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capo

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  1. @Passat 32b Fan Nein, ich kann mir einfach nicht vorstellen, wäre sogar bereit um eine Schale Pommes-Frites zu wetten, dass das stimmt. Der Energiebetrag der von der Bremse abgebaut wird, die phys Arbeit, ergibt sich ausschließlich aus (Kraft x Weg). Konkret: Die Bremskraft die am Reifen auf den Asphalt wirkt, mal dem Weg den das Auto zurücklegt während des Bremseingriffes. Ob auf den Vorderädern unterschiedliche vertikale Lasten lagern, ist zunächst völlig egal. Das spielt erst dann eine Rolle wenn das weniger belastete Rad anfängt zu blockieren oder, eventuell auch sich vom Boden abheben wird. Entschuldige meine Besserwisserei, aber ich bleibe dabei: Wenn beide Räder sich auf dem Aspahlt befindlich drehen, ist auf der Graden die Bremsleistung links/rechts zwingend gleich. In der Kurve proportional zum unterschiedlichen Fahrweg, unterschiedlich.
  2. Als zugegeben "Halbwissender" wittere ich die einmalige Chance die, zugegeben, echten Fachleute (Das meine ich nicht ironisch!) vielleicht mal "belehren" zu können. -Beleibter Fahrer=asymetrische Lastverteilung: Spielt keine Rolle, solange beide Räder vorn drehen, nicht blockieren. -Mit der veränderten Radlast bei Kurvenfahrt hat das auch nichts zu tun, solange nicht das entlastete Rad blockiert. Solange die Räder drehen, ist die Bremskraft links/rechts gleich. -Druck im System ist überall gleich, alles Andere wäre ein physikalisches Wunder. -Bremskraft ist links/rechts auch identisch, alles andere würde ständiges Gegenlenken erfordern, wäre eine Katastrophe. -Der asymetrische Verschleiss liegt an der unterschiedlichen Bremsleistung: Weil der Rennkurs immer im Uhrzeiger läuft, macht das vordere linke Rad den größeren Weg, leistet die linear zum Weg, größere Bremsarbeit. Kurz gesagt: Hydr.Druck und daraus resultierende Bremskraft sind links und rechts zwingend identisch, Bremsarbeit und Bremsleistung bei Kurvenfahrt hingegen sind nicht identisch weil unterschiedlicher Weg. Mehr Bremsverschleiß links wegen höherer Bremsarbeit links, resultierend aus asymetrisch vielen Rechtskurven. That´s all. Gruß Capo
  3. Offen gestanden: Das versteh ich nicht. Das heißere Abgas hat ein größeres Volumen als das kältere Abgas, also eine geringere Dichte. Das sehe ich ein. Aber: Weil die gleiche Masse Abgas in heißerem Zustande ein größeres Volumen hat als abgekühlt, müsste doch deren Ableitung durch das Rohrgeschlängel eher schwieriger werden, länger dauern, die Durchleitung. Ich nehme daher an: Der Effekt, der Einfluss der Abgastemperatur auf die Geschwindigkeit des Volumenstromes , hebt sich durch die gegensätzlichen Effekte auf. Einerseits: Heißeres Abgas=leichter durchzuleiten weil geringere Dichte, aber beim Nachteil des größerem Volumens. (Die dicke Erbsensuppe läuft langsamer als die dünne durch den Spülbeckenabfluss. Wenn ich die Suppe aber mit Wasser verdünne damit sie leichter durch den Abfluss geht, vergrößre ich das Volumen und die Ablaufzeiten bleiben gleich) Richtig oder Falsch? Gruß Capo
