Sowas gibt's schon. Die Frage ist nur, ob ich einem Tool von einem "Fremden" Vollzugriff auf mein System geben will (und diese Tools greifen tief in das System ein) oder ob ich nicht lieber selbst kurz Hand anlege. Auch wenn Windows 10 in den Standardeinstellungen wirklich viel zu viel schnüffelt, sind die Datenschutzeinstellungen eigentlich ziemlich transparent und schnell angepasst. Auch wenn ich es gut finde, dass sich die Leute seit dem NSA-Skandal (zumindest vermeintlich) mehr Gedanken um ihren Datenschutz machen und ein gesundes Maß an Misstrauen gegenüber solchen Konzernen durchaus gut und angebracht ist (betrifft aber alle US-Unternehmen, allen voran Google, welches mit seinen ganzen Diensten und Android 100x schlimmer als alles andere ist, ebenso Apple, etc..), sollte man doch bei den Fakten bleiben und genau deswegen ist dieser Artikel einfach Murks. Hier werden so viele Aussagen falsch interpretiert und durcheinander gewürfelt, dass es schon fast weh tut. Beispiele? "Und zwar bis in die tiefsten Tiefen, denn selbst die Inhalte privater Ordner auf dem heimischen PC oder die Texte persönlicher E-Mails werden von Microsoft untersucht und ausgewertet, gespeichert und ohne weitere Rückfrage an Dritte weitergegeben! Es geht sogar so weit, dass sich Microsoft das Recht vorbehält, auf privaten Rechnern private Dateien löschen zu dürfen, wenn sie der Meinung sind, dass sie gegen das Gesetz verstoßen!" Absoluter Quatsch, was hier beschrieben wird, betrifft den Clouddienst "Onedrive". Bei Onedrive hat es wirklich schon Fälle gegeben, auf denen Kinderp. bei Usern gefunden wurden, diese wurden dann an die Behörden weitergegeben und Anzeige erstattet. Würde bei Dropbox oder Google Drive aber nicht anders laufen. Die Festplatte wird natürlich nicht gescannt. " Nachdem Microsoft das neue Betriebssystem Windows 10 kostenlos auf den Markt geworfen hat, haben bereits viele Benutzer das Update mitgemacht. Ohne zu hinterfragen, weshalb ein Wirtschaftsunternehmen plötzlich etwas zu verschenken hat. Der Preis, der tatsächlich gezahlt werden muss, wird vielen erst jetzt nach und nach klar: Unsere Daten!" Windows 10 ist nicht kostenlos. Lediglich ein Upgrade von Windows 7 oder Windows 8 ist gratis ABER eben nur innerhalbes eines Jahres (nach Veröffentlich von Windows 10). Wie ein Vorposter bereits geschrieben hat, wollen sie die neue Plattformn pushen und hierbei nicht mehr in den selben Fehler rennen, wie bei Windows XP und Windows 7. Nur durch ein Gratis-Upgrade schafft man bei vielen den Anreiz umzusteigen... Die angeblichen Schnüffelupdates für Windows 7 und Windows 8 sind übrigens absolut harmlos (Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Angebliche-Schnueffel-Updates-fuer-Windows-7-und-8-1-2792343.html)... Wer jetzt immer noch den Aluhut aufhat, muss auf freie Software umsteigen (wie von Choppa empfohlen), sollte dann aber auf jeden Fall auch Windows 7, Windows 8, Windows Phone, Android, iOS oder OSX meiden.