Was hast du denn beauftragt? Ich würde mich drauf festlegen nur den Mehraufwand zu bezahlen, der entstanden wäre wenn von vornherein richtig gearbeitet worden wäre. Also Lackierung wie geschehen 400€, Lackierung bis weiter oben 500€. Du zahlst 100€ und er machts nochmal anständig. Dann seid ihr beide so gestellt, als ob die Sache gleich richtig gemacht worden wäre. Auf die Begründung, dass der Spachtel von vor x Jahren schuld ist, musst Du dich nicht einlassen. Schließlich war vorher da nichts erkennbar. Augenscheinlich ist DIESER Mangel erst durch seine Arbeit entstanden. Und festzustellen, ob sich der Untergrund für sein Material eignet ist Sache des Lackierers. Vielleicht war der Spachtel ja durchgehärtet (sonst hätte man ja vorher auch Schwindung oder so sehen können) und ist erst durch Verdünnung o.ä. von ihm wieder weich geworden. Wenn der Kunde den Auftrag gibt Zahnriemen erneuern, und ich sehe dass die Spannrolle nen Treffer hat, bau sie aber trotzdem wieder ein und der Riemen reißt ne Woche später weil die Rolle gefressen hat, bin ich ja auch schuld. Sogar wenn ich nicht sehe, dass sie was weg hat, ist ziemlich sicher die Werkstatt dran weil es eben dazu gehört sie zu prüfen oder, wenn das nicht sicher genug möglich ist, eine neue einzubauen. Vom Laien kann nicht erwartet werden, das beim Auftrag mit zu beachten. Funktioniert natürlich nur wenn du den Auftrag allgemein genug gehalten hast. Ich gebe z.B. Teile zum Lackieren die ich vorher selber gespachtelt und grundiert habe. Hab halt keine Möglichkeit halbwegs staubfrei zu lacken. Wenn dann noch was hochzieht oder abplatzt bin ich natürlich selber schuld. Dafür ist der Preis aber auch entsprechend.