  4. Komm RR, uns kannst Du´s doch ehrlich sagen: Wer genau war das, der "Machotyp" zu dem sie das gesagt hat? Gruß Capo
  5. Ja, exakt. Ich würde nicht nur dieses Auto in Polen nicht kaufen, sondern gar Keines. Nicht weil ich Vorbehalte gegen unsere östlichen Nachbarn hätte: Wirklich nicht. Ist aber einfach zu viel Stress wenn man die Sprache nicht spricht, englisch auch nicht weiterhilft. Das würde ich nur in Erwägung ziehen wenn ich einen perfekten Deutsch/Polnisch Sprechenden stets greifbar hätte, der dann auch mit rüberfährt und die Debatte führt. Ich hab´mal eine größere gebrauchte Maschine in Polen gekauft: Ohne Muttersprachler dabei wäre das total unmöglich gewesen. Auch mit Simultanübersetzer noch genug Vollstress: Polizei, Autobahnmaut, Verkaufspersonal, Wechselstuben. Stress allerorten, immer der Wunsch meine gesamte Knete einzusacken andernfalls ich sofort verprügelt, verhaftet bzw. mein Auto konfisziert würde. Wenn Du natürlich teure Abenteuer suchst, gilt das Gegenteil. Da schwitzt du garantiert drei Hemden am Tag durch und, ebenfalls garantiert, ist deine Barschaft fort bevor du wieder zu Hause bist. Ausgegeben für so Manches was Du nicht auf dem Zettel hattest. Ganz wichtig: 100%ig Bescheid wissen über die speziellen Regeln im Straßenverkehr. Da gibt´s für Deutsche schon ein paar Überraschungen. Und jede einzelne Übertretung aus Unwissenhaft wird sofort richtig teuer. Gruß Capo´
  6. capo

    Verdeck erneuern

    Nun ja, nach 10 Jahren Wasser auf den Knien bei hartem Regen bekommt auch mein Auto ein neues Verdeck. Fix beauftragt wurde ein bekannter Spezialist in Deutschland´s Süden dessen Namen und Preis ich nicht nenne. Einfach weil das seine Sache ist anderen Interessenten seine Preise zu nennen. Ich hatte vor Auftragsvergabe durchaus verglichen und festgestellt: Wenn man fragt nach: -Einem renommierten Fachbetrieb. -Dem besten lieferbaren Verdeck. (Sonnenland, dreilagig, bla bla) -incl. Spanngurten, Dichtschienen, Pipapo -incl. Scheiben einstellen (!) -Selbstredend mit Rechnung und ohne Eigenhilfe. Dann ähneln sich die Preise, egal ob regionaler Anbieter oder in aller Munde befindliche Spezialbetriebe. Und die genannten 1000 Euro oder gar darunter, sind dann, nach meiner Erfahrung eher ein feuchter Traum. Gruß Capo
  7. @325 e30 Besten Dank für das Bild. Na ja: Auch 48h nachdem dieses Bild gemacht wurde, behaupteten Polizei und lokale Zeitungen es sei (noch) völlig unklar ob ü b e r h a u p t geschossen worden sei. Im Vergleich zu dieser offiziellen, für jeden erkennbar platt gelogenen Einlassung ist meine Bezeichnung "Teesieb" vorbildlich sachlich, wie ich finde. Gruß Capo.
  8. @Alchemist: Vielen Dank für die sachlich starke Erläuterung. Wenn ich mit Blick auf die von dir genannten Zusammenhänge noch einmal auf den vonr mir geschilderten Geldtransportüberfall zurückkommen darf? Die Gangster hatten als Erstes den Transporter vierseitig eingekeilt so dass der Wagen fix stand, dann den im Auto eingeschlossenen Fahrern gezeigt was sie so dabei haben (7,62mm und Panzerfaust) und dann in aller Gemütsruhe den Vorderwagen des Transporters zu einem Teesieb zerschossen, während man zeitglich mit einer riesigen Flex (Benzin, Straßenbau) den