Ich habe das auch nie verstanden warum unser Händler solche Aussagen trifft. Das ganze ist vermutlich auch eine Garantie Sache (Sicherheit). Man weiß ja wirklich nicht wie lange der Kunde mit Wasser im Öl gefahren ist und wenn tatsächlich der Motor einen Lagerschaden innerhalb kurzer Zeit nach der Reparatur erleidet, aus welchen Grund auch immer, sieht das für die Werkstatt natürlich blöde aus. Ob da jeder Kunde dann sofort einsichtig ist, dass der Lagerschaden mit der Kopfreparatur nicht zu tun hat? 2000 € im Motor versenkt und dann doch kaputt. Mir hat mal ein nicht BMW Mechaniker erklärt, dass Wasser im Öl wie ein Dampfstrahler die Lagerschalen auswäscht. Da ist für mich auch die einzige logische Schlussfolgerung für einen Lagerschaden nach einem Kopfriss. Den defekten Motor vom meinem Bekannten (Kopfriss mit 150.000 km) habe ich zerlegt. Die Pleuellager waren noch "brauchbar", aber die Kurbelwelle ist bei den Hauptlagern bereits in der Kupferschicht gelaufen. @ripeete Ja/in, wenn ich angenommen den Verdichtungsdruck um 0,25 bar erhöhe ist das im Vergleich zum Verbrennungsdruck 80 bar Peanuts. Aber bekanntlich steigt auch der Verbrennungsdruck wenn der Verdichtungsdruck erhöht wird und das dann nicht nur um 0,25 bar. Und um das Ganze noch weiter zu machen: bei einer Druckerhöhung wird der vorher erreichte Höchstdruck jetzt schon einige Winkelgrade vor der alten Position erreicht. Das heißt, die Belastungen in den bereits gelaufenen Lagerschalen verschieben sich. Ergo, es ändert sich was. Das war auch mit die Erklärung zum Lagertod meines damaligen BMW-Händlers. Ob das aber nun Zutrifft oder nicht kann ich nicht sagen, war auch nicht meine Theorie. So, und jetzt, Diskussion on.....