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Richtig Überwintern in Tiefgarage


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Hallo zusammen,

 

da mein Guter jetzt nur noch auf Saison fährt, wollte ich mal fragen wie die Experten richtig Überwintern?

Es ist zwar noch gut Zeit in der Saison, aber bei mir stände demnächst der Ölwechsel an, also dachte ich mir ich frage direkt mal wie es mit dem Überwintern aussieht.

Mein letzter Ölwechsel mit Filter ist jetzt fast genau ein Jahr her, im Februar habe ich aber das Öl (ohne Filter) einmal gewechselt weil ich die Ölwannendichtungen ersetzt habe, könnte den Ölwechsel also auch noch bis zum Ende der Saison hinauszögern.

Der Wagen steht in einer Tiefgarage, in der es im Winter gerne auch mal feucht wird...

 

Klar ist für mich schonmal, vor dem Abstellen:

  • Waschen, Polieren & Einwachsen
  • Reifendruck auf 3 Bar (Hab keine Standreifen :D )
  • Indoor Car-Cover kommt drauf
  • Ansaugtrakt & Auspuff decke ich zu, mit einem Gummihandschuh (Reim) o.ä.
  • Batterie Negativpol abklemmen (Evtl. auch ein Ladegerät besorgen)

 

Was für mich noch offen ist:

  • Lasse ich die Fenster einen spalt offen?
  • Mache ich einen Ölwechsel vor dem Abstellen oder danach (nach kurzem Warmfahren oder diretkt)?

 

Habe ich sonst noch was vergessen, was es zu beachten gibt?

Danke euch! :daumen:

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https://e30-talk.com/topic/212278-richtig-%C3%BCberwintern-in-tiefgarage/
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Du hast eigentlich fast alles auf dem Schirm. In einer TG, die von mehreren besucht werden kann, würde ich die Fenster zu lassen. Kauf Dir einen Schwung von den Trockensäcken, leg 2 in den Innenraum und 1 in den Kofferraum und tausch die alle 2 Monate aus.  Was auch geht, sind die Luftraumentfeuchter, welche via Salz die Luftfeuchtigkeit in salziges Wasser binden und in einer Auffangschale sammeln (hier nur die großen Boxen nehmen, nicht die kleinen). Das geht aber nur, wenn wirklich komplett ausgeschlossen werden kann, dass jemand mal am Auto wackelt und nichts verschüttet wird. Die Salzbrühe sollte unter keinen Umständen auslaufen und Du solltest ne Möglichkeit haben, die Tropfschalen zwischendurch ausleeren zu können.

 

Aus diesen Gründen würde ich eher Trockensäcke nehmen.

 

Beim Luftdruck der Reifen kannst Du auf 3,5 bar gehen.

 

Ich kippe immer Benzinstabilisator in den Tank und tanke voll vor dem abstellen. Hatte noch nie Startprobleme und meine alten Benzinpumpen sind auch alle noch intakt.

 

Die wohl überwiegende Meinung sagt, Ölwechsel besser vor dem Abstellen, als danach.

 

Ansonsten: Alles kein Hexenwerk, Standzeiten von nem halben Jahr verkraftet ein Auto sehr gut. Erst so ab 1 Jahr kann mal die Kupplung danach verklebt sein etc.


Bearbeitet: von MartinE30
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Ölwechsel vor dem abstellen. Du gehst nach dem arbeiten ja auch nicht ungeduscht ins Bett :D

Hintergrund: Im Öl bilden sich durch die BlowBy Gase Säuren die sogar Metall angreifen. Ist bei unseren Fahrzeugen sicher nicht mehr sooo gravierend weil die Fahrleistung zwischen den Ölwechseln oft gering ist, aber neues sauberes Öl ist auch noch nach dem Winter neu und sauber.

Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

 

Mein E30 Cabrio ist hier zu sehen und der ganz offene Klassiker hier

Und wenns mal Probleme mit anderen BMWs außer dem E30 gibt kann man ja hier mal fragen. :-)

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am vor 4 Stunden schrieb MartinE30:

Du hast eigentlich fast alles auf dem Schirm. In einer TG, die von mehreren besucht werden kann, würde ich die Fenster zu lassen. Kauf Dir einen Schwung von den Trockensäcken, leg 2 in den Innenraum und 1 in den Kofferraum und tausch die alle 2 Monate aus.  Was auch geht, sind die Luftraumentfeuchter, welche via Salz die Luftfeuchtigkeit in salziges Wasser binden und in einer Auffangschale sammeln (hier nur die großen Boxen nehmen, nicht die kleinen). Das geht aber nur, wenn wirklich komplett ausgeschlossen werden kann, dass jemand mal am Auto wackelt und nichts verschüttet wird. Die Salzbrühe sollte unter keinen Umständen auslaufen und Du solltest ne Möglichkeit haben, die Tropfschalen zwischendurch ausleeren zu können.

 

Aus diesen Gründen würde ich eher Trockensäcke nehmen.

 

Beim Luftdruck der Reifen kannst Du auf 3,5 bar gehen.

 

Ich kippe immer Benzinstabilisator in den Tank und tanke voll vor dem abstellen. Hatte noch nie Startprobleme und meine alten Benzinpumpen sind auch alle noch intakt.

 

Die wohl überwiegende Meinung sagt, Ölwechsel besser vor dem Abstellen, als danach.

 

Ansonsten: Alles kein Hexenwerk, Standzeiten von nem halben Jahr verkraftet ein Auto sehr gut. Erst so ab 1 Jahr kann mal die Kupplung danach verklebt sein etc.

Perfekt! Handbremse würde ich auch nicht anziehen, sondern nur den Gang rein und Keile vor die Räder hinten stellen, hatte ich vergessen in die Auflistung zu schreiben :D

Danke dir! :-UU

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am vor 24 Minuten schrieb Georg:

Du gehst nach dem arbeiten ja auch nicht ungeduscht ins Bett :D

Das ist doch mal eine gute Analogie :D 

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am vor 3 Stunden schrieb dennis.k:

Handbremse würde ich auch nicht anziehen,

Ja, dass ist ein wichtiger Punkt. :daumen:

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Vorher auch noch eine schöne Ausfahrt machen, damit das Auto richtig schön warmgefahren ist…

Manche empfehlen, kurz vorher die Bremse trocken zu bremsen, dann vor dem abstellen das Auto hin und her zu schieben, damit die Beläge nicht an den Scheiben anliegen und festrosten können. Wechsel der Brems-flüssigkeit incl. ABS-Block wäre sicher sinnvoll..

Hygroskopie und so..

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am vor 20 Stunden schrieb bastelbert:
Ölwechsel, Reifen auf Überdruck, Batterie ab...fertig.
 
Das ist ein E30, kein Formel1 Auto.
Die haben wir früher nach Jahren einfach mit Booster gestartet und sind losgefahren.

Sehe das auch so, nur decke ich das Cabrio ab, steht auf Reifenschonern und am CTEK. 3 Luftentfeuchter sind noch im Innenraum...letzten Winter aber fast trocken da die Halle sehr gut belüftet ist und keine Feuchtigkeit entsteht.

Gesendet von meinem SM-A600FN mit Tapatalk
 


Bearbeitet: von luca
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am vor 6 Stunden schrieb luca:

steht auf Reifenschonern

Hier habe ich für alle Autos immer einen Satz Räder mit ollen Reifen um die es nicht schade ist, wenn die einige Monate darauf stehen.

Gut, die zu wechseln und die guten separat einzulagern mag, was die Reifen betrifft, übertrieben sein. Aaaaber man nimmt halt mal die Räder ab und das ist für mich Anlass zur Inspektion:

 

Bremsschläuche, Beläge, Scheiben. Die Gummis an den Fahrwerksgelenken usw.

Schadet nicht.

Zitat Sandmann (http://www.sandmanns-welt.de/): Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein...

 

Restlicher Fuhrpark: Saab 9-3 SC TTiD Aero + 9-5 SC 2.3t SE + 900 II Cabrio 2.3i; Mazda MX-5 NB; VW T4 TDI Multivan; Benz 200D/8 (Arbeitsvorrat)

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am vor 7 Stunden schrieb Mahathma:

Hier habe ich für alle Autos immer einen Satz Räder mit ollen Reifen um die es nicht schade ist, wenn die einige Monate darauf stehen.

Hatte ich früher auch, nimmt aber nur viel Platz weg und ich muss immer die Räder wechseln. Reifenschoner hab ich mal für kleines Geld bekommen. 

