Mein Winter- und Transport-Volvo 940 Kombi braucht bei flotter Fahrt auf der Autobahn gemessen exakt 16,7 Liter auf 100km. Trotzdem würde ich ihn nie gegen etwas anderes tauschen wollen, da er genau das Auto ist was ich für diesen Zweck haben möchte. Und er lebt schon seit über 700.000km, man kommt zu Reparatuern und Wartungen überall gut hin (deutlich besser als an den E30). Perfektes und robustes Alltagsauto mit enorm viel Platz, und Heckantrieb, 2to Anhängelast usw. ;) Kommt immer dann zum Einsatz wenn mir meine E30 zu schade sind. Muss ich mich jetzt dafür rechtfertigen, dass ich das nicht gegen irgendwas was mir nicht gefällt eintausche weil es neuer und damit aus Prinzip "besser" ist? Leider ja, ich muss mich dafür rechtfertigen dass die "alte Schrottkarre" den Parkplatz verschandelt, wenn jemand einen Kratzer rein macht ist das sowieso egal, da "alte Karre", usw. ... sehr schade wie die Menschen denken. Dass in dem Auto mehr Neuteile stecken als in den meisten anderen Autos und es viel besser gewartet ist und die meisten anderen Autos überleben wird versteht man nicht. Und erst recht versteht man nicht wie man so etwas freiwillig besser finden kann, das ist doch nur eine Lüge, du kannst dir nichts "besseres" leisten. Weil die Restauration, der Erhalt und das Fahren von 8 Oldtimern natürlich so viel günstiger als die Leasingrate für irgendeine pseudo-moderne Karre ist sage ich dann. Verstanden wird es trotzdem nicht. Also bezogen auf das Thread-Thema: Es kommt doch nicht nur auf den verlogenen Verbrauchswert in irgendwelchen Prospekten an. Selbst wenn irgendein neues Auto etwas weniger Sprit braucht (wenn es denn überhaupt so ist, wie oben dargelegt ist es oft nicht so) und das Fahren dafür keinen Spaß macht, was hat man dann davon? Lebt man nicht um Spaß zu haben? Manche tun das glaube ich schon lange nicht mehr.