@mirko: ich dachte grad schon, du wolltest die geschichte erzählen von einer fast erfolgreichen lenkgetriebe-überholung (apropos... was soll ich mit dem ding eigentlich machen? aufbewahren falls mir mal helicoils über den weg laufen?) @usher: das gefühl kenn ich nur zu gut! kürzlich nachmittags vorm haus auf der straße die vorderen stoßdämpfer gewechselt. erste seite (fast) problemlos aus und wieder eingebaut (von den inbus-schrauben der bremsscheiben mal abgesehn). grad dabei das zweite federbein für den einbau vorzubereiten, kommt mein onkel vorbei und wir plaudern nebenher ein wenig. irgendwann meint er noch, er wolle mich jetzt nicht weiter ablenken, sonst passiert mir noch ein fehler. selbstsicher wie ich bin, macht mir das aber nichts, denn beim zweiten mal hat man ja schon routine, da läuft alles viel flüssiger. außerdem achte ich explizit darauf, dass staubkappe und unterlegscheibe wieder zwischen domlager und federteller liegen. federbein eingebaut. querlenker wieder dran, spurstange wieder dran, bremsscheibe wieder dran, bremssattel wieder dran, domlager festgeschraubt. rad montiert. voilá! gut so, denn es dämmert so langsam und kalt ist es ja im november auch schon. bei fliehendem tageslicht mach ich mich ans aufräumen... was liegt da vor dem auto? ein anschlagdämpfer mit staubschutzrohr. mannomann, was hab ich geflucht... (an dieser stelle eine förmliche entschuldigung an alle nachbarn deren kinder innerhalb kürzester zeit worte gelernt haben von deren existenz selbst die eltern davor nichts wussten!) die moral von der geschicht? nette onkels lügen nicht! beim dritten mal ist die routine noch ausgeprägter als beim zweiten mal (großzügige 30 minuten für aus- und wiedereinbau ). kaputt repariert im wörtlichen sinne hab ich auch schon das eine oder andere... besonders geärgert hab ich mich allerdings, als ich mit einen satz neuer, schwarzer hellas auf dem arm gestolpert bin...