Aus eigener Erfahrung kann ich folgendes zum Thema sagen: - An der Hochschule München ist es möglich, Fahrzeugtechnik zu studieren und zwar als eigenen Studiengang, unabhängig von Maschinenbau - Es handelt sich um die einzige mir bekannte Fakultät in Bayern (in Deutschland?) die nicht "mir nichts dir nichts" das Bachelor-/Master-System übernommen hat. Nach wie vor ist es möglich, das Diplom-Studium zu absolvieren - Das Studium selbst ist zum größeren Teil wie alle anderen Studiengänge natürlich auch theoretischer veranlagt. Für Praxiserfahrung sorgen 2 Praxissemester (bzw. 1 Praxissemester wenn vorher eine technische Ausbildung absolviert wurde). Richtig Praxis sammeln kann man, wenn man sich von Anfang an um eine vernünftige Werkstudententätigkeit kümmert. Also die Kohle für das Studium am besten nahe am Berufswunsch verdienen und nicht wie so viele an der Tanke oder als Pizzaausfahrer. - Auf diese Weise bekommt man, wie Georg schon erwähnt hatte, die nötigen Füße in die gewünschten Türen. Dazu sollten auch noch die Noten einigermaßen passen und es ist nie verkehrt, sich bei günstigen Gelegenheiten stets um Vitamin B zu kümmern. - @Philipp318touring: Sorry, aber ein bisschen muss ich über deine Aussage schon meckern weil es eine weit verbreitete pauschalisierte Aussage ist. Ich selbst sehe mich auch eher als Praktiker und klar, es gibt die Kollegen, die noch nie nen Schraubenschlüssel in der Hand hatten. Aber, sofern sie wirklich nicht nur Dampfplauderer sind, haben auch die im Ingenieurberuf ihre Daseinsberechtigung, weil es viele Bereiche und Aufgaben gibt, deren Grundlagen man mit einer vorherigen Lehre nicht erlernt bzw. diese gar nicht nötig ist. Der Ingenieurberuf, speziell im Maschbau, Fahrzeugtechnik, E-Technik ist heute so vielfältig und umfangreich, dass auf die oft beschimpften "Fachidioten" einfach nicht verzichtet werden kann! Den Super-Universal-Alles-Könner-Ingenieur gabs bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts, spätestens seit dieser Zeit aber nicht mehr. Gruß Matthias