Hallo Zusammen Ihr habt natürlich recht, daß man sich bzgl. der Übersetzung am jeweiligen Spenderauto orientiert, wenn man den besten Kompromiss für alle Fahrsituationen wünscht. Neben persönlicher "Vorliebe" für kürzere Übersetzungen (gegen die man ja auch argumentativ nicht ankommt) gibt es aber auch noch ein paar Fälle, in denen es sich sehr wohl lohnt, die Übersetzung zu verkürzen. Ich bin früher sehr oft in Zandvoort auf der Rennstrecke mit dem E30 gefahren und da wurde dann auch der Strecke entsprechend übersetzt. Ende der Geraden drehte der 5. Gang aus. Das war mit einem 2.7er und einem 4.1er Diff (wenn meine Erinnerung mich nicht verlässt). Manche Kurven erfordern es auch, mittendrin zu schalten, was ja meistens nicht so prickelnd ist. Mit der kürzeren Übersetzung liessen sich diese Kurven dann in einem höheren Gang fahren. Die Rundenzeiten haben sich natürlich auch gesenkt (logo - sonst macht man sowas ja nicht). Oder beim Driften: Der 2.5er hat nicht genug Dampf, um bestimmte lange (trockene) Kurven durchzudriften, da man immer zwischen 2 Gängen hängt. Das ist mit dem bei mir jetzt verbauten kürzeren Diff. wesentlich besser geworden. Dafür muss ich halt in Kauf nehmen, daß der Hobel auf der Autobahn zu kurz übersetzt ist. Hängt also alles vom Einsatzzweck ab. Schneti