Ich kann nur für den Z3M sprechen, was die Achsgeometrie an der VA angeht, aber der E30 nimmt sich da ja nicht viel konstruktiv gesehen. Der untersteuert im Seriensetup (unter 1° Sturz an der VA) ziemlich übel, wenn man das Auto einigermassen bewegt und ganz speziell auf Rundstrecken. Das ist eben das sicherheitsbetonte, für den weniger ambitionierten Fahrer besser beherrschbare Grenzbereichsverhalten. Bringt man den Sturz durch Tausch der Domlager auf etwa 2,5°, hat man ein anderes Auto. Deutlich und viel mehr Grip an der VA, ohne daß große Nachteile dagegen stehen. Der Geradeauslauf ist - dank des recht hohen Nachlaufs- immer noch passabel, beim Bremsen und bei Nässe habe ich keine Verschlechterung feststellen können. Der Reifenverschleiß ist bei entsprechender Nutzung gleichmässiger als mit Seriensturz. Ich halte bis etwa 2,5° für im Strassenverkehr sehr gut fahrbar und die Fahrdynamik fördernd, wer etwas gemächlicher fährt und meist geradeaus lässt das lieber. Pauschale Aussagen kann man nie treffen, da es eine Unmenge an Parametern gibt die großen Einfluß haben...Luftdruck, Stabis und deren Balance VA/HA, Reifen- und Felgenbreiten, weitere Achswerte, Stoßdämpfer, Federn, Spurweite und und und. In der Tendenz ergibt aber mehr Sturz vorne bis zu einem gewissen Grad immer mehr Grip! Es bringt nur wenig, wenn sich Rennstreckenfreaks, Hobby-Motorsportler und Cruiser über dasselbe unterhalten und doch was ganz anderes meinen, jeder hat ja auf seinen bevorzugten Einsatzbereich bezogen irgendwo Recht VG Peter