bei dem Drehmoment, was der V8 schon untenrum drückt, ist wohl bei Nässe nix mehr mit "sorglos" und "irgendwie" um die Ecken fahren. Da mußt schon wach sein und nicht rumspielen. Ganz zahm wirds, wenn du ein langes ungesperrtes Diff einbaust und den Stabi weglässt. Ein Diff mit Viskosperre und nicht gerade der dickste Stabi sollten für dich dann optimal sein. Aber ein Visko Diff mit ner Übersetzung um 3 - gibts das passend für den E30? Am wichtigsten (aber trotzdem deiner Aktion an Lenkrad und Gaspedal untergeordnet) ist natürlich der Reifen! Gute Eigenschaften bei Nässe und möglichst neu sind schonmal beste Vorraussetzungen, keine bösen Überraschungen zu erleben. Ein breiter Reifen bricht dir bei geringen Geschwindigkeiten weniger schnell aus, als ein schmaler. Mehr Auflagefläche bedeutet weniger Verformung und mehr Verzahnung mit dem Asphalt. Aber eben auch eine größere Neigung zum Aquaplaning. Profil und Gummi sind entschiedend: Das Profil muß das Wasser verdrängen können, um das Aufschwimmen zu verhindern. Das Gummi stellt die Verbindung zum Asphalt her - je neuer der Reifen und hochwertiger die Verarbeitung ist, desto besser. Der billige Mist taugt nicht, die sportlichen Modelle der Premiumhersteller sind deutlich besser. Welche Reifen gerade im Nasshandling überzeugen, kannst du in den Tests nachlesen. Einige Tests zum Thema: http://www.reifensuchmaschine.de/yokohama-reifen/Reifentest-Advan-Sport.pdf http://www.sportauto-online.de/sommerreifentest-in-der-porsche-typischen-19-zoll-dimension-11-1037242.html Die Tests hab ich zum Thema gefunden. Sind aber beide vom gleichen Autor und Auftraggeber (Jochen Übler / Sport Auto). Hier kannst du aber erfahren, worauf es ankommt und welche Reifen welche Eigenschaften haben. Qualität und Leistung kosten Geld, gerade bei Reifen. Aber trotzdem: aufpassen, sonst Überraschung! Egal, welcher Reifen.