann. Hoch und heilig musste ich ihm zugleich versprechen, dass er dann zum nächsten Tüv in 2 Jahren "gut" ist. Gesagt getan, also ein paar Rostlöcher durftig zugeschweißt und die Kiste zugelassen. Benzintank verfault- alle 200 KM spätestens Tanken und den Filter tauschen bzw. ausschütteln. Dann Ausfall vom Kombininstrument, dann der feste Bremssattel, dann Ölverlust an Getriebe und Motor (hinterer Simmerring),dann das ausgenudelte Schaltgestänge, dann der Wassereintritt dort.... Das Ergebnis war, dass ich ihn nach wenigen Monaten einmal komplett gemacht hab- Motor raus, neue Querlenker rein, neues Schaltgestänge, neuer Tank, durchgefaulte Bremsleitung usw. Das Ergebnis der Aktion ist, dass ich nie wieder schnell schnell mache, sondern einmal richtig und zwar von vorne bis hinten. Dabei schraubt es sich viel angenehmer. Hinterachse raus, kommt man super an die Bremsleitungen und typischen Rostnester (z.B. Tankeinfüllrohr) usw. ran. Wenn der Motor raus ist, dann kriegt man auch die vergammelten Querlenker auf (meine musste ich abflexen und mit dem Vorschlaghammer austreiben) und kann easy die undichte Servo tauschen bzw. nachrüsten. Beim 2. Kauf eines Standuhren-Touring dann dasselbe Programm wieder und wie entspannt hab ich ABS, Klima, BC2 und allen sonstigen Krempel nachgerüstet. Und mit 2000 Euro bist du gleich dabei für so Kleinkram wie Tonnenlager, Lagerung Schaltgestänge, Fahrwerk, Querlenker, aber es lohnt sich und man hat lange Ruhe bzw. "Neuwagenfeeling". Grüße hony
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… der E30 ist auch deshalb so beliebt, weil sich jeder damit identifizieren kann. Gleiches Schicksal wie bei VW Käfer und Ente. Man kennt ihn einfach und spätestens jeder kennt einen, der das Ding früher mal fuhr und im Groben und Ganzen zufrieden damit war oder zumindest tolle Momente damit verbindet. Wie oft höre ich das Statement "Der 2,5er Motor war schon klasse" oder "hey, bin ich auch mal gefahren in rot als 316i, warn tolles Auto", wenn sie einen meiner E30s sehen. Viele wollen heute wieder das haben, womit sie in Ihrer Jugend unterwegs waren. Die hohen, aber inzwischen eingependelten Preise für Käfer, Ente, Fiat 500 & co bestätigen dies. Preislich finanzierbar, aber definitiv keine Musthave-Fahrmaschine, die die aufgerufenen Preise rechtfertigen. Ich würde daher behaupten, dass die Leute einen E30 nicht primär aus dem Aspekt eines preiswerten Unterhalts kaufen, aber dass dem tatsächlich so ist, macht die Sache noch viel interessanter. Grüße hony, der neben E30 leider nur noch E24-Erfahrung hat und dessen Unterhaltskosten fast noch geringer findet wie die vom E30 (jedoch fahrstilbedingt ) PS: Dennoch glaube ich sofort, dass einem der große Fuffi oder allg. die größeren und luxuriöseren BMW-Modelle schnell ein Loch ins Geldbeutelchen reißen können.
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Dem schließe ich mich voll und ganz an. Die Porsche 911er waren die letzten Jahre ja das Objekt der Begierde äh Spekulation schlechthin und schossen ordentlich durch die Decke. Und aktuell? Es gibt zu viele auf dem Markt und gerade die Reimporte sind Standuhren. Da haben sich einige verzockt. Inzwischen zählt die Vita eines Autos immer mehr und die der meisten E30 lautet dann halt doch: 5. Hand, mind. 3x geschweißt, Ausstattung verschlissen. Den Großteil der Forenuser ist das egal, weil sie lieben das, was der E30 am besten kann - FREUDE AM FAHREN. Wirkliche Preissteigerungen von ehemaligen "Volumenmodellen" gibt es meiner Meinung nach nur noch bei Autos, die einfach kaum mehr auf dem Markt zu finden sind, wie E9, E28 535i, E21 323i, 2002 tii, E30 325i Touring und besonders jegliche exotische Kombinationen wie z.B. 325i Cab mit außen Malachit und innen Stoff beige Pepita, 325e luxorbeige / Nutria. Die tauchen aber wirklich nur vereinzelt auf dem Markt auf und die meisten davon sind schon seit Jahren in Liebhaberhände. Wenn ich wählen müsste was ich bei 25.000 Euro Kaufpreis für ein 325i E30 Cab. und einem 635 CSi mache, dann muss der E30 schon verdammt gut sein. Und die ganzen Träumer mit Schrottmöhren vergiften dann auch noch das eh schon verzerrte Preisgefüge. Wer 3x so nen Blender begutachtet hat, hat meist mit E30 erstmal wieder abgeschlossen. Soweit meine Meinung. Grüße hony
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Meine Idee war den Abtriebsflansch zu tauschen und alles was vom Gehäuse (Aufnahme Verteilergetriebe) im Weg steht mit der Flex zu entfernen. Die unteren 2 Aufnahmen für die Gummilagerung des Getriebehalters sind ja vorhanden und Optisch wüsste ich nichts, was sonst anders sein soll. Laut ETK ist die Ausgangswelle identisch, sodass es eigentlich kaum anders aufgebaut sein kann (Gesamtlänge). Sobald ich die Zeit finde und das Auto auf der Bühne steht, werde ich berichten. Grüße hony