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StefM3

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  1. Das ist offensichtlich heute normal. Ein Bekannter kaufte sich einen E- Klasse MB Kombi vor zwei Jahren für rund 12.000,- EUR. Herstellung Anfang des Jahrtausends. Nach kurzer Zeit stellte man, hinter Verkleidungen und über Fahrzeugundichtigkeiten am ganzen Auto Rostschäden - keine Durchrostungen - fest, die so eklatant waren, dass MB / das Werk das Fzg. aus dem Verkehr ziehen wollte. An der Karre war z.B. das gesamte Dach unter dem Himmel braun und mürbe, aber das ganze von außen halt noch nicht sichtbar, nur an kleinen Kanten und Übergängen zum SD, die man kaum wahrnimmt. Und das war nur ein Teil. MB wollte das Auto zurücknehmen und ihm den Händlereinkauf erstatten, was für ihn mit einem deutlichen Verlust innerhalb von vier Wochen verbunden wäre. Da sich die recht arrogante MB Niederlassung als Vermittler zum Werk nicht zu mehr oder zur Rücknahme zum KP bewegen ließ, drohte er damit, an die öffentlichen Medien, Presse und Fernsehen zu gehen. Erst das zog, mehr als die Einschaltung eines Anwalts. Das Fahrzeug wurde von MB komplett zerlegt und innen und außen neu lackiert. Gegenwert (als Verkaufswert) nach Mercedes Werten rund 15T EUR. Verstehen kann man das natürlich nur, wenn man weiß, dass MB diese Lackierung keine 15T EUR kostet. Themawechsel: Moderne Autos sind nicht für die Langlebigkeit gebaut, sollen sie auch gar nicht. Die Konzerne wollen nur eins mit den Autos, Geld verdienen. Vor vielen Jahren hatte ich ein Gespräch mit einem befreundeten Ing. eines Herstellers - es ging dabei um das Thema Kauf und Finanziereung - der brachte es sinngemäß folgendermaßen auf den Punkt: Unser Ziel ist es, den Kunden langfristig zu binden. Er soll sein Auto gar nicht kaufen, weil er sich dann vom Konzern löst. Er soll sein Auto bei uns mieten/leasen/finanzieren, so dass wir den Zugriff haben und ständig mit ihm in Verbindung stehen. Dann soll er sein Auto nach einem Zeitraum, max. 3-4 Jahre bei uns zurückgeben und bekommt dafür ein neues. Er soll in dieser Zeit weder die Haube öffnen noch irgendwelche Reparaturen woanders als bei uns Reparaturen ausführen lassen. wenn etwas kaputt geht, soll nicht die Werkstatt nach Fehlern suchen und diese reparieren, sondern nur komplette Aggrgate austauschen und uns zu unseren Begutachtungen die Teile ggf. zurückschicken. Der Kunde soll auch auf keinen Fall eine persönliche Bindung zu seinem Auto aufbauen, die ihn darüber nachdenken läßt, dass Auto eventuell noch länger zu fahren. Ideal wäre bei der Übernahme des einen gleich die Unterschrift über den Nachfolgevertrag. Damit sind erstens Punkrentners Worte deutlich belegt, und das erklärt auch zweitens, warum die heutigen Fahrzeuggenerationen im Gegensatz zu früheren Autos nach anderem Muster gestrickt sind. Wenn man berücksichtigt, dass die Konzerne heuten direkten Einfluß in der Politik nehmen, erklärt es aber auch, wie und warum politische Entscheidungen, z.B. Fahrverbote entstehen. Sprich Thema Enteignung. Positiv ist in den letzten Jahren aber eins, das die Konzerne die wirtschaftlichen Vorteile, den steigenden Markt der Young- und Oldtimerei erkannt haben. Darum wird es auch in 20 Jahren entsprechende Fahrzeuge geben, die auch bewegt werden können. Gruß Stefan
  2. Du hast vollkommen recht, natürlich gibt es schönere und bessere Art der Befestigungen, es gibt auch schönere Stützen. Soll auch nicht jedem gefallen, sondern nur anregen. Warum so aggressiv? Das 'Lästern' war ironisch gemeint, ohne jeden Ernst, darum die Smileys dahinter. Das hat nichts mit Jammern zu tun? Sorry, wenn's falsch rübergekommen ist.
