Ich dachte, das wäre aus meiner Antwort schon klar. Serienfahrwerke (auch M-Tech) erfüllen diese Anforderung immer, da kann kein Rad im Radhaus schleifen. Serie schließt hier eine Menge Parameter ein, an denen findige "Bastler" nachher rumstellen können, wie sämtliche Werte der Achsgeometrie wie Spur, Sturz, Spreizung, Nachlauf. etc. pp, dazu Endanschläge in Härte und Länge, Federrate, Dämpfungsrate, Stabilisatorhärte und Verteilung vorn/hinten. Und noch vieles vieles mehr. Jede KFZ-Komponente wie auch so ein "Serienfahrwerk" wird von vielen Ingenieuren in vielen Jahren entwickelt (Erfahrung vom Vorgängermodell eingeschlossen!) und in vielen aufwendigen und sehr teuren Funktions-, Crash- und Lebensdauer-Tests entwickelt. Da ist alles aufeinander abgestimmt und aneinander angepasst und funktioniert als Gesamtsystem ein ganzes Fahrzeugleben lang! Alle ab Werk freigegebenen Teile, die auch Bestandteil der Gesamtfahrzeug ABE sind, erfüllen diese Anforderungen! Da schleift nix im Radkasten! Nun kommt unser junger "Tunner" und dreht nur an einem einzigen Parameter, E30 Beispiel in (): Er montiert seine Reifen (205/55x15) auf Felgen gleicher Breite wie die Serie (7x15-WerkskreuzerET24), aber anderer Einpresstiefe(Melber ET13), oder Er verbaut Tieferlegungsfedern und vergisst, passende Endanschläge zu verbauen, oder....... Nun fährt er eine schnelle langgezogene Kurve hart am Limit. Gegen Ende ist dort eine Bodenwelle, die das Rad komplett einfedern und den Reifen am Radlauf oder im Radhaus anschlagen und blockieren läßt, weil er die Funktion des Gesamtsystems nicht ausreichend geprüft hat. Hätte er das getan und das Schleifen festgestellt, hätte er für Abhilfe gesorgt und vielleicht die Radläufe gezogen und diese Kurve überlebt. Ein anderer "Tunner" hätte nicht beim TÜV rumgemosert, weil der Prüfer sein Auto diagonal auf Blöcke gefahren hat und, als er mit seinem Kuli nicht zwischen Reifen und Radlauf durchkam, die Eintragung verweigerte. Nein, "Tunner2" hat beim Hinterhof-"TÜV" seines Kumpels die Eintragung gekauft und ist bis in obige Kurve gekommen, leider auch nicht mehr raus. Die Verantwortung dafür tragen die Entwicklungsingenieure und bei nachträglichen Veränderungen die TÜVer und einige sollten sich mal mehr Gedanken darüber machen, was sie am Fahrzeug verändern. Sorry fürs Abschweifen, mir war grad danach. Was ich eigentlich sagen wollte ist, daß jede Veränderung am Serienzustand durchdacht sein will auf ihre Konsequenzen! Breitere Felgen, andere ET der Felgen, breitere Reifen, größerer Abrollumfang, Tieferlegung, exzentrische Querlenkerlager, Fünflochumbau mit Fremd- oder manipulierten Teilen, nicht rechtzeitig erneuerte Verschleißteile, all das führt zu Änderungen am funktionierenden System! Warum ist ein M-Tech-Fahrwerk so gut und teuer und die Fahrdynamik mit Zubehörfahrwerken kaum annähernd zu erreichen, erst recht, wenn die aus rein optischen Gründen voll krass tief sein sollen? Es wird mit einem Riesenaufwand entwickelt. Wie lange wurde wohl ein FK-Fahrwerk entwickelt? Aus der Perspektive sind Originalteile oder zumindest Teile von Markenherstellern richtig preiswert! Gruß, Michael