Moin, grössere Kolbendurchmesser = grössere Anpresskraft. Vermutlich würde die Hinterachse besonders bei unbeladenem Zustand zum Überbremsen neigen; das Risiko eines ungewollten "Drehers" steigt. Ich täte es nicht. Richard Natürlich, die HA überbremst in nicht zu messendem Ausmaß wegen des größeren Kolbens:klatsch: Moin, mal ehrlich: Irgendwie auf Kravall gebürstet oder sonstwie unausgelastet? Etwas Physik für Anfänger: Kolben 33mm = 8,55 cm2 Fläche Kolben 35mm = 9,62cm2 Fläche Was in etwa 12% mehr entspricht Jetzt etwas Pascalsches Gesetz hinzu: Bei gleichen Pedaldruck ist somit der Druck auf die Bremsklötze bei 12%er Vergrösserung der Sättel 12% höher. Die Hinterradbremse wird also mit höheren Druck beaufschlagt, als von BMW ab Werk vorgesehen. Da die E30 m.W. (hier bitte ich ggfls. um Korrektur) über keine ALB (automatische lastabhängige Bremsdruckreduzierung) verfügt könnte es unter bestimmten Umständen zur Überbremsung der Hinterachse führen = ungewollter Dreher. Richard p.s. Was ist die einfachste Methode zur Verbesserung der Bremsleistung? Bremssättel mit grösseren Kolben auf der Vorderachse (gern in Verbindung mit grösseren Scheiben). Kann auf der Hinterachse OHNE Angleichung mit der Vorderachse unangenhme Folgen haben. Da passiert trotzdem absolut nix, Stichwort Bremskraftverteilung. Deine Rechnung hätte was bei 50/50... Wenn die Sättel da auf keinen Fall drunter dürften, hätte BMW sicher eine andere Befestigung/Aufnahme gewählt.