Transporter hinten aufgeschnitten hat. Das macht sicher einen gewissen, nicht nur akustischen Eindruck, wenn man im Auto sitzt, hinten die Karre angeflext wird und hoffen muss, dass die unter Dauerfeuer liegende Panzerung des Vorderwagens lückenlos hält. Und dieses planmäßige Zerstören der gepanzerten Windschutzscheibe durch wiederholtes Schießen auf eine Stelle, das ist auch nicht neu, das gab´s schon. Wer will schon im Auto sitzen und darauf warten wann das erste Projektil durchgeht? Was ich an der Geschichte so bedrückend und auch (hier) erwähnenswert fand, war die Hilflosigkeit der Transporterbesatzung und auch der Polizei. Außerdem wie das hier in der Presse bewusst kleingehalten wurde. Ich wette darauf, dass nach 1945 hier in Dortmund nichts ähnliches passiert war, Niemand jemals eine vollautomatische Waffe in einem Wohngebiet einsetzte. Und die gesamte örtliche Presse (Stramm links, beschwichtigend und immer gegen "Rechts") dass so in der Art einer nebensächlichen Wirtshausrauferei behandelte. Jede Spekulation darüber wer die Gangster waren, war und ist natürlich "bäh". Der beschriebene Überfall hatte natürlich Erfolg, Spuren gibt es, bis auf die zur Autobahn, keine und die Sache ist damit faktisch erledigt. Und weil das Erfolg hatte, wird das wieder so passieren. Demnächst, in diesem oder eurem "Kino" Es wird noch spannend in diesem Land. Gruß Capo
  9. Genau, streng zurück zum Thema: "Kackbraune Daimler". Denn sonst ist zu befürchten dass Pit d. M. gleich auf das Stichwort "Große Kaliber" einsteigt. Dann geht dem wieder total die Phantasie durch und der Thread landet, auch ohne das Wort "Kack" oder andere Termini aus der Fäkalsprache, komplett in der "Schmuddelecke" :-D Gruß Capo
  10. Hat jemand gesehen wie der "Blonde", so ab 2:30 bis nach 4:05 ununterbrochen schießt, ohne Magazinwechsel? Ich verstehe nichts davon, habe aber gelesen dass das typische 30 Schuss Magazin nach zwei bis drei Sekunden leer sein muss. Für das gezeigte Dauerfeuer müssten alle Beteiligten wohl mehr mit Magazinwechsel als mit Schießen befasst sein. Und: Sie müssten die Unmengen Magazine vorher am Körper getragen haben. Aber: Lassen wir das. Spannend anzusehen. Gruß Capo
  11. Ich bin nicht sicher ob das stimmt. Mr. google sagt mal ja, mal nein. Selbst wenn die Beamten eine MP5 dabeihätten, so wie in den 70ern, und entscheiden sich den Gannoven entgegenzustellen, die MP aus dem Kofferraum reißen, die Eine für mehrere Beamte, macht die Reichweite den Unterschied. Die Gannoven AK47 trifft auf 300-400m, die MP5 nicht über 100m. Die MP-5 Schützen mit der Mütze, müssen schlicht auf Distanz bleiben. Und genau so oder sehr ähnlich muss das hier gelaufen sein, in Dortmund. Von der Polizei gibt´s da ganz wenig Info. "Unklar ob Schüsse gefallen sind" Auf Facebook dazu Fotos vom Geldtransporter mit total zersiebtem Vorderwagen. Um jetzt mühsam die Kurve zum eigentlichen Thema zurück zu bekommen: Möge die Ministerpräsidentin von NRW doch bitte den Panzer-Daimler kaufen: Dann können sich ihre Polizisten darin fahrend bis auf die Reichweite ihrer MP5 heran an kritische Tatorte wagen. Und, ja, die Verkaufsanzeige ist schon lesenswert.
