Im Sinne der Verkehrswende wird sicher (auf jeden Fall) noch so einiges unvorhersehbares auftreten.
Denn fließender Verkehr ist ja grundsätzlich ein Feindbild, auch wenn die Belange der Bürger vor Ort
bei gestopften Großstadtbewohnern egal sind, aber so was von.
Siehe die Proteste gegen die A49, diese soll allerdings die umliegenden Orte vom Durchgangsverkehr befreien.
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruenen-spitze-fordert-kein-ausbau-mehr-von-autobahnen-und-bundesstrassen-a3349554.html
Ähnliches Beispiel, der Gemeinderat der Stadt Stuttgart hat auf Zubringerstraßen innerhalb des Cityrings
eine Höchstgeschwindigkeit von 20 eingeführt.* Dazu sollen alle Parkmöglichkeiten aus der Straße nach und nach wegfallen.
Diese Aktion ist der Beginn einer “Umgestaltung“ des Innerhalb des Ringes gelegenen Bereich.
Damit soll die Innenstadt lebenswerter werden.
Wer heute allerdings in den Genuss der Bereiche kommt, wird bemerken, dass dort eigentlich keine Menschen
in Wohnungen oder Häusern leben, sonder in der Mehrzahl Büroflächen und Ämter etc. befinden.
Das bedeutet aber auch, das Nachts und am Wochenende dort Öde und Menschenleere ist,
was natürlich auch Kriminalität und andere Dinge geradezu anzieht.
(Hat leider schon Tradition, einen Höhepunkt gab es im Sommer 20, als eine große Randale stattfand.)
*Dieses wurde inzwischen wieder vom Verwaltungsgericht gekippt.
PS. Auch wenn es sicher kein weiter so! geben kann, diese Programme zum “ Ausbremsen des Autoverkehrs“ sind leider nicht selten schädlich für die Umwelt, für Ladenbesitzer und damit für die ganze Innenstadt. Denn wenn man Kunden in die Innenstadt holen will, müssen diese auch Parkmöglichkeiten finden. Besonders weil Alternativen, wie besserer ÖPNV teuer sind und langen Vorlauf benötigen. So geht man den Weg des geringsten Widerstand, gepaart mit Ideologischer
Kurzsichtigkeit.
So gewinnen kleinere Städte außerhalb der Metropolen (hier Stuttgart), weil sie entsprechend reagieren.
So...