@bpfi: Gratuliere, Qualifikation zum Mechatroniker der Jetztzeit (fehlen jeglicher! Grundlagen zum Thema "wie funktioniert ein Auto", sinnloses prophylaktisches tauschen von Teilen, Fehlersuche nicht nach Warscheinlichkeit der Ursache/nach Funktionsprobe sondern nach "an welches Teil komme ich am besten ran ohne mir die Finger schmutzig zu machen und verdiene dabei maximal") erfolgreich bestanden. Ist natürlich warscheinlicher das ein neues Teil kaputt ist, statt ein 22 Jahre altes. Warum sollte die Pumpe defekt sein? Ich (allerdings nur "gelernter DDR Bürger") sehe nicht ein Indiz dafür. Der Karren springt an wenn er kalt ist und (viel wichtiger), er läuft. Sollte eine Pumpe defekt sein, geht gar nichts mehr. Sollte der Sprit zurücklaufen, würde das Problem nach längerer Standzeit auftreten. Sollte die Förderleistung nicht ausreichen, würde sich das auf die Betriebstart auswirken bei der am meisten Sprit gebraucht wird (mit Vollgas beschleunigen) und nicht auf Warmstarts, bei denen (im Gegensatz zum funktionierenden Kaltstart/Kaltlauf) noch nicht mal eine Gemischanreicherung gebraucht wird. Genausowenig wird es der Sensor sein, wenn es nur ein Warmstart und kein Motorlaufproblem ist. Kleiner Hinweis vom alten Sack. Förderleistungen kann man sogar überprüfen bevor man die 3. Pumpe verbaut. Tropfende ESV als warscheinlichste Fehlerquelle tauschen/revidieren und bei der Gelegenheit auch gleich die warscheinlich vor sich hingasenden uralten Spritleitungen mit tauschen. Sollte er dann noch nicht anspringen, nächsten Schritt (immer noch keine Spritpumpe) angehen. Manchmal glaube ich es wäre sinnvoll jedem erstmal ein Auto mit Choke und Vergaser unter den Hintern zu stellen um "Grundlagen der Gemischbildung" zu lernen. Notfalls vielleicht auch Training mi´m Rasenmäher. ...im übrigen wäre dann auch das "Kalttreten" erledigt, weil es dann der letzte merkt das der Motor kalt gar nicht will/kann wenn ihn eine Elektronik nicht dazu zwingt.