Gut gebrüllt Löwe, nur gibt es Leute die nicht aus Spaß an der Freude fahren, wie mein Vorredner schon schrieb. Ich kutsche täglich 70km durch die Gegend um meine Brötchen zu verdienen und bin damit bestimmt alles andere als ´ne Minderheit hier. Würde ich mit dem Zug fahren, käme ich von etwa 11 Stunden "Bruttoarbeitsaufwand" auf knapp 13 Stunden und hätte außerdem warscheinlich kaum Minderkosten, da ich am Arbeitsort auch noch täglich ca 15,- für Taxen verbraten würde um von Bahnhof durch die Stadt zur Arbeitsstelle zu kommen. (alternativ wäre nochmal ´ne Stunde für tägliche Stadtrundfahrten per Bus zu den unmöglichsten Abfahrtzeiten zusätzlich möglich) Meine Frau bekommt auch regelmäßig einen Benzingutschein, der reicht aber inzwischen mal locker für´n halben Tank. Würde eher "dicker" ausfallen, könnte sie sich in schon wieder schenken, da es dann wieder als Geldwerter Vorteil "aufgefressen" wird. Das nächste Alltagsgerät bekommt bei mir ´ne Gasanlage, soviel steht schon fest. @ BigFive Da magst du recht haben, (bei mir waren es "nur" 1,50 für´n Liter Gemisch) zumal die Löhne auch noch etliches niedriger waren. Der Unterschied war aber das "im Osten" der weg zur Arbeit in der Regel so "lang" ware das man auch zu Fuß gehen konnte, ein funktionierender öffentlicher Nahverkehr als Alternative vorhanden war und die sonstigen Lebenshaltungskosten lächerlich waren (was der ganzen Sache mangels Finanzierbarkeit ja im Endeffekt das Genick gebrochen hat).