  3. Ne, Lochband ist es auch nicht, da das zu weich ist und die Stütze in dem Bereich schon etwas Druck aushalten sollte. Wenn ich es allerdings nach dem Bekleben mit etwas schwarzem Sky fotografiert hätte, hätte man gar nichts mehr gesehen. Außerdem hätt's dann kaum Grund zum Lästern gegeben.
  4. Volle Zustimmung. Wobei ja die Energiekosten ein Problem sind, die unsere gesamte derzeitige Mobilität in Frage stellt. Heißt, dass erstmal auch moderne Autos davon betroffen sind. Fahrverbote und Besteuerung sind ja nun ein politisches Druckmittel, das eingesetzt wird, um uns zum Neuwagenkauf zu zwingen. Beschlossen von einer politischen Elite, die durch die Großindustrie beraten und finanziert wird. Heute wird ersteinmal die Fraktion der Dieselfahrer plattgemacht oder zur Kasse gebeten, deren Autos in der Regel älter als drei Jahre sind, und wer noch mit seinem G-Kat eine grüne Plakette bekommt, wird bestenfalls 2012 oder 2015 plattgemacht, wenn für Otto Motoren Vorgaben über Stick- und was weiß ich für Oxide beschlossen werden. Alles nur zum Schutze der Umwelt. Deshalb entsorgt der Vertragspartner den Altwagen auch kostenlos, um ihn dann, seltsamerweise ohne Nachrüstkat und Partikelfilter nach Afrika, Russland oder Indien zu verschiffen. Natürlich auf seine Kosten und ohne jeden Selbstzweck, logisch. Offensichtlich gibt es da kein Umweltproblem.
  5. http://cgi.ebay.de/BMW-E36-Fussstuetze-Innenraum-Verkleidung-Fussablage_W0QQitemZ260196340330 So sieht das Ding original aus. Läßt sich aber gut bearbeiten, da alles Plastik ist. Bisschen Fummelkram, aber sonst ok. Mit dem weißen hast Du recht, vielleicht sind das Stockflecken. Ist aber alles trocken. In natura sieht man es kaum. Werd' ich mal etwas nacharbeiten.
  6. Wie das mit dem Mindestpreis geht, weiß ich nicht, aber ich denke, dass wird sich bei ebay weitgehend selber erklären. Ich würd's auch probieren. Der Zeitpunkt ist halt ziemlich schlecht zum Verkaufen eines Cabrios, aber der Preis klingt ja nun nicht schlecht. Ansonsten sehe ich das wie Punkrentner, ist halt nervig, aber nur eine Frage der Zeit, bis dafür einer kommt.
  7. Eines der schöneren Accessoires für mich in der e30 Reihe die M-Technik Fußstütze. Ursprünglich mal für rund 100,- DM beim Freundlichen zu erwerben kostet sie heute meist ab 130,- EUR aufwärts, bei ebay, beim Freundlichen geht nichts mehr. Ich find' das Ding für mein persönliches Fahrempfinden wirklich genial und suchte im Zeitalter von Riffelboden, Alupedale und ähnlichem Zeug, was mir nicht gefällt, nach einer völlig unauffälligen und vor allem preiswerteren Möglichkeit für's 'Winterauto', was aber genau das Ergebniss hervorbringt. Unauffällig heißt für mich möglichst seriennahe Optik, dass es möglichst raumfüllend ist, und nicht wie davorgeklatscht. Die Wahl fiel auf das schwarze e36 Plastikteil, da diese in der Regel offensichtlich nicht verkauft werden und daher zum Startpreis weggehen. Es wurde entsprechend bearbeitet und an allen Enden ab- und zugeschnitten, und das ist das Ergebniss. Die Probe ist durch einen Freund bestanden, beim Einsteigen ist sie nicht aufgefallen, beim Probesitzen empfand er die Sitzposition anders und schöner als üblich, konnte sich aber nicht erklären, warum das so ist. Ziel also erreicht. Leider hab' ich beim Einbauen Bilder vergessen zu machen, bei der nächsten hole ich das nach. Nachteil der Befestigungart: Unten habe ich einen Winkel am Fußboden vernietet, um diesen an der Stütze zu befestigen, mußte ich den Teppich mit einem Schlitz versehen. Viele Grüße