  12. Ja, aber man kann daraus nicht schließen, dass die Panzerung der Limousine versagt hätte. Neben Herrhausens Auto wurde kiloweise Sprengstoff, millisekundengenau durch eine Lichtschranke gezündet. Bei der Vorgehensweise ist selbst ein Leopard-Panzer nur bis zu einer gewissen "Dosierung" sicher. Die PKW-Panzerung in den 1980er orientierte sich an den bis dahin erlittenen Überfällen durch die RAF. Typischerweise verwendete man Maschinenpistolen oder Sturmgewehre, HK43, so in der Art, auch AK47. Also schon militärische, durchschlagkräftige Kaliber, aber nicht großformatige, präzise Sprengungen von der Seite. Gegen den typischen RAF-Überfall der 1970er hätte die Limousine genügt, man hat von Seiten der Attentäter aber leider einfach das Procedure geändert, von der Wucht her, einfach einen draufgelegt. Hinzu kommt noch: Herrhausen war nach dem Attentat noch ansprechbar, nicht sofort tot, er ist leider verblutet. Er hätte gerettet werden können wenn seine Bodygards, im Auto dahinter befindlich, sich zu ihm getraut hätten. Sie hatten aber (berechtigte) Angst vor einem zweiten Angriff. Was ich, auch wenn ich jetzt wieder vom Thema abkomme, wirklich bemerkenswert/beachtenswert bis bedrückend finde, sind zwei Dinge: 1.Die beste PKW/Transporter-Panzerung schützt zwar gegen großkalibrige Gewehrschüsse, aber nur gegen einen Einzigen auf die gleiche Stelle. Zielgerichtet mehrfach auf die gleiche Stelle einer Frontscheibe gerichtet, geht das Dauerfeuer schnell durch. 2.Die normale Polizei hat auf Ihren Wagen überhaupt keine Waffen mehr die es Ihnen ermöglichen sich gegen Menschen zu richten die ein Sturmgewehr (Gängig: AK47, die hat heute jeder Zigarettendieb der auf sich hält) in der Hand halten. Der normale Polizeiwagen kann nur den Rückwärtsgang einlegen wenn jemand ein Sturmgewehr auf sie richtet. Weil das Gewehr auf viel, viel größere Distanz zielgenau trifft, die Polizisten mit ihren Pistolen gar nicht nah genug sich herantrauen können. Und nein, das ist nicht egal. Weil: Vor drei Wochen hatten wir hier in Dortmund einen Überfall auf einen gepanzerten Geldtransporter. Die Gangster zeigten den Fahrern ihre Sturmgewehre, richteten Dauerfeuer punktuell auf die Scheibe, woraufhin die Fahrer verständlicherweise nachgaben. Den ganzen Überfall, mittem im belebten Ortskern, muss man sich als ein ruhiges, entspanntes Szenario vorstellen. Weil: Niemand konnte eingreifen, hätte eingreifen können, grade auch die Polizei nicht. Die Gangster zeigten, neben Ihren Gewehren eine Panzerfaust vor und Niemand traute sich mehr näher heran. Was sollten die tun, die Polizisten, mit ihren Pistolen, außer weit, weg zu bleiben? Das find´ich schon bedrückend, muss ich sagen. Nicht nur dass wir weniger Polizei haben als vor 40 Jahren, die sind auch noch abgerüstet worden. In den 1970er hatten die mindestens eine MP5 auf jedem Bulli, heute hat man Pfefferspray und Deeskalationstraining. Die gesamte örtliche Presse war auch äußerst verhalten zu dem ganzen Vorfall. Ganz dünne, nichtssagende Beiträge. ("Man weiss noch nicht ob geschossen wurde") aber an anderer Stelle der zersiebte Geldtransporter auf bildern sichtbar. Keine einzige Einlassung der Polizei warum Niemand etwas unternommen hat..... Gruß Capo
