Das Prinzip der Leiharbeit ist schon in Ordnung, habe ich auch selbst genutzt, um Auftragsspitzen auszugleichen. Störend sind hier allerdings die Mitverdiener sprich Firmeneigner. Der Bauhelfer bekommt 5,20 brutto, die an mich gestellte Rechnung für selbigen wies knappe 30 Euro/Stunde aus. So hoch können die Lohnnebenkosten, Verwaltungsaufwand etc. nicht sein. Da wird kräftig abgeschöpft, weil keiner weiß, wie lange das noch so geht. Solange die einsetzende Firma weder tariflich noch sonstwie gebunden ist, gibt es doch kaum Grenzen bei der "Lohn"gestaltung. Ich bin auch über Leiharbeit bei meinem jetzigen Arbeitgeber untergeschlüpft, Lohn damals 6,34 brutto plus Schichtzulagen. Man muß dazu sagen, daß die Leihfirma eine Tochter der eigentlichen Firma ist. Finde ich auch etwas halbseiden, aber ist ja legal.