...Es lebt sich viel entspannter wenn man nicht permanent an Geld denkt, z.B. an "Wertzuwachs" , "was bekomme ich wenn... wann..." , "was muß ich jetzt kaufen um mich in X-Jahren selber feiern zu können ?" . Um dann vielleicht ein Modell zu kaufen das man bei freier Entscheidung nicht wählen würde. Ich möchte mir garnicht vorstellen, womöglich 10 Jahre ein Werkscabrio mit beigen Leder ertragen zu müssen nur weil das vielleicht trendiger ist (jetzt, auch noch in 10 Jahren...? ) Ich hatte in den ´80ern einen Ascona 400 schmal und in den ´90ern einen Manta 400 breit. Damals gut verkauft, heute wären die x-mal teurer zu verkaufen. Ja und ? Soll ich mich jetzt ärgern ? Nein, dafür brauchte ich mich auch nicht darum kümmern (Wartung+Standort) und habe danach andere Autos gefahren. Ich habe vor knapp 2 Jahren mein anderes Hobby, einen amerik. Sportwagen, gut verkauft und mir für das Geld nach und nach meine graue Limo exakt nach meinen Wünschen gebaut bzw. bauen lassen. Ein (kleiner) fünfstelliger Betrag in eine nichtsnutzige 318i NFL Limo mit fast 300tKM, einige lachen mich dafür aus, andere würden mich am liebsten entmündigen lassen, ich sehe das völlig entspannt, fahre in meine Schrauberhalle, setze mich auf einen Stuhl, denke "man ist die Karre geil" und habe feuchte Augen vor Glück. Schön, wenn man sich einen eigenen Geschmack und eine eigene Meinung leisten kann, und das meine ich eher im übertragenem Sinne, nicht finanziell. Und die Erinnerungen an den letzten Kurzurlaub in Österreich zum 3er-Clubtreffen kann mir keiner mehr nehmen (8 Tage - 2800 KM, einschl. Großglockner). Fazit : denkt nicht immer nur an´s Geld, das Leben kann so schnell vorbei sein und bis dahin auch Freude bereiten. Wer doch ständig dran denkt sollte lieber in Gold oder in kleine Wohneinheiten in Unistädten investieren.