  13. Ja, genauso ist es gewesen, absolut exakt so. Der Kunde musste/konnte damals entscheiden ob er mit oder ohne KAT wollte. Und die Kunden waren unentschlossen, schlecht beraten, mussten nicht immer aber oft zwischen Power und Umweltfreundlichkeit entscheiden .Und alle Welt war verständlicherweise am Jammern weil manche, nicht alle Motoren schmerzlich Leistung und Charakater verloren durch den KAT. Man denke an den 911 zu der Zeit: Von 231 höchst munteren, jubelnden, begeisternden Pferden herunter zu einem verstopften, ich glaube 209 oder 217 PS Auto dessen vergleichsweise Lahmheit frustrierend war. Da war KAT zu kaufen ein echtes Opfer wenn man Motrenfreak war. Und grade deshalb war die OPEL-Enscheidung nur noch KAT anzubieten so fulminant, so mutig aber so zukunftsweisend: Weil man nicht mehr zwischen Leistung und KAT entscheiden musste, sondern der neue 2 Liter Motor sauber und sparsam war, dass aber mit absolut überlegener Leistung kombinierte. Das Ding hatte bekanntermaßen soviel Dampf, dass die Eigentümer katloser VW GTI mit 139PS jahrelang nachts in ihr Kopfkissen geheult haben. Das war einfach ein Meilenstein für die KAT-Technologie, ein Durchbruch weil der "Verzicht" entfiel. Und VW hatte, wie von Bastelbert beschrieben, weder technisch was entgegenzusetzen noch eine marktfähige Strategie. Gruß Capo
  14. Ja, es ist ein supergeniales Video. Habe ich voller sentimentalem, romantisierendem Besitzerstolz auch meinem Sohn (19-Jahre, E30 zugetan) gezeigt. Fragt mein Sohn mich nach diesen Driftrunden die der Rennfahrer auf Beton mit dem Kombi hinhämmert: Würd´das auch mit deinem Auto gehen, dieses Driften wie wie wir es da sehen?? Ehrliche Antwort konnte nur sein: Das Driften könnte noch klappen, das gezeigte, anschließende punktgenaue Stoppen vor dem Moderator aber schon nicht mehr. Weil die Bremse längst abgestunken wäre, die Kiste aus vier Radhäusern qualmen würde und punktgenaues Bremsen nicht mehr möglich gewesen wäre. Den Moderator hät´s erwischt, der wäre überrollt worden, wenn die Driftsequenz ungeschnitten gezeigt worden wäre. Von der anschließenden Rennrunde vs. dem modernen 340i nehme ich das Gleich an: Selbst wenn es gelänge mit der alten Schüssel gleichschnell zu sein wie das 320PS Auto, dann hätte die Serienbremse am Altkombi alles vermasselt. Aber: Es ist eben ein schönes Märchen, das man sich gern anschaut wenn man das alte Auto mag. Gruß Capo
  15. Ja, man muss schon anerkennen, dass die echten Freaks, die hornbebrillten NERDS (Kleiner Scherz!) hier Dinge rausarbeiten, die der Halbwissende nicht erkennt: Die Halbwissenden, so wie ich oder die Nachfrager bei EBAY erkennen noch, dass der Motor nicht zur Erstzulassung passt. Und die echten Freaks arbeiten raus was damals wirklich war: Minderausgestatteter, lange unverkäuflicher Eckensteher, 89 dann zusätzlich schwer an den Man zu bringen weil ohne KAT. Vor diesem Hintergrund kommt dann natürlich die Frage auf: Was mag der Erstkäufer noch bezahlt haben, für den 1989 techn. überholten, fehlfarbigen Minderausstatter? Gruß Capo
  16. Na ja, ich kann es nicht wirklich beurteilen. Aber ob die Herrschaften bei VW ´ne super Strategie hatten mit ihren Motoren zu der Zeit? Ob die viel drauf hatten bei der Motorenentwicklung? Keine Ahnung. Das als Laie in der Rückschau beurteilen zu wollen wäre anmaßend. Ich darf aber anmerken, dass exakt zu dem Zeitpunkt, genau da, als VW beim Sechzehnventiler GTI von 139 auf 129 PS runterging, OPEL mit dem sagenhaften 2 Liter/ 16 V ankam bei welchem die 150 KAT PS ein absolutes Mindestversprechen waren. Außerdem war besagter C20XE auch noch der effizienteste, Sparsamste seiner Klasse. Ich glaube 237Gramm / kwh Verbrauch im Bestpunkt. Steht bei WIKIPEDIA auch zu lesen irgendwo. Jedenfalls sahen die Wolfsburger in der GTI Klasse vier Jahre lang so richtig Sche....e aus. Daran hat auch der G60 nichts geändert. Also "Helden" waren das nicht in Wolfsburg, zu der Zeit als Herr Indra für OPEL Motoren gezeichnet hat und VW die von dir beschrieben Strategie verfolgte.... Gruß Capo
  17. Diese Änderungen der Vorlieben für bestimmte Autolacke sind unbegreiflich variabel. Das ist keine fünf Jahre her als alle Welt noch meinte ein weisses Auto ("Vertreterkombi") sei markenübergreifend als Gebrauchtwagen unverkäuflich. Jetzt stand letzten Sonntag in der WAMS oder FAZ a.S, dass weisse Autos als Neuwagen total im kommen sind, weiss die Modefarbe der Saison sei, bla bla... unfassbar. Gruß Capo
