Zum Vorbericht: Im November 2011 hat meine alte Batterie nach 14 Jahren das zeitliche gesegnet. Darauf hab ich mir Anfang Dezember bei Moll eine neue geholt. Die hat auch im eisigen Winter brav ihren Dienst getan. Aber jetzt kommt es: Vor ca. 4 Wochen stand das Auto mal für 5 Tage und als ich starten wollte, ging nix. Spannungsmessung nach dem Startversuch ergab 11,2Volt und die grüne Kugel aus dem Guckloch war verschwunden. Also ans Ladegerät (so ein Batterietrimmer) und 3 Tage aufgeladen, bis das Ladegerät in den Wechselmodus geschaltet hat. Die grüne Kugel kam trotzdem nicht hoch. Dann mit einer Spannung von 12,8V wieder eingebaut. Seitdem verliert die Batterie, je nach Außentemperatur, in 24 Stunden zwischen 0,2 und 0,4V an Spannung. Über die Eisheiligen war ich daran, die LiMa jeden Tag laufen zu lassen, damit die Spannung nicht unter die 12V fällt. Gemessen habe ich den Ruhestrom: an Sicherung 21 waren es 19,56 mA und an Sicherung 27 1,74 mA. Gesamt also 21,30 mA. Alle anderen Sicherungen lagen bei 0,0 mA. Sollte also keinen Stromfresser geben. Die LiMa liefert 14,2V nach dem Anlassen und danach 13,7 bis 19,9V an Ladespannung. Gemessen habe ich direkt an der LiMa und an der Batterie. Identische Werte. Sollte also auch da alles in Ordnung sein. Während der Standzeit von den 5 Tagen war auch kein Verbraucher, wie Standlicht an. Es hing auch nix an der Steckdose und auch das Radio war aus. Das Handschuhfach geschlossen und abgesperrt und ebenso der Kofferraum. Eine Tiefentladung über Verbraucher kann ich also zu 99,9% ausschließen. Morgen will ich bei Moll reklamieren; hab ich etwas an Argumenten vergessen? Gruß Jochen