  8. Mir auch, mir auch, mir auch...............
  9. Naja, ich finde, davon ist man hier noch weit entfernt, den schließen zu müssen. Nur weil nicht aller einer Meinung sind..... @S38 matze: Hast Recht, jeder hat seine eigene Meinung. Und das ist auch gut so, sonst wäre die Welt recht langweilig. In zwei Sachen irrst Du allerdings gewaltig. Imho. Nicht weil jemand viel Geld in ein Auto steckt ist es damit auch viel wert, und zweitens: der Wert des Autos berechnet sich schon gar nicht nach der Zeit für eine Viertele. Eine einfache Regel: Jedes Auto ist max. soviel wert, wie irgendeiner bereit ist, dafür zu bezahlen. So funktioniert z.B. ebay. Wenn Du aber wissen willst, was ein Auto für die breite Masse wert ist, fragst Du am besten mal Deine Bank, was sie Dir darauf leiht. Stefan, den trotzdem noch interessiert, was 'reelle, nicht utopische' Preise sind.
  10. Nachdem Du ja ein Auto suchst, wie Du geschrieben hast, was darf so ein Auto denn nach Deiner Meinung kosten, wenn es nicht utopisch ist? Gruß Stefan
  11. Schon richtig und schlüssig, finde ich auch gut beschrieben, allerdings ist ein Problem dabei, dass Wirtschaft und der Staat immer mehr miteinander verschmelzen und die Politik heute nur noch Handlanger der Industrie ist. Die Banken als finanzielles Rückgrat tragen diese Entwicklung. Nicht die Politik gibt heute den Ton an, sondern die Industrie/Banken, die Ihre Vertreter z.B. in den Fachausschüssen der Politik sitzen hat. Der Mittelstand, einst die tragende Säule einer funktionierenden Wirtschaft, geht dabei zu Grunde. Denn das richtige Geld wird mit Massenproduktionen z.B. mit der Produktion von Gütern wie Autos verdient, aber bestimmt nicht mit der Entwicklung oder der Reparatur derselben. Die Industrie ist mit der Hauptverursacher der sogenannten Klimaprobleme. Sie schmeißt Ihre Güter ständig auf den Markt, verschenkt sie, wenn sie Ihr Zeug schneller produziert als die Leute es verbrauchen. Uns wird ständig erklärt, was sich lohnt und nicht lohnt. Wenn eine E30 Lenkung undicht wird, schmeißt man sie weg, produziert Müll, nimmt man halt eine andere, überholen ist zu teuer. Wer sein altes Zeug behalten will und diesen Trend nicht folgt ist out. Im Falle Auto wirst Du klar bestraft, wenn Du Dich nicht normengerecht verhälst und ständig neuen Trends folgst. Das geht so weit, dass Leute, die sich Ihr altes Auto vom Munde absparen, weil sie sich kein neues leisten können, nicht mehr in Städte gelassen werden, und sich als Lösung dann einen neuen kaufen sollen, gepumpt von der Industrie. Sie sollen damit die Probleme lösen, die die Industriealisierung geschaffen hat. Und wer verdient daran? Und diese Entwicklung hört nicht auf. Es wäre höchste Zeit, dass dieser Entwicklung Einhalt geboten wird als sie ständig weiter zu forcieren. In Paris geht man auf die Straße, in Deutschland, wo es uns, Gott sei Dank besser geht, werden Briefe geschrieben. Wie Matthes schreibt, die Belastungsgrenze ist bei weitem noch nicht erreicht, und darum werden wir auch immer mehr geschröpft und beeimflußt. Damit will ich nicht zurück in die Höhlen, sondern nur ankreiden, dass man Probleme nicht über die Denkweise löst, mit der man sie geschaffen hat. Es wird Zeit, dass dagegen was passiert. Unmutsäußerungen wie dieser Brief sind sicher nicht viel, aber in 100.000 solcher Briefe machen Politikern Angst. Dass sie nicht wiedergewählt werden. Und erst dann nehmen sie es zur Kenntnis. Volle Zustimmung. Gut gemeint, aber viel zu viel des Guten. Gruß Stefan
