Ich empfehle mal einen "liveblick" in den Hafen von Klaipeda (Litauen), dort liegen Nato Kriegsschiffe die wegen den "Spannungen zu Russland wegen der Ukraine-Kriese" dorthin verlegt wurde. Darüber wird natürlich nicht berichtet, nur wie der böse Russe seine Truppen in seinem Land verschiebt. Dann schaut man sich das ganze mal auf der Landkarte an, schon sieht man die "Logik" des ganzen ;) Den ganzen künstlich aktiv gehaltenen Konflikt in Syrien sollte man sich mal genauer anschauen, da merkt man erstmal was man hier teils für einen Schwachsinn vorgesetzt bekommt. Man unterstützt die Kurden mit Ausbildung und Material, die im gleichen Zug von "unseren" Verbündeten aus der Türkei bekämpft werden. Weil man ein kurdisches Autonomiegebiet befürchtet, schon wäre den Kurden in Anatolien ein "Vorlage" gegeben. Gleichzeitig wird Öl des IS von einem Sohn eines Staatsoberhauptes auf den Markt gebracht, der IS somit mit ordentlich Kapital versorgt. Die UN weitet ihren Auftrag zu Ihren Gunsten aus (Lybien), die Übergangsregierungen schließen daraufhin mit dem "Westen" neue Verträge zur Ölforderung ab, Russland verliert nur dadurch bereits beschlossene Ölkonzessionen im Wert von ca. 10 Milliarden Dollar, alleine durch das Ausweiten den UN Auftrags verursacht. Wir merken: das ganze geschieht nur aufgrund von Versuchen des Westens seine Lieferabhängigkeit vom "bösen Russen" zu lockern. Nun steht das Aufrechterhalten des russischen Einflusses plötzlich in einem doch etwas anderen Licht. Russlands Marinebasis in Tartus (Syrien) verleiht der russischen Mittelmeerflotte deutlich mehr "Gewicht", der schnelle Einfluss auf die Ölverladestation in Ceyhan, also auf einen Teil der Energieversorgung der EU. Bricht der russische Einfluss in Syrien nun weg, wäre der Einfluss wohl auch weg. Katar, Saudi Arabien und die Türkei wollten eine Pipeline unter anderem durch Syrien bauen um Erdgas aus Arabien bis nach Europa zu bringen. Syrien lehnt dies ab, ein weiterer Versuch Russland "im Regen stehen zu lassen" indem man zwanghaft die Lieferungen aus Russland ersetzt. Oft wird von eingeschlossenen Zivilisten berichtet die es gilt zu retten, das es sich dabei häufig aber auch um Kämpfer der syrischen Rebellen handelt wird- darüber wird kein Wort verloren. Gesamt gesehen wird der Konflikt so einfach künstlich am Leben gehalten, die Folgen für die Menschen sollte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Wenn man "vor Ort" wirklich helfen will muss man keine 10 LKWs mit Hilfslieferungen senden und sich nun als Retter präsentieren, der Konflikt muss wirksam beendet werden. Keine pseudomäßigen Verhandlungen mehr die zu nichts führen, eine gescheite Abwägung der verschiedensten Interessen, dazu eine nicht auf "Konfrontation" ausgelegte Ostpolitik und weniger Hörigkeit gegenüber unseren "Freunden" überm Teich könnten wichtige Schritte dazu sein. Aber das bleibt wohl eine Hoffnung, bei beibehalten der aktuellen Politik wird sich der Konflikt jedenfalls weiter fortsetzen. Ob jetzt in Syrien oder kurze Zeit später an einem anderen Interessenschwerpunkt. Wenn ich sowas oder weitere Aussagen lese, kann ich nur feststellen das man entsprechenden Personen dringend professionelle Hilfe zukommen lassen sollte.