Richtig, Erziehung fängt bei Eltern und Familie an. Wenn ich mir aber absehe wiewviele Kinder "dem Zeitgeschmack folgend" überhaupt kein intaktes Elternhaus haben...... Das Zweite ist das schon oft bemerkte "Lehrer haben keinerlei Rückhalt bei den Eltern". Würden Verwarnungen oder Tadel zu Hause wahrgenommen und darauf reagiert werden, müßten sich Schulen nicht solche Maßnahmen der Verzweiflung ausdenken. Aber die einen wissen genau das ihre lieben Kleinen doch nur ihre Persönlichkeit entfalten wollten oder die anderen in der Schule eh unter ihrem Niveau sind und die anderen das es eine Schande ist das "der Staat" sie zwingt ihre Kinder von ungläubigen und noch dazu weiblichen Personen "bevormunden zu lassen". Das dritte sind Lehrpläne die von Bundesland zu Bundesland abweichen (mit dem Erfolg das man sinnlose Zeit mit irgend welchen Vergleichsstudien verbrät) und die außerdem (wegen den beiden anderen Punkten) solche Unmengen von Themen zu ganz normalem Sozialverhalten behandeln (das eigentlich jedes "normale Kind" von Hause aus besitzen sollte) das für den eigentlichen Stoff kaum noch Platz ist. Lehrer die Blindpesen sind gab es immer Für mich sind solche Maßnahmen (und das Eltern und Kinder ihnen auch noch schriftlich zustimmen müßen) nur ein Ausdruck der Verzweiflung. Zu unserer Zeit brauchte nicht ausdiskutiert werden das Eltern die Verantwortung für ihre Kinder haben und das sie die Arbeit der Lehrer unterstützen, das war der Unterschied. Jetzt schauen die Kinder ganz genauso was die Eltern machen und richten sich danach aus nur bekommen sie heute zu Hause beigebracht "der Lehrer ist ein Weichei". Die ganzen "Wischiwaschi" Regelungen (Zensuren erst ab 2. Klasse und auch nur wenn alle! Eltern zustimmen, Kopfnoten erst ab 4., bloß nicht die lieben Kleinen zum halten an Regeln "zwingen") und das "das müßen wir erstmal ausdiskutieren" neuzeitlicher Schulen sind nicht! auf dem Mist der Lehrer gewachsen. Das sind alles Sachen die von den Eltern (der Eltern) durchgedrückt wurden, die jetzt über mangelnde Zucht und Ordnung in der Schule referieren. Blindpesen unter den Lehrern gab es bei uns vor über 30 Jahren genauso wie Mobbing von Schülern untereinander oder Klassen die "Lehrer fertig machen", nur man konnte einfacher was unternehmen. Ausdiskutiert wurde da nichts! Womit wir zum Ausgangspunkt kommen. Wenn die Lehrerin sagt "malt ein Kalenderblatt" dann hat sich nicht eine "Jungintelektuelle" hin zu setzen und zu diskutieren ob das zum Unterricht gehört! Damit (und das sie dafür schon wieder Unterstützung erhält indem das im Elternkreis auch noch "ausdiskutiert" wird), fängt das Untergraben der Autorität eines Lehrers an! Ich bin für weniger aus dem Unterricht geflogen und ein Trauma für´s Leben habe ich deshalb nicht bekommen. Zu Hause wurde sowas nichtmal erwähnt.