Hi Micha, dein Knetmasseabdruck sollte einwandfrei passen, so wie du ihn erstellt hast. Auch die Idee mit dem verdrängten Volumen im Wasser ist prinzipiell richtig, allerdings dürften deine Messmittel (vor allem die Schüssel) viel zu ungenau bzw. ungeeignet sein. Ich weiß zwar nicht, mit welcher Art von Stift du deine Markierung gemacht hast, aber hier liegt dann schon der feine Unterschied zwischen Edding und Tuschezeichner... Das Problem ist neben dem Messfehler mit der Oberflächenkrümmung, wie ihn Zuschauer schon angeführt hat, auch dein Schüsseldurchmesser. Kleines Rechenbeispiel: Deine Schüssel hat geschätzt einen Durchmesser von 200mm. Wenn du dich nun beim Angleichen des Wasserstandes mit der Markierung nur um einen halben Millimeter vermisst, ergibt das bereits einen möglichen Messfehler von knapp 16000mm³, und das ist enorm. Wenn überhaupt, dann sollte die Volumenbestimmung nur über die Dichtebestimmung deiner Knetmasse einigermaßen genau werden. Dazu musst du allerdings das Prozedere nochmals neu machen und "Brennraumknetmasse" und Verlgeichsknetmasse müssen von identischer Beschaffenheit sein. Wie stark sich allerdings die Dichte der Knetmasse durch das Komprimieren selbst noch ändert, kann ich nicht beurteilen, denn das wirkt sich auf die Genauigkeit deiner Dichtemessung ja aus. Wasser ist zum Beispiel ja nahezu inkompressibel... Muss es denn wirklich so genau sein? Das Brennraumvolumen vom ZK dürfte dir ja bekannt sein, bzw. lässt sich ja recht einfach auslitern, und den Block kannst du ja auch gut in der Höhe vermessen. Dies müsste doch ausreichen, um in sicher in den Zielverdichtungsbereich zu kommen? Gruß Matthias