  12. Verticken, vom Erlös 'ne Busfahrkarte kaufen. Billiger geht's nimmer.
  13. Gutes Angebot. Muss man ja direkt drauf bieten. Viel Glück.
  14. Ist 'ne reine Glaubenssache. Mit beiden Varianten wirst Du nichts verkehrt machen. Gruß Stefan
  15. Weiß jemand, was ich ohne Kat bekomme? Ärger weiß ich, aber eventuell auch eine gelbe oder rote? Und sind die Innenstädte komplett nur für grün oder ist nur der Stadtkern grün zugelassen und darf ich dann außerhalb des Kerns fahren? Gruß Stefan Erinnert mich alles an die G-Kat Plaketten Hysterie. Die hat auch 5,- Mark gekostet und ist heute auch nur noch ein lustiges Anhängsel auf Youngtimern, das belegt, dass das Auto noch eine 15 Jahre alte Scheibe hat.
  16. StefM3

    Domstrebe

    Danke. Zur Sicherheit eines Alukäfigs kann man sagen, dass diese im lizensierten Motorsport verboten sind. Grund dafür sind schwere Unfälle in früheren Jahren, bei denen Alukäfige gebrochen sind und zu einem Spieß wurden. Ist also wirklich nur was für die Optik. Gruß Stefan
  17. StefM3

    Domstrebe

    Sehr gut erklärt, Michael. Und bitte jetzt noch mal im Zusammenhang mit den Ausführungen vom Mark. Der eigentlich nur drauf hingewiesen hat, dass es keinen Sinn macht, dass Auto an einer Stelle hart zu machen und die anderen weich zu lassen. Ich will hier kein Öl ins Feuer gießen aber @MarkP würdest Du mir denn im Grundsatz zustimmen, wenn ich folgendes behaupte. Jede Karosserie/Fahrwerksstruktur ist immer ein Kompromiß, der so gewählt ist, dass alle qualitativ hohen Anforderungen wie Langlebigkeit, Rissfestigkeit in einem hohen Maße erfüllt werden, trotzdem aber möglichst hohe Kurvengeschwindigkeiten bei großtmöglichen Komfort sowohl auf pottebener als auch auf schlechter Fahrbahn zulassen. Verändert man einen Faktor, wie im Falle von Käfig und Domstreben die höhere Festigkeit der Karosse, wirkt sich dass häufig mehr oder weniger positiv (vielleicht sogar auch nur positiv empfunden) auf z.B. das Fahrverhalten aus, es leidet aber darunter ein anderer Parameter. In diesem Fall der Verschleiß der Karosserie. Gruß Stefan
  18. StefM3

    Lenkung

    http://e30-talk.com/fahrwerk/t-direkters-lenkgetriebe-ohne-servo-kein-e36-35260.html Da steht was drin. Gruß Stefan
  19. Stimmt, aber das Problem ist in erster Linie, dass Du mit der Kante der Aluwanne an einem festem Gegenstand hängenbleibst und dann reißt sie. Wichers baut ja Unterschütze für den Motorsport, vorwiegend Rallye und Rallyecross. Das Prinzip eines funktionierenden Unterschutzes ist es, dass der Vorderwagen aufsetzt und dann auf dem Unterschutz 'gleitet' oder rutscht. Daher ist der Unterschutz meist auch nicht nur eine gerade Platte, sondern vorne gekantet, gebogen oder verstärkt. Das soll Stabilität bringen, damit er sich beim Aufsetzen nicht sofort nach oben biegt. Wenn's solide werden soll. würde ich mir vorne am Frontblech eine solide Strebe bauen, an die Du dann mit Haltern den Unterschutz befestigen kannst. Seitlich wenn möglich noch mal das gleiche, eventuell mit einem Gummipuffer dazwischen. Hinten darf er nicht verschraubt werden. Warum? Wenn Du ein paar mal aufgesetzt hast, verformt sich das gute Stück. Er längt sich. Ist er verschraubt, gehen die Schläge, die er beim Aufsetzen kriegt direkt in die Karosserie und verformen auch den hinteren Punkt, der ja den Längenausgleich aufnehmen muss. Die Karosse ist dann ruckzuck krumm. Darum baut man hinten eine Art