Hansenet sieht das Ganze etwas anders, nix von Bandbreitenkorridor. Hier mal eine Antwortmail auf meine Nachfrage: "Sehr geehrter Herr Zoellner, wir beziehen uns auf Ihre E-Mail. Bei der für Ihr Produkt angegebenen Bandbreite handelt es sich um einen maximal möglichen Wert. Da verschiedene Faktoren Einfluss auf die Geschwindigkeit haben, können wir unseren Kunden keine Garantie auf die volle Bandbreite geben. Aus diesem Grund sind entsprechende Angaben zur Übertragungsgeschwindigkeit in unseren Druckschriften sowie im Internet immer mit der Einschränkung bis zu versehen. Es gibt daher keine vertraglich zugesicherte Datendurchsatzrate und kann es auch nicht geben. Grundsätzlich kann jede Anschlussleitung nur eine maximal mögliche Bandbreite erreichen, unabhängig davon mit welcher Technik der Anschluss realisiert ist oder welches Modem angeschlossen wurde. Im Wesentlichen ist die Bandbreite von der Länge, dem Querschnitt, der Anzahl der Übergänge, Qualität der Übergänge und Qualität der Leitung an sich abhängig. Ein Übergang entsteht dann, wenn sich der Querschnitt ändert oder die Leitung von einem größeren Kabel abzweigt. Die DSL-Technik erlaubt relativ hohe Bandbreiten bei kleinen Entfernungen. Je größer die Entfernung ist, desto mehr Fehler treten bei der Übertragung auf. Diese Fehler werden dadurch kompensiert, dass die Bandbreite automatisch solange heruntergesetzt wird, bis keine oder nur noch wenige Fehler bei der Übertragung festgestellt werden. Da wir die Leitung von unserem Verteiler zu Ihnen (letzte Meile) von der T-Com anmieten, haben wir hierauf keine Einflussmöglichkeiten. Zusätzlich zu diesem Problem kommt der massive Zuwachs von DSL-Nutzer. Dies betrifft nicht nur Neuschaltungen durch HanseNet, sondern den Zuwachs durch alle Anbieter. Je mehr Nutzer im selben Gebiet mit DSL geschaltet werden, umso problematischer wird es für Nutzer mit zu langer, oder zu schlechter Leitung." Im Klartext: Such dir was anderes oder lebe mit lahmer Leitung...