Die Ausschüttung ist nun mal eine meßbare Größe. Und wenn's grad scheiße läuft gibt's in herkömmlichen Betrieben auch keine satten Prämien, sondern Sparkurs, KA, Sozialplan etc. Gewinnorientierung ist natürlich ganz klar, aber selbsttragend und ohne Zuschüsse darf es dann schon sein, ansonsten ist die Geschichte nicht wettbewerbsfähig. Staatliche Kontrolle muss auch sein, allerdings sehe ich die Anteilseignerschaft kritisch. Politiker haben mMn. auch nichts in irgendwelchen Vorständen zu suchen. VAG hat sich lange genug auf Erfolg und Förderungen ausgeruht. Gesundschrumpfen, Firmenpolitik zeitgemäß gestalten und vor allem die Preispolitik an die aktuelle Situation anpassen. Und hirntote Entscheidungen wie die gläserne Manufaktur lieber zweimal überdenken... Ich glaube, einzig die Anteile des Landes verhindern die Schließung und Verlagerung ins Ausland. Die haben sich ganz einfach mit ihrem E-Gelumpe hart verkalkuliert. Dazu die Kosten für die Abgasgeschichte, tja, Pech gehabt. Ist eigentlich auch normal, sich anzupassen. Dem Handwerksbetrieb wirft auch keiner Geld hin. Der macht zu, wenn er so wirtschaften würde.