Kann man so pauschal nicht sagen. Der kann völlig durchgefault sein, Motor haucht die letzten Töne, dann ist er nix wert, weil Interessenten verschreckt davonrennen und der E30 bis zum drölften Oktember stehen bleibt. Ist eine brauchbare Basis zu erkennen, finden sich drei, vier Begabte, die Interesse bekunden, jedoch mangels Masse in der Kasse ob des aufgerufenen Preises leise weinend das Gelände verlassen. Stellt man den Karren jedoch von Anfang an als Prestigeobjekt, Anlage oder sonstwas hin, ruft einen unverschämten Preis auf, interessiert das alles nicht mehr. Bankierssohn will haben, Papa zückt die Börse. Vorm TÜV zu erwartende Reparaturen i.H.v. 12k Euro, weil Bürschlein das Ding verhackstückt hat. Ende vom Lied? Sohnemann kricht krass 911, weil die lahme alte Gurke im Prollskill um 10 gefallen ist und der neue Motor 4,5k kostet, das lohnt doch nicht. M3 landet auf dem Kiesbett beim Händler, natürlich als Anlage... Soll heißen, die wenigsten dieser Fahrzeuge kommen in echte Liebhaberhände, sonst gäbe es noch einige mehr. M3 werden getreten, geheizt, totgetrampelt. Ist ja ein Rennauto, bester DTM-Wagen aller Zeiten und so, nur daß die echten DTM-M3 was ganz anderes waren und da keine Rolle spielte, wieviel die Erhaltung desselben kostet, ist niemandem bewußt. Spätestens am Teilethresen in Verbindung mit S14 vergeht sicher den meisten Normalos die Lust auf M3. Der überdies preislich knapp an der Grenze für ein normales EFH gelegen hat. Würde mich sehr wundern, in der Verwandtschaft dann nicht für etwas unterbelichtet gehalten zu werden.