  18. @RS-Tuner Wie lang´muss man seinen Schädel unter diese Motorhauben gesteckt haben um derlei Details benennen zu kennen? Im Ernst: "Danke" für die Erläuterung. Gruß Capo
  19. Ich steh´das jetzt komplett auf dem Schlauch: Kann man von außen, auf Basis der Fotos, erkennen, dass besagtes Cabrio nicht erst 89 vom Band gefallen ist sondern früher? Oder ist das aus dem KAT-losen Motor zu schließen, wurde der 1989 nicht mehr montiert? Gruß + Dank Capo
  20. Ich denke Du hast übersehen, dass es ein CABRIO ist? Als VFL, so weit mit bekannt, gefertigt bis Sommer 90, verkauft bis Ende 90..... EZ 5/89, schreibt er ja auch in EBAY, unten bei den Fragen/Antworten. Gruß Capo
  21. Ja, volle Zustimmung in allen Punkten von hier aus. Man muss aber bedenken: E30 und W202 trennen nicht weniger als komplette 11 Jahre. Wenn die DAIMLER Leute es innerhalb 11 Jahren nicht geschafft hätten etwas rundum besseres zu konstruieren als den E30 von 1982, dann hätten die 11 Jahre lang konsequent ihren Beruf geschwänzt. Aber, wo grad´vom W 202 die Rede ist: Der rostete hingegen wieder ´wie Sau, anders als der Vorgänger 201 und eben auch der E30, weil der exakt ein Kind seiner Zeit ist. Eben der Zeit nach diesem positiven "Quaitätspeak", dem Qualitätshöhepunkt der Autos aus Western Germany ab 1984, speziell aber ab 1988 bis 1993. Gruß Capo
  22. Klar, das muss nicht so sein und es muss auch nicht jedem passien. Aber genau das kommt oft vor. Und zwar in allen sozialen Schichten. Dort ist zwar die Ausdrucksweise, diese Vörgänge betreffend distanziert/gediegener aber es geht exakt um das Gleiche. Zu diesem Szenario gehört noch absolut "zwingend" dazu, dass das über lange Zeit läuft, das ganze Dorf Bescheid weiss, nur der Gehörnte merkt es garnicht oder zu Allerletzt. Gruß Capo
  23. Ist das so? Kann man sagen: Das Auto war zwar zwischenzeitlich einen Meter kürzer, wurde aber belegbar von einer Fachwerkstatt für viele tausend Euro instandgesetzt, ist deshalb technisch jetzt wieder gleichwertig wie unbeschädigt? Ich habe, offen gestanden, keine Ahnung. Ich erinner mich aber, dass mein Autofritze das zuweilen anders formuliert hat. Er sagt: -Rostschutz in den Hohlräumen bekommt man nie (wieder) so hin wie beim Original. -"Gezogene" Träger sind nur gezogen, bleiben sichtbar gezogen und haben auch nicht mehr die ursprüngliche Steifigkeit. -Lackierung ist immer Nachlackierung und nie absolut so passend sie die Originallackierung. Was sagen die Fachleute? Gruß Capo
  24. capo

    Super Plus 98

    Alles, was hier vorgetragen wurde, ist wohl richtig. Eines darf ich aber noch berichten: Mein 124er Mercedes hat mich 60TKm genervt mit Leerlaufgeschüttel. Unerträgliche Schwingungen bei Standgas. Kaum zu reparieren weil man, selbst wenn man 20 Teile tauscht, nur mit mäßiger Wahrscheinlichkeit das Geschüttel wegbekommt. Die Fachleute zu dem Motor haben meist gar keine Lust sich damit zu beschäftigen, weil das richtig kompliziert ist. Irgendwann hatte ich dieses Teuerzeugs in den Tank gefüllt weil ich in langen Zeiten der Nichtbenutzung mir besseren Korosionsschutz und bessere Lagerbeständigkeit des Kraftstoffes versprach. Kurz und gut: Nach einer Tankfüllung wurde das Geschüttel weniger, nach drei Tankfüllungen war es weg. Es ist auch nicht mehr wiedergekommen, das Gerüttel, nachdem ich wieder normales 95er Super tankte. Die "M102" Fachleute meinen, es wären verschmutzte Einspritzdüsen gewesen welche sich durch die Reinigungszusätze in den Teuerkraftstoffen wieder freigemacht hätten. Ich war jedenfalls positiv und massiv beeindruckt. Gruß Capo
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