BMW und Texaco als Ursprung Das originale Farb-Design war bereits 1973 bei der Rennpremiere des BMW 3.0 CSL zu sehen, der unter dem Spitznamen Streifenwagen zur Ikone wuchs. Ausgewählt hatte die Farben der damalige BMW-Interieur-Designer Wolfgang Seehaus. Nach eigenen Angaben war auch BMW-Exterieur-Designer Manfred Rennen an der Auswahl beteiligt, wofür es aber keine Belege gibt. Der damalige Rennleiter und Teil-Geschäftsführer der BMW Motorsport GmbH, Jochen Neerpasch, erklärte, dass Seehaus die Farben auch wegen ihrer guten Unterscheidbarkeit auf Schwarzweiß-Fotos ausgewählt hatte. Ursprünglich waren die M-Farben blau, violett und rot. Blau steht dabei für die Marke BMW und rot soll vom Logo des ehemaligen Mineralöl-Konzerns Texaco kommen, der seit 2001 zu Chevron gehört. In den 1970er-Jahren verhandelte BMW mit Texaco über eine Sponsor-Partnerschaft im Motorsport. Als die Verhandlungen scheiterten, hatten die Bayern bereits das Texaco-Rot in ihr M-Logo integriert. Und violett war schlicht die Mischung aus BMW-Blau und Texaco-Rot – irgendwann wurde aus violett dann das bis heute gültige Dunkelblau. Das vom italienischen Designstudio Italdesign unter Leitung von Giorgio Giugiaro für BMW entworfene M-Logo kam erst Jahre später hinzu – und zwar mit dem ersten von M entwickelten Auto. Das war der heute ebenfalls legendäre M1 von 1978. [emoji41] again what learned!