Schiebestück ein, (einfach nur ein Halter, der in einen Winkel oä. rein geschoben wird). Wenn das Auto nun aufsetzt und der Schutz sich verformt, kann sich die Aufhängung etwas längen, so reißt nichts ab. Wenn Du häufig genug aufgesetzt hast, baust Du ihn wieder ab, nimmst die dicke Hausordnung und wemmst ihn wieder brauchbar. Der Vorteil mit dem Ding ist natürlich auch, dass Du viel früher merkst, wenn das Auto aufsetzt. Dadurch wird die Gefahr des 'Hängenbleibens' minimiert. Anbau ist halt 'Do it yourself'. Hast Du schon mal geschaut, was Dein Touring für 'ne Anhängelast hat? Wiegen darfst Du das Gespann aber nicht, oder? Oder ist der Zosse auf Diät? Stefan
  20. Versuch es mal bei Floßmann (musst Du Dich leider hinggoglen, finde den passenden Link nicht) oder bei Singer-Carbontechnik. http://www.singer-carbon.de/ Das sind qualitativ sehr gute Produkte. Auf der M3 e30 Seite ( s14.de ) gibt es doch auch einen Shop, da müßtest Du auch etwas finden. Der gesamte Schiebedachträger, der den Rahmen des SD hält, ist ein Zusatzteil und unter das normale Dach geschweißt. Wenn Du alle Punkte rausbohrst, hast Du das ohne von außen sichtbare Spuren ab und schaust nur noch unter das nackte, verstrebte Dach. Die Öffnung für den Ausschnitt des SD ist aus Stabilitätsgründen abgekantet. Das GFK Dach, was Du einbaust, sollte diese Kante unbedingt auch haben, sonst wird es nicht richtig fest und nicht dicht. Die beiden Abkantungen des SD und der Dachhaut kannst Du so gegeneinander verkleben und zusätzlich mit Abstandshaltern verschrauben, sonst hast Du es eventuell irgendwann auf dem Schädel liegen. Die Gewichtsersparnis liegt bei rund 25 kg, und das noch oben. Lohnt sich also wirklich. Gruß Stefan
  21. Hallo M3E30EVO, das ist ein normales E30 Rennfahrwerk, was Du bei Bilstein kaufen oder bauen lassen kannst. Dazu musst Du Bilstein einen Satz Federbeine schicken, die schneiden dann den oberen Teil ab und ersetzen diesen durch das Gewindestück. Beim Gewindebein ist dann die Federbeinhülle dann die Außenhaut des Dämpferelements. Wenn ein E30 an der VA tief werden und trotzdem noch funktionieren soll wird die gesamte Arbeitslänge des Dämpfers gekürzt. Das Bein muss im Vergleich zur Serie ca. 20 - 40 mm kürzer werden. Machst Du das nicht, arbeitet das Fahrwerk beim Einfedern nicht auf der Feder, wie es sollte, sondern auf den Gummianschlägen. Da diese Beine nach Kundenwünschen gefertigt werden (also z.B. auch auf Wunsch mit Originallängen je nach Einsatzzweck), muss man sie strenggenommen als Einzelanfertigung betrachten. Bilstein ist es dabei egal, ob sie ein e30 oder M3 Federbein bearbeiten. Die Werte für die VA 300/300 sind die klassischen Bilstein Druck/Zugwerte für die Rennabstimmung. Es ist aber problemlos möglich, beim Zusammenbau auch andere Werte zu bestellen. Auch nachträgliches Umrüsten ist bei Bilstein für wenig Geld problemlos möglich. Der Umbau auf das höhenverstellbare Bein liegt bei ca. 900,- EUR bei Anlieferung eines Satzes Federbeinen. Deine HA ist der normale Standarddämpfer wahrscheinlich mit der Renneinstellung 200/200. Ob er von der Bauart her kürzer ist als das Original musst Du messen. Mit Sicherheit hat die Kolbenstange weniger Ausfederweg als das Original, da Du sonst keine kürzeren Federn verbauen kannst. Das Dämpferpaar liegt meines Wissens -je nach Aufwand/Wünschen- um die 600,- EUR. Diesen Dämpfer kannst / mußt Du mit der normalen Tonnenfeder