2 Sätze Reifen hat nur der B10...Sommer und Winter ;-)

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Ich glaube hier wurde eigentlich schon alles gesagt.

 

Alles was im ersten Post drin steht würde ich auch machen. Nur bei dem Reinigen würde ich noch hinzufügen, dass eine Unterbodenwäsche auch Sinn macht.

 

Ölwechsel vorher, wenn fällig, damit eventuelle Ablagerungen nicht schaden.

 

Bin eher Team Fenster etwas auf, damit eventuelle Feuchtigkeit in der eher kalten Tiefgarage einen weg nach draußen hat. Ansonsten Entfeuchter rein stellen.

 

Tiefgarage an sich finde ich zwar nicht so pralle (wenn im Winter die Nassen Autos immer rein und raus fahren, dann ist das eher eine Nasskalte Höhle), aber wenn nur sie zur Verfügung steht, dann ist das so. Besser als draußen ohne Unterstanden.

 

Handbremse los, weil wegen Feuchtigkeit. Nicht das die Bremse am Belag anrostet. Kann unschöne Folgen haben.

 

Klar kann man noch Stabilisator in den Tank kippen, ist aber eher für noch längeres wegstellen.

Sehe ich eher als Geldverschwendung an.

 

Irgendetwas ins Öl ist ebenfalls Geld Vernichtung. Lieber vorher Ölwechsel und gut. Soll ja nächstes Jahr weiter gehen.

 

Batterieerhaltungsgerät?... Klemm ab... gut ist.

 

Aufbocken, oder Ersatzräder? Kann man definitiv machen, aber der Aufwand wäre mir persönlich zuviel. Mehr Luftdruck und die paar Monate passt das schon. Wenn du mehr Aufwand betreiben willst, kannst du dein Liebling ja jeden Monat auf den Parkplatz um 10cm vor oder zurück rollen. Aber Standplatten in ein paar Monaten entstehen so schnell nicht.

 

Sonstige Maßnahmen? Nur wenn du darauf Lust hast. ;-) 

 

Aber das ist nur meine unbedeutende Meinung, ein absolutes richtig oder Falsch gibt es wie so oft nicht. Grade bei diesem Thema ist halt viel Spielraum.


Bearbeitet: von Jupp2

Gruß

Jochen

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...außerdem läuft er erstmal wie ein Sack Nüsse bei Inbetriebnahme. Wer die Möglichkeit hat, CTEK ran. 

.....aber in der Tiefgarage sieht es damit ja eher schlecht aus.

 

Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

 

 

 

 

auto motor & sport 22/86

 

 

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am vor einer Stunde schrieb bastelbert:

.außerdem läuft er erstmal wie ein Sack Nüsse bei Inbetriebnahme.

hatte ich noch nie. Weder beim e28, noch bei den e30, noch beim e32, selbst der e46, wo ich es am meisten erwartet hätte, ist unauffällig. 

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Kommt warscheinlich immer drauf an wir weit der Motor vom Standardwert weg ist. Manchmal muss er erstmal "seine" Werte wieder erlernen. 

Bei verschiedenen M20 hatte ich das früher....als sie noch stromlos überwintern mussten. Jetzt sind alle Garagen bestromt.

Alles was nach M20 kam, hatte ich das auch nicht. Kann sein das die Werte da nicht "flüchtig" sind.

....aber ohne Gewähr, ist aber nicht mein Fachgebiet.;-)

 

Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

 

 

 

 

auto motor & sport 22/86

 

 

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Jepp - nach dem E30 hatten die Motroniken nicht mehr den Chip zum stecken und einen zumindest kleinen "Flash" Speicher, der die Adaptionswerte zumindest für die Grundfunktionen behalten hat.

 

Man muss auch daran denken, dass der E30 in Sachen Rechenleistung der Motronik noch "Dampftechnik" mit festen Kennfeldern ist.

Mein Erster PC hatte 1984 genau 4,77MHz und nen Turbomodus in dem nicht alles mehr richtig funktioniert hat mit 8MHz - mittlerweile sind wir beim tausendfachen.

Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

 

Mein E30 Cabrio ist hier zu sehen und der ganz offene Klassiker hier

Und wenns mal Probleme mit anderen BMWs außer dem E30 gibt kann man ja hier mal fragen. :-)

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