verbauen. Diese Kombination wird im Motorsport meist so in der Gruppe G oder F eingesetzt. Die nächste Stufe wäre dann vorne das Gewindebein und hinten ein Gewindedämpfer, der die Feder trägt (wird meist dann hinten als Gruppe A Umbau bezeichnet). Dadurch kannst Du auf die Tonnenfeder verzichten und hast wesentlich mehr und feinere Einstellvarianten über die unterschiedlichen Federn. Für Gruppe A, H, STT usw. Bei den Federn ist es ziemlich egal, ob sie eine BMW Nummer haben. Gängig sind einheitliche Federn mit einem 60er Durchmesser. Wichtig sind die Newton Werte, die drauf stehen. Das sind nicht die Traglasten, sondern die Härtegrade der Feder. BMW Motorsport bezieht die Federn alle über die Zulieferer und stempelt dann nur Ihre eigenen Nummern als ET Nr. auf. Genau wie bei Dämpfer. Über die Verwendung unterschiedlicher Härtegrade beeinflusst Du das Fahrverhalten des Autos. Deine Werte um die 200 sind reine Asphaltwerte. Der eigentliche Riesenvorteil für den Breitensportler ist beim Gewindefahrwerks die Verwendung der kleinen Federn, da es die in allen Längen und Kilowerten gibt. So kannst Du schnell und preiswert das Fahrverhalten auf die jeweiligen Verhältnisse anpassen. Wegen der Neupreise nagel mich bitte nicht fest, ist etwas her, dass ich mir eins hab' bauen lassen. Gebraucht sind Preise um die 500,- EUR nur Dämpfer und 1000 -1200 EUR mit den Anbauteilen wie Federteller, Domlagern usw. üblich. Ich hoffe, hab' Dir etwas weitergeholfen. Gruß Stefan
  22. Bevor das große Rätselraten los geht - 1.Was meinst Du mit originalen Aufnahmen? Die Federaufnahmen oder die Aufnahmen für Spurstange und Querlenker? 2.Handelt es sich um ein M3 oder E30 Federbein? 3.Ist es ein Gewinde- oder ein normales Federbein mit durchgeschraubter Einheit? Gruß Stefan
  23. Zuerst klemm' mal die Lambda Sonde ab. Das ist der runde Stecker unter dem Batteriekasten. Der Motor läuft ohne die Sonde. Wenn die einen Masseschluß hat, fettet der Motor nur noch an. Zweite einfache Möglichkeit: Der Motor zieht Falschluft. Dazu alles, Ansaugdichtungen, Übergänge mit einem brennbaren !!!! Mittel wie Rostlöser oder Reiniger absprühen. Wenn sich der Lauf des Motors während des Absprühens verändert, hast Du die Falschluftstelle gefunden. Gruß Stefan
  24. Vielleicht liegt es daran, dass BMW in der Serie sowas nicht vorgesehen hat und Wichers nur für bestimmte Zwecke baut. Stell doch mal ein gescheites Photo ein und nicht ein Panaromabild, dann kann Dir vielleicht geholfen werden. :frage:
  25. Wow, richtig gute Idee. Warum da noch keiner drauf gekommen ist? Hat bei mir bzw. meiner Frau im ungedrehten Fall auch mal ein ebayer gedacht, dass er was für 6,- EUR nicht schicken braucht und mit arroganten Sprüchen den Fall ''erledigen'' könne. Er hatte dann nach dem ich ihm eine Frist gesetzt habe über die Mahnung, worauf er glaubte sich gar nicht mehr melden zu müssen und folgendem Mahnbescheid die Wahl zwischen einem Titel gegen ihn mit seiner eidesstattlicher Versicherung, (wäre für seine Zukunft nicht ganz so dolle gewesen) und dem Bezahlen der 6,- EUR. Er hat sich dann für's Bezahlen entschieden. So wie Du vorschlägst. Achso, die kaum nennenswerten Nebenkosten wie Anwalt, Gebühren, Gerichtskosten etc. von 283,- EUR waren auch seine. @Norbert: Das soll nicht verunsichern, Du mußt halt nur die ungerechtfertigten Ansprüche vernünftig ablehnen. Gruß Stefan
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